Montage eines außenliegenden Sonnenschutzes - Förderungsantrag

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Bitte beachten Sie die Schutzmaßnahmen (FFP2-Schutzmasken–Pflicht in Amtsgebäuden, Mindestabstand 2 Meter, Hygienemaßnahmen).
Bitte bringen Sie Anträge und Unterlagen weiterhin per Post ein:
Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten
20., Maria-Restituta-Platz 1,
per Fax: +43 1 4000-997 48 79 oder
per E-Mail: wv@ma50.wien.gv.at ein oder nutzen Sie das vorhandene Online-Formular-Service.

Die Stadt Wien fördert die nachträgliche Montage von außenliegenden Rollläden, Jalousien und Fassadenmarkisen zum Sonnenschutz.

Den Antrag stellen können

  • Mieterinnen und Mieter, Nutzungsberechtigte, Eigentümerinnen und Eigentümer einer Wohnung im mehrgeschossigen Wohnbau (Sammelantragstellung durch Hauseigentümerinnen oder Hauseigentümer ist möglich); ausgenommen sind Wohnungen in verdichteter Flachbauweise errichteten Gebäuden gemäß § 2 Z 4 WWFSG 1989.
  • Wiener Wohnen oder Bauvereinigungen, die im Sinne des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes als gemeinnützig anerkannt wurden, im Zuge von Wohnhaussanierungen nach dem II. Hauptstück des WWFSG 1989

Sie können die Förderung online beantragen. Bitte beachten Sie auch die erforderlichen Unterlagen.

Für den Online-Antrag benötigen Sie die "Erklärung der Vermieterin bzw. des Vermieters". Sie müssen die Erklärung der Vermieterin bzw. des Vermieters ausfüllen und unterschreiben. Anschließend können Sie diese als Beilage in das Online-Formular hochladen.

Allgemeine Informationen

Die Stadt Wien vergibt Förderungen für die Montage einer elektrisch oder mechanisch betriebenen Sonnenschutzeinrichtung in mehrgeschossigen Wohnbauten. Dies kann ein Gemeindebau, geförderter oder freifinanzierter Wohnbau sein.

Die Baubewilligung muss mindestens 10 Jahre zurückliegen. Bei später ausgebauten Dachgeschoss-Wohnungen gilt der Zeitpunkt der Baubewilligung des Gebäudes.

Mieterinnen und Mieter von Gemeindewohnungen müssen bei Wiener Wohnen um eine Genehmigung ansuchen. Die Genehmigung hängt von den Gegebenheiten im Einzelfall und von der beantragten Lösung ab.

Keine Förderung gibt es für die Montage in Eigenheimen, Kleingartenwohnhäusern und Reihenhäusern sowie Geschäftslokalen.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

  • Die Sonnenschutzeinrichtungen wurden nachträglich montiert und liegen an der Außenfassade.
  • Es handelt sich um außenliegende Rollläden, Lamellenbehänge (Jalousien) oder Fassadenmarkisen, jeweils in Verbindung mit 2- oder 3-fach-Verglasungen (auch Balkontüren) oder Kastenfenstern. Gelenksmarkisen bzw. Markisen, die im geschlossenen Zustand nicht parallel zur Glasfläche positioniert sind, sind von der Förderung ausgeschlossen.

Fristen und Termine

Förderungsanträge können Sie bis zum 31. Dezember 2025 einreichen. Die Förderungen werden nachträglich vergeben. Die Rechnung darf am Tag der Antragstellung maximal 6 Monate alt sein.

Zuständige Stelle

Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (MA 50)
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock im Infopoint
Telefon: +43 1 4000-74860
Fax: +43 1 4000-99-74879
E-Mail: wv@ma50.wien.gv.at
Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr ausschließlich mit Online-Terminreservierung oder telefonischer Terminvereinbarung möglich.
Am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. Parteienverkehr von 8 bis 11 Uhr.
An gesetzlichen Feiertagen kein Parteienverkehr.

Technische Stadterneuerung (MA 25)
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock im Infopoint
Telefon: +43 1 4000-74860

Verfahrensablauf

Sie müssen den Antrag und alle erforderlichen Unterlagen bei der Abteilung Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten einreichen. Nach der förderungsrechtlichen Prüfung erfolgt eine technisch-wirtschaftliche Prüfung durch die Abteilung Technische Stadterneuerung. Bei positivem Prüfergebnis erhalten Sie ein Erledigungsschreiben. Die Abteilung Rechnungs- und Abgabenwesen überweist die Förderung in Form eines Einmalzuschusses.

Erforderliche Unterlagen

Sie müssen dem Antragsformular folgende Unterlagen beilegen:

  • Bei Fassadenmarkisen ein Qualitätsnachweis des Herstellers der Sonnenschutzeinrichtung: Der Nachweis muss besagen, dass der Gesamtenergiedurchlassgrad gtot kleiner oder gleich 0,14 ist. Ist dieser Wert nicht verfügbar, kann auch ein Abminderungsfaktor kleiner als 0,23 herangezogen werden (Fc-Wert kleiner oder gleich 0,23). Die Berechnung erfolgt gemäß ÖNORM EN ISO 52022.
  • Rechnung, die am Tag der Anstragstellung maximal 6 Monate alt sein darf: Entscheidend ist das Datum auf der Rechnung.
  • Zustimmung der Hauseigentümerin oder des Hauseigentümers zur Montage der Sonnenschutzeinrichtung
  • Innerhalb von Schutzzonen eine Begutachtung: Rollläden, Außenjalousien, Markisen und dergleichen - Begutachtung

Kosten und Zahlung

Die Stadt Wien kann einen einmaligen Zuschuss im Ausmaß von 50 Prozent der Kosten, maximal jedoch 1.500 Euro je Wohneinheit, gewähren.

Die Auszahlung von Förderungsgeldern erfolgt nach Maßgabe der vorhandenen Budgetmittel. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung dieser Förderung.

Die Verrechnung erfolgt über die Abteilung Rechnungs- und Abgabenwesen - Buchhaltungsabteilung 1.

Erledigungsdauer

Die Erledigungsdauer beträgt circa 8 Wochen, wenn Sie alle Unterlagen vollständig eingereicht haben.

Formular

Erklärung der Vermieterin bzw. des Vermieters

Sie müssen die Erklärung der Vermieterin bzw. des Vermieters ausfüllen und unterschreiben. Anschließend können Sie diese als Beilage in das Online-Formular hochladen.

Online-Formular

Zusätzliche Informationen

Eine Regelung dieser Förderung auf Basis einer Durchführungsverordnung nach dem II. Hauptstück des WWFSG 1989 beendet vorzeitig die Förderungsaktion.

Sie sind verpflichtet, alle behördlichen und rechtlichen Auflagen und Bedingungen in Zusammenhang mit der Montage des Sonnenschutzes einzuhalten.

Rechtliche Grundlage: Gemeinderatsbeschluss vom 19. Dezember 2019 bzw. 25. Februar 2021

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