"Coole Straßen Plus"

Bis Herbst 2020 werden 4 Straßen Wiens dauerhaft in klimaangepasste Straßen umgestaltet.

In den "Coolen Straßen Plus" sorgen Baumpflanzungen, hellerer Asphalt und Schatten- oder Wasserelemente für angenehme Temperaturen und eine hohe Aufenthaltsqualität. Die "Coolen Straßen Plus" werden verkehrsberuhigt, im Gegensatz zu den temporären Coolen Straßen gilt aber kein Fahr-, Halte- und Parkverbot. 16 weitere "Coole Straßen Plus" folgen im Jahr 2021.

Standorte

4., Phorusgasse

Visualisierung einer Straße mit Grünflächen und Bäumen

Insgesamt wurden 6 neue Bäume inklusive Bewässerungssystem gepflanzt. Im Nahbereich des Schulvorplatzes sorgen 2 Nebelstelen für Abkühlung an heißen Sommertagen. Um die Aufenthaltsqualität im Straßenraum zu erhöhen, laden Sessel und Bänke zum Verweilen ein. In der Nähe des Schuleingangs wurde ein Parklet errichtet. Um die Schulwegsicherheit zu erhöhen, wurde im Kreuzungsbereich mit der Wiedner Hauptstraße eine Fahrbahnanhebung errichtet.

14., Goldschlagstraße

Visualisierung eines Platzes mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und Wasserspiel

Ein Wasserspiel sowie ein Wasserlauf laden an besonders heißen Tagen zum Spielen und Abkühlen ein. Neben einigen Sitzmöglichkeiten inklusive Tischen werden 5 Nebelstelen installiert sowie 9 Bäume inklusive Bewässerungssystem gepflanzt. Eine abschnittsweise Fassadenbegrünung sorgt für frischere Luft und beeinflusst das Kleinklima aufgrund der schattenspendenden Wirkung und Verdunstung positiv.

Zusätzliche Radbügel ergänzen die bestehenden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

15., Pelzgasse

Visualisierung der Coolen Straße Plus in der Pelzgasse: Fahrräder, Bäume, Wasserspiel

Als deutliche Kennzeichnung des verkehrsberuhigten Bereichs wurde die gesamte Straße gepflastert und niveaugleich errichtet. Dadurch konnte auch die Barrierefreiheit gewährleistet werden. Konsumfreie Sitzgelegenheiten, ein Spieltisch, ein Trinkbrunnen und ein Wasserspiel in Form von bodenebenen Sprühdüsen definieren einen Kernbereich für Spiel, Spaß und Erholung.

5 neue Baumpflanzungen, eine Fassadenbegrünung und Bereiche für "Garteln ums Eck" wurden umgesetzt.

Die Pelzgasse wird zur "Schwammstadt"

Im Planungsbereich konnte erstmalig für Wien in einem innerstädtischen Bezirk ein innovatives System zur Verbesserung des Lebensraums der Bäume sowie des Regenwasser-Managements - das sogenannte "Stockholm-System" oder "Schwammstadt-System" - angewendet werden. Dadurch wird einerseits mehr Luft und Wasser für die Bäume angeboten und somit ihre Lebensdauer erhöht, andererseits wird die Kanalisation insbesondere bei Starkregen-Ereignissen entlastet.

Dazu wurde unterhalb der befestigten Oberflächen im Straßenraum eine Schicht aus grobkörnigem Schotter sowie wasserspeichernden Materialien (z.B. Aktivkohle) angelegt. Die Bäume stehen wie üblich in ihren Baumscheiben, haben aber direkten Kontakt zu den Schotter-Schichten und können diese durchwurzeln.

"Schwammstadt" macht Bäume für den Klimawandel fit

21., Franklinstraße

Visualisierung der Coolen Straße Plus Franklinstraße: Wasserspiel, Bäume, Menschen spazieren

Im Bereich der Fahrbachgasse sorgt ein Fontänenfeld mit 8 Fontänen für Spaß und Abkühlung. Ebenso wird es vor dem Floridsdorfer Bad ein Wasserspiel geben.

Vor dem Gymnasium GRG 21 werden 3 Nebelstelen errichtet, die ebenso wie 2 Trinkbrunnen vor dem BG und BORG 21 und der HAK/HAS mit Frischwasser betrieben werden. Das dabei anfallende Wasser wird in angrenzende Grünflächen geleitet. Sicker- und Speicherschichten sorgen dafür, dass das Wasser durch Verdunstung zur Kühlung der umliegenden Luft beiträgt.

200 Quadratmeter zusätzliche Grünflächen mit Staudenbeeten und Rasen sowie 3 neue Baumpflanzungen ergänzen die bestehende Allee. Neue Baumpflanzungen sind so angelegt, dass die Wasserspiele dem Prinzip der Schwammstadt folgend diese Fläche bewässern. Holzdecks, Hängematten, Bodentrampoline und Spielmarkierungen steigern die Aufenthaltsqualität und schaffen wegbegleitendes Spielvergnügen.

Zusätzliche Radbügel ergänzen die bestehenden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

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