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Eröffnung einer tierärztlichen Ordination - Anzeige

Allgemeine Informationen

Die Eröffnung einer tierärztlichen Ordination muss der Bezirksverwaltungsbehörde (Veterinäramt und Tierschutz) angezeigt werden.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

  • Eintragung in die Tierärzteliste
  • Erhalt des Tierärzteausweises

Tierärztinnen bzw. Tierärzte müssen sich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Tierärzteausweises bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde melden. Das ist in Wien die Abteilung Veterinäramt und Tierschutz.

Fristen und Termine

Die Ausübung der freiberuflichen tierärztlichen Tätigkeit darf erst nach der Meldung bei der österreichischen Tierärztekammer aufgenommen werden.

Zuständige Stelle

Veterinäramt und Tierschutz (MA 60)
Referat 3 - Tierversuche, Allgemeine Veterinärangelegenheiten
3., Thomas-Klestil-Platz 4
Telefon: +43 1 4000-97652 oder +43 1 4000-97653
E-Mail: post@ma60.wien.gv.at

Termin bitte online reservieren: Termin zur amtstierärztlichen Sprechstunde
Parteienverkehr (amtstierärztliche Sprechstunde):
Montag, Dienstag und Freitag 8 bis 13 Uhr; Donnerstag 8 bis 17 Uhr
Amtsstunden: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr
Am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 8 bis 11 Uhr; an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Bezahlung kann nur bargeldlos, also mit Bankomat- oder Kreditkarte, erfolgen.

Für die Anmeldung eines Röntgengerätes:
Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40), Dezernat II
3., Thomas-Klestil-Platz 8
Telefon: +43 1 531 14-87425

Zur Beantragung einer Abfallbesitzernummer:
Umweltbundesamt

Authentifizierung/Signatur

Eine Authentifizierung oder Unterfertigung des Antrags ist nicht vorgesehen.

Erforderliche Unterlagen

Tierärzteausweis

Art und Format der vorzulegenden Nachweise:
Nähere Informationen zum Einbringen von Unterlagen finden Sie hier: Die Stadt Wien elektronisch kontaktieren

Kosten und Zahlung

Keine

Formular

Online-Anzeige: Eröffnung einer tierärztlichen Ordination

Zusätzliche Informationen

Mindestanforderungen an eine tierärztliche Ordination:

  • Mindestgröße der Ordination: 40 Quadratmeter
  • Warteraum, in dem weder Medikamente noch tierärztliches Instrumentarium gelagert wird
  • Ordinationsraum mit folgenden Anforderungen:
    • Zweckentsprechend, ausreichend groß, be- und entlüftbar, beheizbar, mit ausreichender Beleuchtung (540 Lux)
    • Dem Ansehen des tierärztlichen Berufsstandes entsprechender baulicher und hygienischer Zustand
    • Böden und Wände müssen wasserundurchlässig und desinfizierbar sein
  • Ordinationsraum mit folgender Ausstattung:
    • Waschgelegenheit mit mindestens einer handfreien Mischbatterie
    • Desinfektionsvorrichtungen
    • Untersuchungstisch (desinfizierbar)
    • Schreibgelegenheit
    • Patientenkartei (Karteiblätter oder EDV)
    • Schränke zur Aufbewahrung der Instrumente
    • Ausreichendes chirurgisches Instrumentarium
    • Saubere und zweckentsprechende Berufsbekleidung
    • Sterilisator
    • Entsprechende Untersuchungsbehelfe
  • Bekanntmachung von Ordinationszeiten oder von Zeiten der telefonischen Erreichbarkeit
  • WC

Mindestanforderungen an ein privates Tierspital:

  • Warteraum, in dem weder Medikamente noch tierärztliches Instrumentarium gelagert wird
  • WC
  • Untersuchungsraum
  • Operationsraum (getrennt vom Untersuchungsraum)
  • Umkleideraum mit Waschgelegenheit und WC für Personal
  • Käfigraum (Möglichkeit zur Einstellung von mindestens fünf Tieren)
  • Isolationsraum (separiert)
  • Lagerraum für Futter
  • Vorrichtungen für Reinigung und Desinfektion der Fress- und Trinkgefäße
  • Anforderungen an die Räume:
    • Zweckentsprechend, ausreichend groß, be- und entlüftbar, beheizbar, mit ausreichender Beleuchtung (540 Lux)
    • Dem Ansehen des tierärztlichen Berufsstandes entsprechender baulicher und hygienischer Zustand
  • Ausstattung der Räume:
    • Böden und Wände von Behandlungs- und Operationsräumen: wasserundurchlässig und desinfizierbar
    • Waschgelegenheiten mit Kalt- und Warmwasser und mindestens einer handfreien Mischbatterie - -o Reinigungs- und Desinfektionsmöglichkeiten
    • Untersuchungstisch (desinfizierbar)
    • Operationstisch
    • Schränke bzw. Kühlschrank zur Aufbewahrung der Instrumente
    • Entsprechende Untersuchungsbehelfe (Untersuchungslampe, Mikroskop usw.)
    • Narkosegerät
    • Operationsleuchte
    • Sterilisator
    • Röntgen
    • Laboratoriumseinrichtungen für diagnostische Untersuchungen
    • Patientenkartei
    • Saubere und zweckentsprechende Berufskleidung für alle Beschäftigten
  • Personal:
    • Mindestens eine Tierärztin bzw. ein Tierarzt mit einer dreijährigen fachlich einschlägigen Tätigkeit mit Berufssitz am Ort des Tierspitals und ein oder mehrere TierärztInnen mit Dienstort an der Tierklinik (§ 15 Abs. 6 Tierärztegesetz), deren Beschäftigungsausmaß zumindest einer Vollbeschäftigung entsprechen muss
    • Zwei oder mehr weitere Personen mit einschlägigen Kenntnissen, deren Beschäftigungsausmaß zumindest zwei Vollbeschäftigungen entsprechen muss
  • Versorgung der PatientInnen:
    • Die tierärztliche Versorgung der Patienten ist jederzeit zu gewährleisten.
    • Die Überwachung und Versorgung der eingestellten Patienten muss gewährleistet sein

Rechtliche Grundlage: Tierärztegesetz: § 16

Rechtsbehelfe

Gegen einen Bescheid ist eine Beschwerde zulässig. Die Beschwerde ist binnen 4 Wochen bei der Behörde schriftlich einzubringen, die den Bescheid erlassen hat. Die Frist beginnt mit der erfolgten Zustellung der schriftlichen Ausfertigung bzw. im Fall der mündlichen Verkündung mit dieser.

Die Beschwerde hat weiters den Bescheid zu bezeichnen, gegen den sie sich richtet, sowie die belangte Behörde, die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, das Begehren sowie die Angaben, die erforderlich sind, um zu beurteilen, ob die Beschwerde rechtzeitig eingebracht ist, zu enthalten. Eine Beschwerde ist nicht mehr zulässig, wenn nach der Zustellung oder Verkündung des Bescheids von der Partei ausdrücklich auf die Beschwerde verzichtet wurde.

Im Übrigen enthält jeder Bescheid eine Rechtsmittelbelehrung, die die Information enthält, bei welcher Behörde und innerhalb welcher Frist das Rechtsmittel eingebracht werden muss.

Hilfs- und Problemlösungsdienst

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Letzte Aktualisierung

12. Dezember 2020

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