Verpflichtender Hundeführschein

Die Abteilung Veterinäramt und Tierschutz empfiehlt, Anmeldungen zur Hundeführschein-Prüfung sowie Anträge zur Duplikat-Ausstellung oder Datenänderung per Online-Formular, E-Mail oder Post erledigen.

Persönliche Anmeldungen zum Hundeführschein sind nach Terminvereinbarung wieder möglich.

Derzeit gibt es Meldungen über Giftköder in Hundezonen. Die Abteilung Veterinäramt und Tierschutz empfiehlt, dass Sie Ihrem Hund bei unkontrolliertem Auslauf immer einen Maulkorb anlegen. Das reduziert wesentlich die Gefahr, dass der Hund jegliche Substanzen unerwünscht aufnimmt oder sich den Magen durch weggeworfene Lebensmittel verdirbt.
Wichtig ist, dass Sie Ihrem Hund durch sogenannte positive Maulkorbgewöhnung beibringen, den Maulkorb ohne Stress zu tolerieren.

  • Der verpflichtende Hundeführschein ist in Wien für folgende Hunde (Listenhunde) und Kreuzungen dieser Hunde vorgeschrieben:
    • Bullterrier
    • Staffordshire Bullterrier
    • American Staffordshire Terrier
    • Mastino Napoletano
    • Mastin Espanol
    • Fila Brasileiro
    • Mastiff, Bullmastiff
    • Tosa Inu
    • Pitbullterrier
    • Rottweiler
    • Dogo Argentino (Argentinischer Mastiff)
  • Sie müssen die Prüfung innerhalb von 3 Monaten ab Beginn der Haltung ablegen.
  • Der Hund muss bei Antritt zur Prüfung mindestens 6 Monate alt sein.
  • Anmeldung zur Hundeführschein-Prüfung:
    • Online-Anmeldung - bequem von zu Hause aus
    • Um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, sind derzeit keine persönlichen Anmeldungen möglich.
  • Der verpflichtende Hundeführschein befreit Sie nicht von der Hundeabgabe.
  • Listenhunde müssen an allen öffentlichen Orten - das ist außerhalb des privaten Bereichs - immer mit Maulkorb und Leine geführt werden. Ausnahme ist nur die Hundezone.
  • Fragen und Antworten zum verpflichtenden Hundeführschein

Video: Listenhunde in Wien und Hundeführschein

Prüfungen

Hundehalterinnen und Hundehalter müssen mit demselben Hund 21 bis 24 Monate nach der Hundeführschein-Prüfung eine Folgeprüfung ablegen. Das gilt für alle Prüfungen, die nach dem 22. Dezember 2018 abgelegt wurden.

Für die Folgeprüfung können Sie sich frühestens 21 Monate nach der 1. Prüfung anmelden.

Die Hundeführschein-Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Bei jeder Prüfung kann die Prüferin beziehungsweise der Prüfer aufgrund des Prüfungsergebnisses Auflagen vorschreiben. Auflagen können zum Beispiel sein:

  • Die Frist von 21 bis 24 Monaten kann verkürzt oder verlängert werden.
  • Es können Trainingsstunden mit Ihrem Hund in einem tierschutzqualifizierten Hundetraining vorgeschrieben werden. Die Erfüllung dieser Auflage wird von der Behörde geprüft - spätestens bei der Anmeldung zur Folgeprüfung.
  • Eine zusätzliche Wiederholung der Prüfung kann angeordnet werden.

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Strafen

Wenn Sie ohne Hundeführschein mit einem Listenhund angetroffen werden, droht Ihnen eine Geldstrafe. Die Prüfungen müssen Sie nachholen. Sollten Sie mehrmals ohne Hundeführschein kontrolliert werden, drohen hohe Geldstrafen sowie die Abnahme des Hundes. In besonderen Gefahrensituationen wird der Hund sofort abgenommen.

Bei Fragen zu verhängten Strafen rufen Sie die Hotline für Verwaltungsstrafverfahren +43 1 4000-96800 von Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr an.

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