Esterházypark

Trotz coronabedingter Zusatzauflagen wurden die Bauarbeiten für Wiens ersten "Cooling-Park" zeitgerecht beendet. Die Wiener Stadtgärten gestalteten gemeinsam mit dem Bezirk und dem Haus des Meeres eine rund 2.640 Quadratmeter große Fläche im vorderen Bereich des Esterházyparks um. Seit 1. Oktober 2020 ist die gesamte Parkanlage wieder geöffnet.

Wiens erster "Coolspot" sorgt für Abkühlung

Der einzigartige rund 30 Quadratmeter große "Coolspot" ist ein kreisförmiger, beschatteter Aufenthaltsort bestehend aus 3 Ringen mit Sprühnebeldüsen. Er ist knapp 3,4 Meter hoch, wurde mit 30 Stück Kletter- und Schlingpflanzen begrünt und kühlt die Umgebungstemperatur.

Der Coolspot von unten gesehen
Sitzgelegenheiten unter dem Coolspot

Dieses spektakuläre neue Parkkonzept, in dem kühlendes Nass die hitzegeplagten Besucherinnen und Besucher im Sommer abkühlen wird, ist ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die vom Klimawandel bedingte Hitze in der Stadt.

Erstmals Einsatz von "Klimabäumen"

2 "Klimabäume", fast 3 Meter hohe Nebelduschen, mit einem Durchmesser von bis zu 2,2 Metern sowie ein weiteres Nebelfeld ergänzen das Kühl-Angebot. Durch die intelligente Bauweise können diese Maßnahmen die Umgebungstemperatur mit feinem Sprühnebel um bis zu 6 Grad kühlen.

Der "Cooling-Park" soll für seine Besucherinnen und Besucher nicht nur ein Ort der Entspannung und Hitzeentlastung sein, sondern auch Wissen und Bewusstsein zum Thema klimawirksame Maßnahmen vermitteln.

Entsiegelung und neue Bepflanzung

Neben der Kühlung durch Wasser sind Pflanzen ein wesentliches Gestaltungselement des "Cooling-Parks". Durch großzügige Entsiegelung von Beton und Asphaltflächen wurden zu den bestehenden Bäumen und Pflanzen über 8.600 Stauden und 9 schattenspende Bäume ausgepflanzt.

Mehrere schlangenförmige Bänke und Stühle schaffen zusätzliche Sitzgelegenheiten und laden zum Verweilen ein.

Der Park wurde durch den Abbruch der Rampe neben der Schadekgasse um mehr als 200 Quadratmeter vergrößert.

Wissenschaftliche Begleitung

Der "Cooling-Park" wird 2 Jahre lang als Forschungsprojekt begleitet werden. Dieses beinhaltet die Evaluation sowie die Anpassung der technischen Maßnahmen und vor allem den Wissenstransfer zwischen Forschung und praktischer Umsetzung.

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