Muttersprachliche GrillplatzmeisterInnen - Mehrsprachigkeit in Wien

Beim Grillen auf öffentlichen Grillplätzen kann es zu Konflikten mit Passantinnen und Passanten, Radfahrerinnen und Radfahrern sowie Anrainerinnen und Anrainern kommen. Zur Vermeidung von Konflikten werden die Grillplatzmeisterinnen und Grillplatzmeister eingesetzt.

Video: Ein Tag unter Grillplatzmeistern

Grillplatzmeisterinnen und Grillplatzmeister sprechen neben Deutsch auch die Muttersprachen der größten Wiener Zuwanderungsgruppen. Das Grillen auf öffentlichen Grillplätzen ist gerade für Menschen mit kleinen Wohnungen oder ohne eigenen Garten ein beliebtes Freizeitvergnügen. Viele Grillplätze werden von Menschen mit Migrationshintergrund sehr gerne genutzt.

Die Tätigkeit der Grillplatzmeisterinnen und Grillplatzmeister beginnt in der Regel im April und dauert bis Ende September. Derzeit werden acht Grillplätze betreut.

Die Grillplatzmeisterinnen und Grillplatzmeister informieren die Benutzerinnen und Benutzer und erheben die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Raums. Sie weisen auf bestehende Auflagen hin, beheben Missstände und leisten Überzeugungsarbeit, damit es zu keinen Interessenskonflikten in der Nutzung der Freifläche kommt. Im Fall von Konflikten vermitteln sie zwischen den Interessengruppen.

Gemeinschaftsprojekt

Fleisch und Wurst auf dem Grill

Das Projekt "Muttersprachliche GrillplatzmeisterInnen" (GPM) ist ein gemeinschaftliches Projekt der Abteilung Integration und Diversität (MA 17), der UmweltBildungAustria - Grüne Insel, den Wiener Stadtgärten (MA 42), der Abteilung Wiener Gewässer (MA 45) und dem Forst- und Landwirtschaftsbetrieb (MA 49).


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Integration und Diversität (Magistratsabteilung 17)
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