Eröffnung einer tierärztlichen Ordination - Anzeige

Allgemeine Informationen

Die Eröffnung einer tierärztlichen Ordination muss der Bezirksverwaltungsbehörde (MA 60) angezeigt werden.

Voraussetzungen

  • Eintragung in die Tierärzteliste
  • Erhalt des Tierärzteausweises

Tierärztinnen bzw. Tierärzte müssen sich innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Tierärzteausweises bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde melden. Das ist in Wien die Abteilung Veterinärdienste und Tierschutz (MA 60).

Fristen und Termine

Die Ausübung der freiberuflichen tierärztlichen Tätigkeit darf erst nach der Meldung bei der österreichischen Tierärztekammer aufgenommen werden.

Zuständige Stelle

Veterinärdienste und Tierschutz (MA 60)
Referat 3 - Tierversuche, Allgemeine Veterinärangelegenheiten
3., Karl-Farkas-Gasse 16 (Zufahrt über Litfaßstraße und Maria-Jacobi-Gasse möglich)
Telefon: +43 1 4000-97652 oder +43 1 4000-97653
E-Mail: post@ma60.wien.gv.at

Parteienverkehr (amtstierärztliche Sprechstunde):
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 8 bis 13 Uhr; Donnerstag Nachmittag nur nach Terminvereinbarung (+43 1 4000-8060)
Amtsstunden: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr
Am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 8 bis 11 Uhr; an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Für die Anmeldung eines Röntgengerätes

Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40), Dezernat II
3., Thomas-Klestil-Platz 8
Telefon: +43 1 531 14-87425

Zur Beantragung einer Abfallbesitzernummer

Umweltbundesamt

Erforderliche Unterlagen

Tierärzteausweis

Kosten und Zahlung

Keine

Formular

Online-Anzeige: Eröffnung einer tierärztlichen Ordination

Zusätzliche Informationen

Mindestanforderungen an eine tierärztliche Ordination:

  • Mindestgröße der Ordination: 40 Quadratmeter
  • Warteraum, in dem weder Medikamente noch tierärztliches Instrumentarium gelagert wird
  • Ordinationsraum mit folgenden Anforderungen:
    • Zweckentsprechend, ausreichend groß, be- und entlüftbar, beheizbar, mit ausreichender Beleuchtung (540 Lux)
    • Dem Ansehen des tierärztlichen Berufsstandes entsprechender baulicher und hygienischer Zustand
    • Böden und Wände müssen wasserundurchlässig und desinfizierbar sein
  • Ordinationsraum mit folgender Ausstattung:
    • Waschgelegenheit mit mindestens einer handfreien Mischbatterie
    • Desinfektionsvorrichtungen
    • Untersuchungstisch (desinfizierbar)
    • Schreibgelegenheit
    • Patientenkartei (Karteiblätter oder EDV)
    • Schränke zur Aufbewahrung der Instrumente
    • Ausreichendes chirurgisches Instrumentarium
    • Saubere und zweckentsprechende Berufsbekleidung
    • Sterilisator
    • Entsprechende Untersuchungsbehelfe
  • Bekanntmachung von Ordinationszeiten oder von Zeiten der telefonischen Erreichbarkeit
  • WC

Mindestanforderungen an ein privates Tierspital:

  • Warteraum, in dem weder Medikamente noch tierärztliches Instrumentarium gelagert wird
  • WC
  • Untersuchungsraum
  • Operationsraum (getrennt vom Untersuchungsraum)
  • Umkleideraum mit Waschgelegenheit und WC für Personal
  • Käfigraum (Möglichkeit zur Einstellung von mindestens fünf Tieren)
  • Isolationsraum (separiert)
  • Lagerraum für Futter
  • Vorrichtungen für Reinigung und Desinfektion der Fress- und Trinkgefäße
  • Anforderungen an die Räume:
    • Zweckentsprechend, ausreichend groß, be- und entlüftbar, beheizbar, mit ausreichender Beleuchtung (540 Lux)
    • Dem Ansehen des tierärztlichen Berufsstandes entsprechender baulicher und hygienischer Zustand
  • Ausstattung der Räume:
    • Böden und Wände von Behandlungs- und Operationsräumen: wasserundurchlässig und desinfizierbar
    • Waschgelegenheiten mit Kalt- und Warmwasser und mindestens einer handfreien Mischbatterie - -o Reinigungs- und Desinfektionsmöglichkeiten
    • Untersuchungstisch (desinfizierbar)
    • Operationstisch
    • Schränke bzw. Kühlschrank zur Aufbewahrung der Instrumente
    • Entsprechende Untersuchungsbehelfe (Untersuchungslampe, Mikroskop usw.)
    • Narkosegerät
    • Operationsleuchte
    • Sterilisator
    • Röntgen
    • Laboratoriumseinrichtungen für diagnostische Untersuchungen
    • Patientenkartei
    • Saubere und zweckentsprechende Berufskleidung für alle Beschäftigten
  • Personal:
    • Mindestens eine Tierärztin bzw. ein Tierarzt mit einer dreijährigen fachlich einschlägigen Tätigkeit mit Berufssitz am Ort des Tierspitals und ein oder mehrere TierärztInnen mit Dienstort an der Tierklinik (§ 15 Abs. 6 Tierärztegesetz), deren Beschäftigungsausmaß zumindest einer Vollbeschäftigung entsprechen muss
    • Zwei oder mehr weitere Personen mit einschlägigen Kenntnissen, deren Beschäftigungsausmaß zumindest zwei Vollbeschäftigungen entsprechen muss
  • Versorgung der PatientInnen:
    • Die tierärztliche Versorgung der Patienten ist jederzeit zu gewährleisten.
    • Die Überwachung und Versorgung der eingestellten Patienten muss gewährleistet sein

Rechtliche Grundlage: § 16 Tierärztegesetz

Homepage: Veterinärdienste und Tierschutz

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Veterinärdienste und Tierschutz (Magistratsabteilung 60)
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