Einleitung von Bauwasser, Sanitärcontainern, Containerbüros, Grundwassersanierungen, Sickerwasser und dergleichen - Bestellung

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Allgemeine Informationen

Die Einleitung bzw. Einmündung von Bauwasser, Sanitärcontainern, Containerbüros, Grundwassersanierungen, Sickerwasser und dergleichen ist gemäß dem Kanalanlagen- und Einmündungsgebührengesetz § 2 verpflichtend.

Bei allen Einleitungen, die nicht aufgrund der Verpflichtung nach Abs. 1 oder 2 des § 2 oder nicht dauerhaft erfolgen, muss die Stadt Wien zustimmen.

Die Stadt Wien ist berechtigt, für nicht dauerhafte Einleitungen ein Entgelt zu fordern und die Anbringung einer Messeinrichtung zu verlangen um die Einleitungsmenge festzustellen.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Keine

Fristen und Termine

Antragstellung zeitgerecht vor Beginn der erstmaligen Einleitung.

Bei größeren Betriebs- und Wohnhausanlagen mit der Absicht höherer Einleitungsmengen zeitgerecht im Rahmen der Planung, damit die notwendigen Maßnahmen wie Pufferung, Versickerung usw. noch zeitgerecht geplant werden können. Auch eine Beratung bezüglich Rückstausicherung sowie die Abstimmung der Einleitpunkte (bei Auswahl mehrerer Kanäle) ist dann zeitgerecht möglich.

Zuständige Stelle

Wien Kanal
3., Modecenterstraße 14
Telefon: +43 1 4000-8030
E-Mail: post@wkn.wien.gv.at

Erforderliche Unterlagen

Bauträger, Hauserrichter, Betriebe und sonstige Einleitende müssen bei Wien Kanal die vorgesehene Einleitung beantragen. Art und Lage der beabsichtigten Einleitung sind zu beschreiben bzw. grafisch darzustellen. Dem Antrag muss eine Übersichtsskizze sowie eine Berechnung der vorgesehenen Einleitungsmenge beigelegt werden. Handelt es sich um Grundwassersanierungen oder sonstige belastete Wässer, muss zusätzlich eine entsprechende Beschreibung (Inhaltsstoffe usw.) unter Bedachtnahme auf die Kanalgrenzwertverordnung beigelegt werden.

Kosten und Zahlung

Geringfügige Einleitungen wie beispielsweise beim Bau eines Einfamilienhauses bzw. von Sanitärcontainern, kleineren Baustelleneinrichtungen und dergleichen sind in der Regel kostenfrei.

Für alle Einleitungen von zumindest ein Liter pro Sekunde über längere Zeit bzw. mindestens 1.000 Kubikmeter im Einzelfall verrechnet Wien Kanal die aktuellen Abwassergebühren entsprechend der Kanalgebührenordnung 1988.

Weitere Informationen: Spezielle Geschäftsbedingungen Wien Kanal für Einleitungen (SGB-E): 316 KB PDF

Formular

Nur Einleitung
Der Antrag ist formfrei. Die wesentlichen Inhalte wie Menge, Zeit, Einleitungsort usw. sind Bestandteil des Antrages. Bei Bedarf kann die Rückseite des Antrages für einen Hauskanalanschluss verwendet werden.

Einleitung mit Meldung Hauskanal
Die zweite Seite des Antrages für einen Hauskanalanschluss ist für die Darstellung aller Einleitungen im Zusammenhang mit dem Bau oder Umbau einer Anlage vorgesehen. Ergänzende Berechnungen und Pläne müssen beigelegt werden.

Antrag für einen Hauskanalanschluss: 143 KB PDF

Zusätzliche Informationen

Eine Einleitung muss vor ihrem Beginn dem Kanalisationsunternehmen unaufgefordert und schriftlich gemeldet werden.

Keine Einleitung darf ohne Zustimmung des Kanalisationsunternehmens erfolgen. Grundsätzlich soll die Einleitung von Regen- und sonstigem Oberflächenwasser ebenso wie von Bauwasser so gering wie möglich ausgenutzt werden. Im Sinne der Ökologie müssen andere Maßnahmen, wie Versickerung, Verdunstung (Microklima), temporäre Rückhaltung, Dachbegrünung und weitere ökologische Maßnahmen forciert werden.

Je nach Auslastungsgrad der einzelnen Kanäle behält sich Wien Kanal vor, für bestimmte Einleitungen eine Begrenzung oder Verzögerung vorzuschreiben.

Spezielle Geschäftsbedingungen Wien Kanal für Hauskanalanschluss (SGB-HKA): 860 KB PDF

Rechtliche Grundlagen:

Homepage: Wiener Kanalisation

Verantwortlich für diese Seite:
Wien Kanal (WKN)
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