Aufgaben der Berufsrettung Wien

Rückenansicht eines Mitarbeiters der Berufsrettung Wien

Die Berufsrettung Wien (MA 70) ist die größte Rettungsorganisation in der Bundeshauptstadt. Sie ist für den überwiegenden Teil der medizinischen Notfälle zuständig. Sie erfüllt den landesgesetzlichen Auftrag, das Rettungswesen in der Stadt Wien zu organisieren und durchzuführen. Als Notfallorganisation mit rund 850 hauptberuflichen Notärztinnen und -ärzten, Sanitäterinnen und Sanitätern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bereichen Technik und Verwaltung ist sie an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für die Gesundheit der Wiener Bevölkerung da.

Mehr als eine Million Anrufe pro Jahr werden dabei in der Notrufzentrale 144 für Wien durchgeführt, die in mehr als 160.000 Einsätzen der Berufsrettung Wien münden.

Die Berufsrettung verfügt über insgesamt zwölf Rettungsstationen, die über das Wiener Stadtgebiet verteilt sind. Damit ist gewährleistet, dass in medizinischen Notfällen ein Rettungsmittel im Schnitt in acht bis zwölf Minuten an jedem Notfallort der Stadt eintrifft.

Koordination im Großschadens- und Katastrophenfall

Im Großschadens- und Katastrophenfall übernimmt die Berufsrettung Wien die rettungsdienstliche Einsatzleitung, koordiniert alle Rettungsorganisationen und stellt mithilfe des Katastrophenzuges die notwendige professionelle Logistik für die notfallmedizinische Versorgung der Stadt zur Verfügung.

Bettenzentrale

Fallweise benötigen Patientinnen und Patienten, die von einer praktischen Ärztin oder einem praktischen Arzt mit Spitalszettel in ein Krankenhaus eingewiesen werden, einen Krankentransport. In diesem Fall kümmert sich die Leitstelle des jeweiligen Krankentransportdienstes über die Bettenzentrale der Berufsrettung Wien um das Spitalsbett.

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Berufsrettung Wien (Magistratsabteilung 70)
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