WasteWatcher

  • Kontrollen durch die WasteWatcher sorgen für ein sauberes Wien.
  • Rund 90.000 Amtshandlungen seit 2008
  • Rückgang der Verunreinigungen klar messbar:
    • über 100.000 "gefüllte" Hundekotsackerl täglich
    • 128 Millionen ordnungsgemäß entsorgte Zigarettenstummel pro Jahr
    • 50 % weniger illegal abgelagerter Sperrmüll
    • 60 % weniger illegal abgestellte Kühlgeräte

Video: WasteWatcher: Für ein sauberes Wien

Mit Inkrafttreten des Wiener Reinhaltegesetzes am 1. Februar 2008 wurde die rechtliche Grundlage für die WasteWatcher geschaffen. Das Gesetz sieht ein ausdrückliches Verbot von Verunreinigen im öffentlichen Raum vor, es ermöglicht auch eine öffentliche Aufsicht durch die WasteWatcher. Sie sind befugt abzumahnen, Organstrafen zu verhängen und notfalls Anzeige zu erstatten. Ein Organmandat kostet 50 Euro, bei Anzeigen kann es bis 2.000 Euro teuer werden. Bei Abfällen, die aus dem Auto geworfen werden, beläuft sich die Strafe auf mindestens 100 Euro. Die eingenommenen Strafgelder sind zweckgewidmet und werden für Sauberkeitsmaßnahmen verwendet.

Durch den gleichzeitigen Ausbau der Serviceeinrichtungen wie Hundekotsackerlautomaten, die Aufrüstung der Papierkörbe mit Aschenbechern bis hin zum Service der Mistplätze wird gleichzeitig die Eigenverantwortung der Wienerinnen und Wiener für mehr Sauberkeit in Wien unterstützt.

WasteWatcher unterwegs

Aktuell gibt es 50 hauptberufliche WasteWatcher und rund 630 ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der MA 48 und der Abteilung Wiener Stadtgärten (MA 42). 2020 wurden weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zusätzlichen Abteilungen der Stadt Wien angelobt.

Die WasteWatcher sind mit eindeutig gekennzeichneten Gilets oder auch in zivil zu unterschiedlichen Tageszeiten unterwegs und an einem Dienstabzeichen deutlich zu erkennen.

Auch sonn- und feiertags sowie nachts können Sie einem WasteWatcher begegnen. Schwerpunkte sind Sperrmüll, Hundekot, Zigarettenstummel, Einkaufswagen und das Wegwerfen von Speiseresten.

Nach umfassenden Schulungen, vor allem im Rechtsbereich und im Konfliktmanagement, legen die WasteWatcher, die rechtlich "Organe öffentlicher Aufsicht" sind, einen Amtseid ab. Sie haben das Recht, eine Ausweisleistung zu verlangen, und können auch den Auftrag zur Beseitigung der Verunreinigung erteilen. Wird den Aufträgen der WasteWatcher nicht nachgekommen, so kommt es zur Anzeige bei der Behörde.

Top-Angebot an legalen Entsorgungsmöglichkeiten

Das Angebot an legalen Entsorgungsmöglichkeiten in Wien ist enorm. Es gibt daher wirklich keine Ausreden:

  • 3.672 Hundekotsackerlspender
  • 29.000 öffentliche Papierkörbe auf Gehwegen und Plätzen, in den Wiener Parks und entlang der Gewässer
  • rund 21.600 Papierkörbe mit Aschenbechern sowie 2.100 freistehende Aschenrohre
  • 458.000 Restmüll- und Altstoffbehälter
  • 4.500 öffentliche Standorte für die getrennte Sammlung
  • 13 Wiener Mistplätze

Kontakt

Datenschutzrechtliche Informationen

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter:
Datenschutzrechtliche Informationen - Verstöße gegen das Wiener Reinhaltegesetz

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