Elternschaft - Regenbogenfamilien

Es gibt unterschiedliche Konstellationen, in denen das Konzept "Regenbogenfamilie" gelebt wird. Sie reichen von lesbischen oder schwulen Alleinerzieherinnen und Alleinerziehern bis hin zu Familiensystemen mit zwei Mamas und zwei Papas.

2 Paar große Füße und ein Paar kleine Füße schauen unter der Bettdecke heraus.

Die Regenbogenfamilie ist ein relativ junges Thema in der Schwulen-, Lesben- und Transgender-Community. Lesben und Schwule, die schon seit vielen Jahren Kinder aufziehen, sind nach wie vor PionierInnen. Sie mussten vieles auf sich alleine gestellt erkämpfen - in der Gesellschaft, im pädagogischen System und in der Community. Sie bringt mittlerweile mehr Initiativen und Selbsthilfegruppen für Lesben und Schwule mit Kindern oder Kinderwunsch hervor.

Der Wunsch, als Eltern für ein oder mehrere Kinder Verantwortung zu übernehmen, ist bei Lesben und Schwulen genauso oft und stark vorhanden wie bei heterosexuellen Menschen. Viele von ihnen sind durch heterosexuelle Beziehungen Eltern geworden, andere wollen als Single oder als gleichgeschlechtliches Paar gemeinsam ihren Kinderwunsch realisieren. Für lesbische Frauen ist es naturgemäß deutlich einfacher, ihren Kinderwunsch in die Realität umzusetzen. Für schwule Männer ist es schwierig, diesen ohne einen präsenten mütterlichen Elternteil zu leben.

Verantwortlich für diese Seite:
Mag. Wolfgang Wilhelm (Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen)
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