Wertheimsteinpark

  • Lage: 19., Wertheimsteinpark
  • Größe: rund 59.860 Quadratmeter
  • Hunde: Außerhalb der Hundezone müssen Sie Ihren Hund im Wertheimsteinpark an der Leine führen. In einem Teil des Parks gilt auch ein Hundeverbot.
  • Kontakt: +43 1 4000-8042
Blick über Wiese in einer Baumkulisse

Der Wertheimsteinpark wurde 1835 als Privatgarten angelegt, Bauherr war Schalfabrikant Friedrich von Arthaber. Leopold von Wertheimstein kaufte 1867 den Park und die Villa. Wertheimsteins Tochter Franziska vermachte 1908 Park und Villa der Stadt Wien mit der Auflage, dass der Park immer als öffentliche Grünfläche erhalten bleiben müsse.

In der Villa Wertheimstein ist seit 1964 das Döblinger Bezirksmuseum mit dem angeschlossenen Weinbaumuseum untergebracht. 1992 wurde an den Stützmauern zur Heiligenstädter Straße ein Eidechsenbiotop angelegt.

Parkgestaltung

Der Wertheimsteinpark liegt im Bereich des natürlichen Geländeabfalls von Döbling zum Donaukanal hin. Außerdem verläuft hier das Tal des heute eingewölbten Krottenbaches. Dementsprechend ist das Relief des Parks stark gegliedert: Er fällt gegen die Heiligenstädter Straße (Donaukanaltal) und gegen die Vorortelinie (S45 Heiligenstadt-Hütteldorf) beziehungsweise das Krottenbachtal steil ab.

Spiel- und Sportangebote

  • Spielplätze mit Sandspielmöglichkeit, Rutschen, Schaukeln, Wippen und Slacklining
  • Ballspielplatz für Fußball und Basketball

Krottenbach

Der Krottenbach wurde in den Jahren 1893 bis 1930 vom Donaukanal bis Salmannsdorf auf einer Länge von rund 6 Kilometern eingewölbt. Er entwässert, einschließlich des Arbesbaches, ein Niederschlagsgebiet von rund 1.100 Hektar. Seine Trasse verläuft heute 15 Meter tief. Die Gesamtwassermenge beträgt 20 Kubikmeter pro Sekunde. Das Quellgebiet des ehemaligen Wasserlaufes befindet sich am südlichen Abhang des Dreimarksteines. Ein kleiner Rest des Krottenbaches ist noch als kleiner Teich im Wertheimsteinpark zu sehen.

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