Pionierinnengalerie "Wien. Stadt der großen Töchter"

  • Galerie mit 22 Porträts von außergewöhnlichen Wienerinnen aus unterschiedlichen Bereichen
  • Begleitende Informationen zu Frauenwahlrecht, Partizipation et cetera
  • Besichtigung: jedes Jahr rund um den Frauentag am 8. März im Arkadenhof des Wiener Rathauses
  • Verleih der Galerie oder von Teilen davon an Vereine oder Privatpersonen möglich

Die Galerie macht 22 Frauen in ihrem vielfältigen Schaffen in und für Wien sichtbar. Die ausgestellten Porträts stehen inhaltlich für unterschiedliche Bereiche, in denen sich diese und viele andere Frauen engagierten. Der rote Faden, der das Engagement dieser Frauen verbindet, ist das Ziel einer Gleichberechtigung von Frauen und Männern in einer gerechten Gesellschaft.

Außergewöhnliche Frauen und ihr Schaffen

Jede der porträtierten Frauen steht mit ihrer Biografie für ihr jeweiliges außergewöhnliches Wirken, soziales oder politisches Engagement und ihren Mut. Fast alle haben gemeinsam, dass sie sich als Frauen erst ihren Platz und ihre Rechte erkämpfen mussten und sie als Frau nicht die gleichen Möglichkeiten hatten wie ihre männlichen Mitstreiter und Weggefährten.

Porträts einiger Frauenrechtlerinnen
Steher und Tafeln der Ausstellung in einem Halbkreis aufgestellt

Jede der Frauen steht auch für eine Vielzahl anderer Frauen als Vor- und Mitkämpferinnen. Sie stellen Verbindungen zu Frauen von heute her, die diese Kämpfe - wenn auch unter anderen Voraussetzungen - fortsetzen.

Porträtiert werden nach Geburtsjahr: Bertha von Suttner, Gabriele Possanner von Ehrenthal, Adelheid Popp, Eugenie Schwarzwald, Stephanie Endres, Käthe Leichter, Trude Fleischmann, Margarete Schütte-Lihotzky, Marie Jahoda, Gerda Lerner, Irma Schwager, Ceija Stojka, Johanna Dohnal, Helga Pankratz, Ella Lingens, Olga Ehrenhaft, Marianne Beth, Karoline Perin-Gradenstein, Barbara Prammer, Ella Briggs, Christine Nöstlinger und Sabine Oberhauser.

Verleih der Galerie

Vereine, aber auch Privatpersonen können die gesamte Galerie oder Teile davon ausleihen. Voraussetzung ist ein öffentlicher und frauenpolitischer oder feministischer Hintergrund und ein Ausstellungskonzept.

Ausstellungsobjekte

Die Galerie besteht aktuell aus den folgenden 30 Tafeln inklusive 30 Stehern:

  • Einleitung/Erklärung der Pionierinnengalerie
  • Frauenpreisträgerinnen der Jahre 2002 bis 2008
  • Frauenpreisträgerinnen der Jahre 2009 bis 2019
  • Frauenwahlrecht und Partizipation
  • Die ersten Gemeinderätinnen
  • Zitate zum Wahlrecht und Partizipation
  • Wien-Karte
  • Frauenporträts
  • Impressum/Fotocredits - diese Tafel muss immer dazu ausgeliehen werden

Verleihbedingungen

  • Transport: Sie müssen selbst für den Transport sorgen oder ein Unternehmen damit beauftragen und auch die Kosten dafür tragen.
  • Auf- und Abbau: Sie müssen die Galerie selbst auf- und wieder abbauen. Es steht eine leicht verständliche Anleitung zur Verfügung.
  • Entlehndauer: höchstens 1 Monat
  • Kosten:
    • Das Ausleihen selbst ist gratis, Sie müssen aber eine Kaution von 50 Euro hinterlegen. Wenn bei Rückgabe alles vollständig, sauber und unbeschädigt ist, bekommen Sie die Kaution zurück.
    • Wenn Sie die maximale Entlehndauer von 1 Monat unentschuldigt überschreiten, wird die Kaution einbehalten.
  • Haftung:
    • Sie als Veranstalterin oder Veranstalter haften für die Ausstellungsobjekte in Bezug auf Sachschäden, Vandalismus und Diebstahl, aber auch für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher der Ausstellung.
    • Das Frauenservice Wien behält sich weitergehende Forderungen an Schadenersatz, zum Beispiel für Reparaturen, Reinigung oder Neuanfertigung, vor. Bitte klären Sie, inwieweit Ihre vorhandenen Haftplicht- und Unfallversicherungen wirken.

Kontakt

Wenn Sie die Galerie oder Teile davon ausleihen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Frauen sichtbar machen

Frauen sichtbar zu machen, ist ein zentrales Anliegen der Stadt Wien, insbesondere der Wiener Frauenstadträtin Kathrin Gaál und des Frauenservice Wien. Ausstellungen, Ehrungen, die Verleihung von Preisen oder die Benennung von Straßen, Plätzen oder Gebäuden in Wien sind Formen, verdienstvolle Frauen und deren Leben und Leistungen vor dem Vergessen zu bewahren.

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