Elementarpädagogik ist ein verantwortungsvoller Beruf. Neben Wissen ist vor allem Handlungskompetenz gefragt. Daher ist die Praxis ein zentraler Bestandteil der Ausbildung an der bafep21.
Schon früh in der Ausbildung werden alle Schüler*innen und Studierenden von den Lehrenden in den Praxisalltag begleitet. So wird eine enge Verbindung von Theorie und Praxis etabliert. Diese bildet die Grundlage für professionelle und sichere pädagogische Arbeit.
Die bafep21 bietet allen Auszubildenden Praxisplätze an den Standorten der Stadt Wien - Kindergärten. Zusätzlich gibt es den eigenen Praxis-Kindergarten. Dort können die Auszubildenden pädagogische Inhalte und Konzepte direkt erleben, ausprobieren und gemeinsam reflektieren.
Warum ist frühe praktische Erfahrung wichtig?
Professionelles pädagogisches Handeln entsteht durch das Zusammenspiel von Theorie und praktischer Erfahrung. Erst in der direkten Arbeit mit Kindern wird sichtbar, wie theoretisches Wissen im Alltag angewendet werden kann, zum Beispiel bei der motorischen Bildung oder bei Konflikten. Inhalte aus Pädagogik oder Didaktik werden nicht nur abstrakt gelernt, sondern unmittelbar erprobt.
Dabei entwickeln angehende Elementarpädagog*innen auch ihre professionelle Haltung. Neben Fachwissen sind Empathie, Beobachtungsgabe und Reflexionsfähigkeit wichtige Kompetenzen. Diese entwickeln sich besonders durch echte Situationen mit Kindern, Eltern und Teams. Gemeinsam mit den Lehrenden werden diese Situationen vor Ort geübt und reflektiert.
Ein hoher Praxisanteil hilft zudem, Sicherheit im Berufsalltag zu gewinnen, Routinen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Gut ausgebildete Fachkräfte können Kinder individuell, professionell und bestmöglich in ihrer Entwicklung begleiten.


