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Projekt "Integrativer Hochwasserschutz Liesingbach"

Vor 20 Jahren wurde mit der Renaturierung des Liesingbaches begonnen. 3,5 der insgesamt 9,2 Kilometer langen, noch hart verbauten Strecke wurden mittlerweile naturnah gestaltet.

Im Rahmen des Projekts "Integrativer Hochwasserschutz Liesingbach" wird bis 2027 die 2. Hälfte des Liesingbachs renaturiert.

Die Bauarbeiten werden in sogenannten Bauteilen durchgeführt:

  • Bauteil 1: Großmarktstraße bis Gutheil-Schoder-Gasse mit 3 Kilometern Länge (November 2022 bis Herbst 2025)
  • Bauteil 2: Atzgersdorfer Platz bis Gutheil-Schoder-Gasse (2025 bis 2027)
  • Bauteil 3: Rudolf-Waisenhorn-Gasse bis Atzgersdorfer Platz (2026 bis 2027)
  • Bauteil 4: Karl-Sarg-Gasse beim Liesinger Platz bis Rudolf-Waisenhorn-Gasse (Baustart war im Oktober 2020, Fertigstellung war im April 2021)
  • Bauteil 5: Kaiser-Franz-Josef-Straße bis Liesinger Platz (2026 bis 2027)
  • Bauteil 6: betrifft das Speicherbecken Gelbe Haide (Fertigstellung war im Herbst 2020)

Arbeiten an Bauteil 2 laufen

Derzeit laufen die Arbeiten an Bauteil 2. Das Baubüro inklusive Baustelleneinrichtung wurde in Alterlaa, auf der linken Seite des Bachufers im Bereich der Osrambrücke errichtet.

Es werden sowohl Kanal- als auch Wasserbauarbeiten durchgeführt. Teilweise kommt es zu Sperren und Umleitungen.

  • Ab Mitte September 2025: Sperre des linken Uferbegleitwegs von der Tuschlgasse bis zur Gaargasse.
  • Ab voraussichtlich Mitte Februar bis April 2026:
    • Sperre der Geh- und Radwegunterführung der Gregorybrücke.
    • Umleitung des Fuß- und Radverkehrs über die Gregorybrücke.
  • Ab voraussichtlich März bis Juli 2026:
    • Sperre des linken Uferbegleitwegs zwischen Gregorybrücke und Gerbersteg.
    • Umleitung des Fuß- und Radverkehrs über den rechten Uferbegleitweg.
  • Die Hundezone im Bereich der Osrambrücke bleibt während der Renaturierungsarbeiten über die Auer-Welsbach-Straße zugänglich.

Maßnahmen

Im Zuge der Arbeiten an Bauteil 2 werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Einbau von "Pendelstrecken" im Gewässerlauf, um Gewässerzonen mit variabler Strömungsintensität, Sand- und Schotterbänken zu schaffen
  • Nebengerinne und naturnahe Insel im Bereich der Riegermühle als Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen sowie als Erholungsraum für Besucher*innen
  • Begrünung und Kühlung des Bachlaufs auf Höhe des Steinsees mittels über den Bach gespannten und begrünten Seilen
  • Neues Regenwasserkanal-System

Weiterführende Informationen

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Stadt Wien - wien.gv.at-Redaktion

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