Termine
Transkulturelle Kompetenz
Durch theoretische Inputs, gruppen- und fallbezogene Diskussion sowie Übungen werden die Grundlagen der transkulturellen Kompetenz vermittelt beziehungsweise bereits vorhandene Kompetenzen gestärkt. Kommunikations- und Handlungssicherheit hinsichtlich der kulturellen Vielfalt im Arbeitsalltag sollen optimiert werden.
- Termin: Mittwoch, 22. April 2026, von 9 bis 12 Uhr
- Vortragender: Almir Ibrić ( Stadt Wien - Integration und Diversität)
- Anmeldung: online
Transkulturelle Kompetenz in der Pflege und Betreuung
Der Vortrag thematisiert die Chancen und Herausforderungen in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Migrationsbiografie im Alter. Das Konzept der transkulturellen oder auch "kultursensiblen" Pflege zielt darauf ab, Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen Pflege und Betreuung auf qualitativ hohem Niveau zu bieten. Der Vortrag beleuchtet diese Grundsätze, befasst sich mit den besonderen Bedürfnissen, die es zu berücksichtigen gilt, und gibt Ideen, wie man mit diesen umgehen kann.
- Termin: Donnerstag, 21. Mai 2026, von 9 bis 12 Uhr
- Vortragende: Andrea Daia (Pflegeakademie Barmherzige Brüder Wien)
- Anmeldung: online
Umstieg ins Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG)
In diesem Vortrag geht es um den Umstieg ins Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz. Dieses Thema ist für viele Menschen ein wichtiger nächster Schritt in ihrem Leben in Österreich. Ziel ist es, einen verständlichen Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen, Fristen und notwendigen Schritte zu geben und dabei Orientierung in einem komplexen System zu schaffen. Gleichzeitig werden typische Fragen und Unsicherheiten aufgegriffen, die viele Betroffene in diesem Prozess beschäftigen.
- Termin: Dienstag, 2. Juni 2026, von 9 bis 12 Uhr
- Vortragende: Maryam Singh, Rafat Abutalib (Beratungszentrum für Migrant*innen)
- Anmeldung: online
Migration, Trauma und Stärke - Menschen wirklich verstehen
Der Vortrag verbindet fachliches Wissen mit Praxiserfahrung und beschäftigt sich mit folgenden Fragen:
- Was bedeutet Trauma im Migrationskontext?
- Wie erkennen wir Belastungen, die nicht ausgesprochen werden?
- Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen sich sicher und gestärkt fühlen?
Migration ist mehr als ein Ortswechsel. Sie ist oft verbunden mit Brüchen, Verlusten und tiefen inneren Prozessen. Gleichzeitig bringt sie enorme Kraft, Resilienz und neue Perspektiven hervor.
- Termin: Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 9 bis 12 Uhr
- Vortragende: Maryam Singh, Ana-Maria Slivar (Beratungszentrum für Migrant*innen)
- Anmeldung: online
Familienzusammenführung im Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG)
Dieser Vortrag beschäftigt sich mit dem Thema Familienzusammenführung. Das ist ein zentraler Bereich im österreichischen Aufenthaltsrecht, der für viele Menschen von großer persönlicher Bedeutung ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen Voraussetzungen Familienangehörige aus Drittstaaten längerfristig in Österreich leben und auch Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten können. Dabei bewegen wir uns im rechtlichen Rahmen des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes, das die grundlegenden Regelungen für Aufenthaltstitel und Niederlassung festlegt.
Ziel des Vortrags ist es, die oft komplexen rechtlichen Bestimmungen verständlich und praxisnah zu erklären. Anhand konkreter Fallbeispiele werden typische Situationen aufgegriffen - etwa wer als Familienangehörige*r gilt, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und welche Aufenthaltstitel in Frage kommen.
- Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2026, von 9 bis 12 Uhr
- Vortragende: Maryam Singh, Veli Cayci (Beratungszentrum für Migrant*innen)
- Anmeldung: online
Islam in Wien
Dieser Vortrag bietet Grundinformationen über den Islam in Bezug auf Muslim*innen in Wien.
- Termin: Mittwoch, 28. Oktober 2026, von 9 bis 12 Uhr
- Vortragender: Almir Ibrić (Stadt Wien - Integration und Diversität)
- Anmeldung: online
Antisemitismus im Zeitverlauf
Der Antisemitismus weist große Beharrlichkeit auf. Er stellt ein über Jahrhunderte kulturell verankertes, binäres Wahrnehmungs- und Wertungsmuster dar. Der christliche Antisemitismus begann sich im 18. Jahrhundert zum völkischen zu transformieren. Dieser radikalisierte sich im 19. Jahrhundert zum rassistischen Antisemitismus und Anfang des 20. Jahrhunderts weiter zum NS-Erlösungsantisemitismus. Nach Auschwitz wird vom sekundären Antisemitismus gesprochen. Nach 2000 rückte der israelbezogene ("Neue") Antisemitismus ins Zentrum der Kritik. Der Vortrag und die Diskussion beschäftigen sich mit antisemitischen Traditionen, aktuellen Bedrohungen und möglicher Prävention.
- Termin: Dienstag, 3. November 2026, von 9 bis 12 Uhr
- Vortragender: Andreas Peham (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands)
- Anmeldung: online
Datenschutz
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