Der 7. Bezirk geht konsequent gegen die Folgen des Klimawandels vor: Im Herbst/Winter 2025 wurde die Seidengasse im Abschnitt zwischen Schottenfeldgasse und Zieglergasse umfassend umgestaltet. Anlass war ein geplanter Fernwärmeanschluss, der gleichzeitig als Chance genutzt wurde, um den Straßenraum nachhaltig und attraktiv neu zu gestalten.
Die Bauarbeiten im Bereich der neuen Aufenthaltsflächen und Baumpflanzungen sind bereits abgeschlossen. Im Frühjahr 2026 werden noch Sessel und andere Sitzgelegenheiten aufgestellt.
Mehr Grün und Lebensqualität durch Bürger*innen-Beteiligung
Im Frühjahr 2025 konnten Anrainer*innen ihre Ideen und Wünsche bei Grätzl-Gesprächen und Beteiligungsformaten einbringen. Besonders die Forderung nach mehr Begrünung und besseren Aufenthaltsflächen war deutlich spürbar - auch Kinder und Jugendliche aus dem Neubauer Kinder- und Jugendparlament brachten sich aktiv ein.
Die "Kühle Zone Neubau" wächst weiter
Mit der Umgestaltung der Seidengasse wächst die "Kühle Zone Neubau" um ein weiteres klimafittes Grätzl. Nach der Zieglergasse, Neubaugasse, Zollergasse, Bernardgasse und dem Ruth-Klüger-Platz ist die Seidengasse ein nächster wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Lebensqualität, Schatten und Frischluft im Bezirk.
Die wichtigsten Fakten zur Umgestaltung
- Die Grünfläche in der Seidengasse wächst von derzeit 32 Quadratmeter auf 287 Quadratmeter. Das ist fast 9-mal so viel Grünfläche wie bisher.
- 9 Bäume wurden neu gepflanzt - für mehr Schatten und ein besseres Mikroklima.
- Zusätzlich wurden 4 Obststräucher zum Naschen gepflanzt, eine Anregung aus dem Kinder- und Jugendparlament.
- Ein neuer Trinkhydrant, ebenfalls eine Idee der jungen Mitwirkenden, sorgt für Erfrischung an heißen Tagen.
- Auch künftig stehen ausreichend Lade- und Haltezonen für Anrainer*innen und die lokale Wirtschaft zur Verfügung.
- Die Gestaltung schafft mehr Platz für alle Verkehrsteilnehmer*innen und verbessert die Aufenthaltsqualität.




