Parkleitsystem für Wien

Anzeigetafeln des Wiener Parkleitsystems

Das Parkleitsystem für die Stadt Wien wurde nach den Grundsätzen für eine rasche und effiziente Parkplatzsuche entwickelt.


Vorteile des Parkleitsystems

  • Fahrerinnen und Fahrer erhalten gezielt Orientierungshilfe und können so leicht zur nächstgelegenen Parkmöglichkeit finden.
  • Die Verkehrssicherheit wird erhöht, da sich Fahrerinnen und Fahrer auf den Verkehr konzentrieren können und nicht auf einen Stadtplan schauen müssen.
  • Eine zielgerichtete Suche reduziert Abgase und Lärm.
  • Der Verkehrsfluss wird effektiver, da weniger Fahrzeuge an ungünstigen Stellen parken und Parkplatzsucherinnen und -sucher gezielt zu einem Parkhaus fahren.
  • Der Verkehr in der Innenstadt kann durch effiziente Park-and-ride-Anlagen vermindert werden.

Funktionszonen als Orientierungshilfe

Schematische Darstellung der Funktionszonen des Wiener Parkleitsystems

Um den Fahrerinnen und Fahrern die Orientierung zu erleichtern, wurde Wien in sogenannte Funktionszonen eingeteilt.

Innerhalb einer Funktionszone werden

  • alle Parkhäuser als Einheit erfasst und
  • die Parkleiteinrichtungen durch Leitfarben einheitlich gestaltet.

Insgesamt sind in Wien derzeit 134 Parkhäuser und Garagen in das Parkleitsystem eingebunden. Diese besitzen eine Kapazität von circa 54.400 Parkplätzen.

Park-and-ride-Leitsystem

Park-and-ride bezeichnet ein Prinzip der Verkehrsplanung, in dem in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, welche vom Zentrum weit entfernt liegen, Abstellmöglichkeiten für Pkws zur Verfügung gestellt werden.

Vor allem Berufstätigen wird so die Möglichkeit gegeben, ihren Pkw am Stadtrand abzustellen und ohne Stau und Parkplatzprobleme mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu gelangen. Außerdem hilft Park-and-ride bei der Bewältigung von Verkehrsproblemen bei Großveranstaltungen.

Weiterführende Informationen

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Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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