Fahrverbot in Wien für LKW der Abgasklassen Euro 0, Euro 1 und Euro 2

Fahrverbot für alte LKW in Wien

Im Kampf gegen Feinstaub und Stickoxide hat die Stadt Wien bereits umfassende Maßnahmenpakete beschlossen. Die Maßnahmen zur Reduktion der Staubbelastung werden in allen Bereichen konsequent umgesetzt. Im Jahr 2008 ist in Wien ein Fahrverbot für LKW, die vor 1992 erstmals zugelassen wurden, in Kraft getreten. Mit einer Novelle des IG-L-Maßnahmenkatalogs 2005 im Dezember 2013 wird das bestehende Fahrverbot für Lastkraftwagen und Sattelzugfahrzeuge der Abgasklasse "Euro 0" (das sind solche mit Erstzulassungsdatum vor dem 1. Jänner 1992) auf Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge der Abgasklasse "Euro 1" (ab dem 1. Juli 2014) bzw. der Abgasklasse "Euro 2" (ab dem 1. Jänner 2016) ausgedehnt.

Betroffen ist in Wien das gesamte Stadtgebiet, inklusive Autobahnen. Diese Maßnahmen treffen die ganz alten "Stinker", die um ein Vielfaches mehr Schadstoffe emittieren als moderne LKW.

Ausnahmen

Für einige Gruppen von LKW, etwa solche die über einen Nachweis verfügen, dass die Abgaswerte zumindest der Abgasklasse "Euro 2" (ab 1. Juli 2014) bzw. der Abgasklasse "Euro 3" (ab 1. Jänner 2016) entsprechen, sind Ausnahmen vom Fahrverbot vorgesehen. Bei der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) können Ausnahmegenehmigungen, etwa für den Werkverkehr durch Unternehmerinnen und Unternehmer, wenn deren LKW-Flotte maximal vier LKW der Klassen N1 oder N2 umfasst, beantragt werden.

Verordnung des Landeshauptmannes von Wien, mit der Maßnahmen zur Verringerung der Immission der Luftschadstoffe PM10 und NO2 nach dem Immissionsschutzgesetz - Luft getroffen werden: IG-L-Maßnahmenkatalog 2005

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