"Hausordnung" der Donauinsel

Millionen Menschen nutzen das Naherholungsgebiet Donauinsel für Sport und Entspannung. Die Inselordnung soll mithelfen, das Zusammenleben verschiedener Interessengruppen möglichst problemlos zu gestalten.

Grafik: Silhouetten von Menschen auf blauem Hintergrund mit dem Text: "Die Hausordnung der Donauinsel"

Der wichtigste Grundsatz für ein ungetrübtes Freizeitvergnügen ist die gegenseitige Rücksichtnahme. Bei unterschiedlichsten Aktivitäten sollen Menschen, Tieren und der Natur ein harmonisches Miteinander ermöglicht werden.

In Sachen Freizeitgestaltung ist auf der Donauinsel vieles möglich, aber nicht alles erlaubt. Lagerwiesen, Grillzonen, Naturschutzgebiete, Hundeverbots- beziehungsweise Hundebereiche sind deutlich beschildert.


Grünflächen und Naturschutz

Die Rasenflächen auf der Donauinsel sind ideal zum Liegen und Relaxen sowie für verschiedene sportliche Aktivitäten. Rücksichtnahme auf die anderen Besucherinnen und Besucher garantiert einen entspannten Aufenthalt.

Die üblichen Verkehrsregeln gelten auch auf der Donauinsel. Die Geschwindigkeit beim Radfahren und Skaten sollte den Gegebenheiten angepasst werden. Das Befahren der gesamten Donauinsel mit KFZ ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung und ausschließlich auf den befestigten Wegen gestattet.

Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Donauinsel - Antrag

Auf den Kinderspielplätzen der Donauinsel ist das Rauchen verboten.

Baden, Bootfahren, Wassersport

Die Regeln für den Bootsverkehr sowie fürs Baden dienen in erster Linie dem Schutz der Badegäste.

Die Sportruderzone befindet sich stromabwärts der Steinspornbrücke und ist durch Bojen gekennzeichnet.

Bei Hochwasser sowie 100 Meter vor und nach den Wehranlagen sind Baden, Wassersport und Bootfahren verboten.

Das Benützen von Motorbooten zwischen Einlaufbauwerk (Wehranlage Langenzersdorf) und Wehr ist nicht erlaubt. Das gilt von Anfang April bis Ende Oktober auch für das Segeln mit Mehrrumpf-Segelfahrzeugen (Katamarane, Trimarane) und mit Segelfahrzeugen mit mehr als sieben Metern Länge zwischen Einlaufbauwerk und Wehr 1.

Mit dem Hund unterwegs

Auf der gesamten Donauinsel, auf den Ufern und Hochwasserschutzdämmen gilt ohne Ausnahme Maulkorb- oder Leinenpflicht. Bei Menschenansammlungen müssen Hunde immer an der Leine geführt werden und zusätzlich einen Maulkorb tragen. Ausgenommen von der Maulkorb- beziehungsweise Leinenpflicht sind nur Rettungs-, Therapie-, Blindenführ- und Diensthunde im Einsatz.

In Sandkisten und auf Kinderspielplätzen sind Hunde verboten. Zusätzlich gibt es eine Hundeverbotszone am Familienbadestrand.

Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer finden zwei Hundebadebereiche auf der Donauinsel und an der Neuen Donau.

Weiters steht eine großzügige Hundeauslaufzone im Bereich der Kaisermühlenbrücke zur Verfügung. Diese liegt am linken Hochwasserschutzdamm bei Kilometer 11,2.

Mit dem Hund auf der Donauinsel

Kampieren, Grillen und mehr

Kampieren und Übernachten ist auf der gesamten Donauinsel verboten.

Nur in den dafür vorgesehenen Bereichen, also den öffentlichen Grillzonen und Grillplätzen, darf gegrillt werden.

Für nahtlose Bräune stehen gekennzeichneten FKK-Bereiche zur Verfügung.

Veranstaltungen jeglicher Art müssen angemeldet werden und dürfen nur mit behördlicher Zustimmung stattfinden: Veranstaltungen im Wiener Donaubereich - Anmeldung. Generatoren und Verstärker dürfen nur mit Genehmigung betrieben werden.

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