Lebensmittel - Die Stadt Wien geht mit gutem Beispiel voran

Die Stadt Wien nimmt bei der Erreichung der Ziele Abfallvermeidung und Nachhaltige Entwicklung für die öffentliche Beschaffung und Verpflegung eine Vorreiterrolle ein.

Mit dem Projekt "Reduktion von Lebensmittelabfällen in Wien" hat sich die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) im Jahr 2011 zum Ziel gesetzt, bereits erfolgreiche Initiativen in der Wiener Verwaltung aufzuzeigen, zu vernetzen und weiterführende Projekte zu unterstützen. Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Magistrat wird 2012 als Schwerpunkt fortgeführt.

In einigen Dienststellen im Magistrat vermeiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits heute erfolgreich Lebensmittelabfälle. Es wurden schon viele Maßnahmen umgesetzt. Weitere Verbesserungen sind möglich, an deren Umsetzung laufend gearbeitet wird.

Bilanz Ende 2011

Die Interviews führte das Österreichische Ökologie Institut durch.

Ökologische und nachhaltige Lebensmittelbeschaffung

Im Programm ÖkoKauf Wien gibt es bereits eine Reihe von Kriterien und Richtlinien für eine ökologische und nachhaltige Beschaffung von Lebensmitteln:

  • Lebensmittel sowie Erzeugnisse aus biologischer Landwirtschaft: 282 KB PDF
  • Beschaffung von konventionellen, GVO-freien Lebensmitteln: 267 KB PDF
  • Lebensmittel mit möglichst geringem Anteil an künstlichen Transfettsäuren: 282 KB PDF2 MB RTF
  • Hühnerfrischei (Schalenei), Eiprodukte und Lebensmittel, die Frischei und/oder Eiprodukte enthalten: 766 KB PDF

Lebensmittel bei Veranstaltungen der Stadt Wien

Für die Ökologisierung von Veranstaltungen gibt es ebenfalls eine ÖkoKauf Wien-Richtlinie, die Abfallvermeidung in konkreten Bereichen einfordert und beim Speisen- und Getränkeangebot auch einen überwiegenden Anteil an Lebensmitteln aus biologischer Landwirtschaft, regional, fair gehandelt und saisonal vorsieht.

Richtlinien über die Ökologisierung von Veranstaltungen: 282 KB PDF

Darüber hinaus wurde im Rahmen des Programms "PUMA - Umweltmanagement im Magistrat" beschlossen, alle Veranstaltungen des Magistrat als ÖkoEvent durchzuführen und diese vorbildliche Vorgehensweise auch entsprechend zu kommunizieren. In Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsservice der Stadt Wien wurden von der MA 22 eigene Empfehlungen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen erstellt und auf den ÖkoEvent-Seiten publiziert.

Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei Veranstaltungen

"natürlich gut Teller"

Mit dem Pilotprojekt Der "natürlich gut Teller" macht Wien einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Beim "natürlich gut Teller" wird neben biologischer Erzeugung auf weitere Kriterien wie Regionalität, Saisonalität sowie auf einen geringeren Fleischkonsum geachtet. Mit dem übergeordneten Ziel, einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu leisten, bieten immer mehr öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Häuser des Krankenanstaltenverbunds oder die Häuser zum Leben in Wien Bio-Speisen an.

Wien isst natürlich gut!

"Bio-Offensive" - Mittagsverpflegung für Kinder

In den 361 städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen werden täglich 30.000 Mittagsmenüs mit einem Anteil von 50 Prozent biologisch erzeugter Lebensmittel verspeist. Darüber bekommen die 18.000 Schülerinnen und Schüler aus den 90 ganztägig geführten Schulen in Wien ein Mittagessen, das zu 40 Prozent aus Bio-Produkten besteht. Dabei entstehen aber keine Mehrkosten für die Eltern.

Mittagsverpflegung an Schulen

Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22)
Kontaktformular