Schiller- und Robert-Stolz-Park

Friedrich-Schiller-Denkmal umgeben von Bäumen, im Hintergrund die Akademie der bildenden Künste

Auf dem Areal des Schillerparks befand sich früher der "Kalkmarkt".

Gärtnerische Ausgestaltung des Schillerparks

Die gärtnerische Ausgestaltung des Schiller-Parks erfolgte zwischen 1876 und 1878 im Stil des Wiener Klassizismus der Ringstraßenzeit. Im Zentrum des Parks befindet sich das Bronzestandbild des Dichters Friedrich Schillers. Es ist beidseitig von Rasenrondeaus flankiert und von Gehölz bestandenen Rasenpartien umgeben. Das von Johann Schilling entworfene Denkmal wurde 1876 enthüllt.

1891 wurden die Denkmäler für die Dichter Anastasius Grün und Nikolaus Lenau aufgestellt. 1940 kam das Denkmal für Josef Weinheber hinzu und 1959 jenes für Otto Wagner. Das Wagner-Denkmal wurde von Josef Hoffmann gestaltet. Den Schriftblock entwarf Oswald Haerdtl. Das Denkmal stand ursprünglich von 1930 bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs auf dem Ballhausplatz.

Lage des Schiller-Parks

Der Schillerplatz wurde von 1872 bis 1876 im Zuge der Bebauung des Stadtviertels und der Errichtung der Akademie der bildenden Künste angelegt. Der Platz liegt im Ringstraßenviertel zwischen dem Opernring und dem Getreidemarkt, im Übergangsbereich zwischen 1. und 6. Bezirk. Seine Mittelzone bildet den stadträumlichen Bezug zwischen der Akademie der bildenden Künste an seiner Südseite und dem Goethe-Denkmal nördlich des Rings. Der Burggarten, die Staatsoper, Kunst- und Naturhistorisches Museum, die Secession und der Naschmarkt befinden sich in seiner Nähe.

Der Platz wird von den Studentinnen und Studenten der Akademie der Bildenden Künste genutzt. Die im Viertel Berufstätigen und die Wohnbevölkerung genießen den beschaulichen Aufenthalt und erholen sich hier gern. Der groß gewachsene ältere Gehölzbestand ragt in die anliegenden Straßen.

Robert-Stolz-Park

Der Robert-Stolz-Park wurde 2003 im Zuge des Tiefgaragenbaus neu gestaltet. Der Park bildet die "grüne Verbindung" zwischen Schiller-Park und Ringstraße. Die Achse zwischen den Denkmälern zweier großer deutscher Dichter, Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe wird hier erzeugt.

Robert-Stolz-Rose

Die Robert-Stolz-Rose wurde 1973 persönlich von Robert Stolz in Tulln getauft. Sie ziert nunmehr den Wiener Robert-Stolz-Platz. Diese rotblühende Polyantharose, eine Kreuzung der Sorten "Europeana" und "Lilli Marlen", wurde vom Holländer De Ruiter gezüchtet. Ihre halbgefüllten Blüten sitzen in Büscheln auf festen Stielen. Beim Erblühen treten die langen goldgelben Staubgefäße weit hervor. Die Robert-Stolz-Rose ist eine dankbare Dauerblüherin und verbreitet intensiven Duft.

Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Stadtgärten (Magistratsabteilung 42)
Kontaktformular