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Olga Smirnitzkaja und Johann Strauss

Fotos von Julia Savrasova, Vasilis Tsiatsiakis und Elisabeth Seethaler

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  • Letzte Aktualisierung: 12.02.2026, 10.21 Uhr
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Ein Abend mit Romanzen von Olga Smirnitzkaja, als Antworten zu ausgewählten Liebensbriefen von Johann Strauss Sohn an sie.

Olga Smirnitzkaja beschäftigte sich als eine der ersten Frauen in Russland mit Komposition. Außer der Qualität ihrer Werke sind allein schon die Bestrebungen zur Überwindung der Konventionen, die einer Frau im Russland des 19ten Jahrhunderts auferlegt waren, bemerkenswert. In dieser Beziehung stand Olga Smirnitzkaja zweifellos an der Spitze einer zukunftsweisenden Entwicklung, schreibt der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Aigner, ehemaliger Leiter der Musiksammlung der Wien Bibliothek.

1993 machte er eine außergewöhnliche Entdeckung. Es wurde eine Abschrift der vernichtet geglaubten 100 Liebesbriefe von Johann Strauss an seine große Liebe gefunden. Gegenbriefe von Olga Smirnitzkaja sind leider weiterhin verschollen. Dafür sind ihre Kompositionen, sogenannte Romanzen, erhalten. Die meisten stammen aus der Zeit vor oder kurz nach der Begegnung mit Johann Strauss.

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