Studie "Frauen, die behindert werden" - Ergebnisse und Ausblick

Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Situation und der Mitbestimmungsmöglichkeiten von Menschen beziehungsweise im Besonderen von Frauen mit Behinderungen ist lückenhaft. Daher hat das Frauenservice Wien (MA 57) 2018 das Forschungsinstitut L&R beauftragt, eine qualitative Studie zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderungen und/oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Wien durchzuführen.

Der Forschungsprozess bezog direkt betroffene Frauen mit ein. Diese berichteten über ihr Leben in Wien. Viele der beteiligten Frauen betonten, dass sie nicht behindert sind, sondern dass sie durch vielfältige Barrieren behindert werden. Einen Beitrag zum Abbau dieser Barrieren zu leisten ist ein Ziel der vorliegenden Studie.

Studienergebnisse

Barrierefreies Ausstellen

Ausstellungsständer mit Kopfhörern

Teil des barrierefreien Ausstellungsmoduls, das aufgrund der Studienergebnisse entwickelt wurde

Ein zentraler Wunsch, den die Studie aufgezeigt hat, sind mehr beziehungsweise bessere barrierefreie Zugänge zu Informationen. Daher hat das Frauenservice Wien gemeinsam mit der Architektin Gabu Heindl und unter Einbeziehung Betroffener 2019/2020 ein barrierefreies Ausstellungsmodul entwickelt, das Themen und Inhalte so "barrierearm" wie möglich für alle Frauen - und auch Männer - zugänglich macht.

Wegen der aktuellen COVID-19-Pandemie konnte die Präsentation des Ausstellungsmoduls leider nicht wie geplant im November 2020 stattfinden. Einen kleinen Einblick in das Projekt finden Sie demnächst hier.

Weiterführende Forschung

Um vertiefende Informationen zur Situation von Menschen mit Behinderung zu erhalten, führt das Frauenservice Wien gemeinsam mit dem Fonds Soziales Wien (FSW) von 14. Juni bis 17. Oktober 2021 eine groß angelegte, quantitative Erhebung zu dieser Thematik durch.

Online-Befragung "Weniger Barrieren - mehr Wien"

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