Die Simon-Denk-Gasse war lange grau und ungemütlich. Vor allem im Sommer wurde es dort sehr heiß. Deshalb hat der Bezirk Grünflächen angelegt und Bäume gepflanzt. Die Straße wird dadurch kühler, schattiger, sicherer und angenehmer. Auch Sitzgelegenheiten wurden aufgestellt.
Neuerungen im Überblick
- Selbstbewässernde Hightech-Baumscheiben lassen Bäume auch in Hitzesommern gut wachsen.
- Klimaresistente Bäume sorgen für Beschattung und Abkühlung der Straße.
- Ein Trinkbrunnen bietet Erfrischung.
- Neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder wurden aufgestellt.
- Das Radfahren gegen die Einbahn bleibt erlaubt.
- Neue Sitzmöglichkeiten ermöglichen den Aufenthalt im Freien.
- Die Barrierefreiheit für Zu-Fuß-Gehende wurde erhöht.
Ein Plan, in dem die Neuerungen eingezeichnet sind, steht als Download zur Verfügung.
Die Umbauarbeiten fanden von April bis Juli 2024 statt. Im Herbst folgten die Baumpflanzungen. Abschließend wurden Sitzgelegenheiten aufgestellt.
Mehr Lebensqualität im Grätzl


Neben der Umgestaltung des Straßenzuges wurde auch die Wärmeversorgung des Häuserblocks in der Simon-Denk-Gasse umgestellt.
Die Genossenschaft WOHNBAU errichtete unter Federführung der Sozialbau AG ein mehrere Liegenschaften übergreifendes Nahwärmenetz. Gemeinsam wurde dabei die Wärmeversorgung auf eine nachhaltige und erneuerbare Wärmebereitstellung für die Wohngebäude umgestellt.
Damit wurde die Lebens- und Aufenthaltsqualität für das Grätzl im Lichtental weiterentwickelt und der öffentliche Raum im Sinne einer aktiven Klimapolitik gestaltet.
Finanziert wurde die Umgestaltung aus Mitteln des Bezirks und von Seiten des Förderprogramms "lebenswerte Klimamusterstadt".
