Artenschutz beginnt beim Reisen

Yemen-Chamäleon

Yemen-Chamäleon

Viele Tiere und Pflanzen sind weltweit gefährdet. Internationale Artenschutzübereinkommen sehen strenge Bestimmungen und Verbote vor, um den Handel mit Produkten von geschützten Tieren und Pflanzen zu überwachen. Denn der Handel trägt, neben dem Verlust von Lebensräumen, massiv zum Aussterben vieler Arten bei.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, auch CITES-Konvention genannt, listet zirka 33.000 Arten gefährdeter Tiere und Pflanzen auf. Viele dieser Arten dürfen überhaupt nicht gehandelt werden.

Artenschutz beim Kauf beachten

So können Sie zum weltweiten Artenschutz beitragen und ersparen sich möglicherweise viel Geld und Ärger:

  • Wählen Sie Souvenirs im Ausland sehr vorsichtig aus. Im besten Fall sollten Sie auf das Sammeln und den Kauf eines Produktes tierischer oder pflanzlicher Herkunft gänzlich verzichten.
  • Bitte bedenken Sie, dass bei Verstößen gegen CITES-Bestimmungen Strafverfahren mit Beschlagnahmung, Geld- oder sogar Haftstrafen drohen.
  • Die besten Souvenirs aus dem Urlaub sind schöne Erinnerungen und die Bilder in Ihrer Kamera. Tiere und Pflanzen sollen dort gelassen werden, wo sie hingehören.

Häufigste Beschlagnahmungen

Königsphyton

Königsphyton

  • Krokodil- und Schlangenlederprodukte
  • Elfenbein, Elefantenhaar
  • Seepferdchen
  • Korallen, Muscheln
  • Deko-Produkte aus Teakholz
  • Traditionelle Chinesische Medizin (aus Teilen von Tigern, Bären, Leoparden, Nashörnern oder Moschushirschen)
  • Orchideen, Kakteen
  • Schildkröten, Schildkrötenpanzer und Schildpatt
  • Stör-Kaviar (mehr als 125 Gramm)
  • Lebende Tiere (Schildkröten, Greifvögel, Papageien, Reptilien)
  • Präparierte Tiere (z.B. in Dekorflaschen)
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Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22)
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