Die Wilhelm-Exner-Gasse und die Sobieskigasse von Gießergasse bis Dreihackengasse wurden 2025 begrünt und klimafit. Insgesamt wurden 640 Meter klimafreundlich umgestaltet. Neue Grünflächen sorgen für Schatten und Kühlung durch 41 Bäume und 10 Sträucher. Außerdem wurden die Gehwege barrierefrei. Radabstellplätze, weitere Sitzgelegenheiten und 2 Trinkbrunnen wurden errichtet.
Mit diesem Projekt fördert der Bezirk das Gehen im Sinne seines Masterplans und leistet einen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise auf lokaler Ebene. Dadurch verbessert der Bezirk die Lebensqualität von allen, die zu Fuß unterwegs sind - das sind vor allem Familien, Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen.
Die Bauarbeiten wurden im Herbst 2025 abgeschlossen. Die Baumpflanzungen und Errichtung der Sitzgelegenheiten erfolgen im Anschluss an die Bauarbeiten.
Alle Neuerungen im Überblick
- Selbstbewässernde Hightech-Baumscheiben sorgen dafür, dass Bäume auch in Hitze-Sommern gut wachsen können.
- Klimaresistente Bäume sorgen für Beschattung und Abkühlung der Straße.
- 2 neue Trink-Hydranten bieten Erfrischung.
- Neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder entstehen.
- Das Radfahren gegen die Einbahn bleibt erlaubt.
- Neue Sitzmöglichkeiten laden zum Aufenthalt im Freien ein.
- Es gibt mehr Barrierefreiheit für Zu-Fuß-Gehende.
Konzept, Planung und Finanzierung



Das Grätzllabor Alsergrund (vormals Agenda Alsergrund) hat sich mit großem Engagement für die Begrünung und Belebung der Wilhelm-Exner-Gasse eingesetzt. Das Konzept für die Begrünung der Wilhelm-Exner-Gasse wurde von der Gruppe erarbeitet. Die Planungen erfolgten ebenfalls im engen Austausch mit dem Grätzllabor Alsergrund.
Die Gestaltung der neuen Wilhelm-Exner-Gasse wurde aus Mitteln des Bezirks und von Seiten des Förderprogramms "Lebenswerte Klimamusterstadt" sowie dem Allgemeinen Krankenhaus (AKH), das sich mit 35,9 Prozent an den Gesamtkosten beteiligte, finanziert.


