Haltung von Katzen

  • Fenster und Balkone müssen durch Schutzvorrichtungen absturzsicher gemacht werden.
  • Katzen, die regelmäßig ins Freie dürfen und nicht zur Zucht verwendet werden, müssen von einer Tierärztin oder einem Tierarzt kastriert werden.
  • Katzen, die zur Zucht verwendet werden, müssen von einer Tierärztin oder einem Tierarzt mit einem Microchip gekennzeichnet werden.
  • Die Stadt Wien empfiehlt, alle Katzen chippen und registrieren zu lassen.
  • Die Haltungsbedingungen für Katzen sind in der 2. Tierhaltungsverordnung festgelegt.

Tipps

Wohnungskatze, Freigängerkatze oder Streunerkatze?

roter Kater reinigt seine Pfoten

Entlaufene Wohnungskatzen sind meist gut gepflegt. Da sie die freie Umgebung nicht gewohnt sind, wirken sie oft etwas ängstlich und bewegen sich geduckt. Diese Katzen sind Menschenkontakt gewohnt und lassen sich oft mit ein wenig Geduld und etwas Futter anlocken.

Wenn Sie sich sicher sind, eine entlaufene Katze gefunden zu haben, sollten Sie versuchen, sie einzufangen. Danach sollten Sie dass Fundservice für Haustiere unter der Telefonnummer +43 1 4000-8060 informieren.

Freilaufende Katzen können nicht eingefangen werden. Wenn die Sicherheit gefährdet ist, zum Beispiel bei einer Katze auf der Autobahn, informieren Sie bitte die Polizei unter 133.

Freigängerkatzen

Freigängerkatzen sind an das Leben in der Natur gewöhnt. Sie halten sich meist in den Außenbezirken von Wien auf. Freigängerkatzen haben eine Besitzerin oder einen Besitzer, sie sind meist gut gepflegt und bewegen sich selbstbewusst im Freien. Sie sind oft sehr zutraulich und nähern sich auch ihnen unbekannten Menschen.

Freigängerkatzen sollen bitte nicht mitgenommen werden. Vor allem in Gartensiedlungen treten Freigängerkatzen auf. Wird eine Freigängerkatze eingefangen und abgeholt, beginnt der Stress für die Katze sowie ihre Besitzerin oder ihren Besitzer, einander wieder zu finden.

Streunerkatzen

Streunerkatzen sind meist sehr scheu, sie nähern sich dem Menschen nicht. Oft sieht man sie nur zur Dämmerung oder in der Nacht. Ihr Fell wirkt oft struppig und ungepflegt. In Wien gibt es Vereine, der sich um Streunerkatzen kümmern.

Zuchtkatzen chippen und registrieren

Video:Katzen chippen

Seit 1. Jänner 2018 müssen alle Katzen, die zur Zucht verwendet werden, mit einem Microchip gekennzeichnet werden. Nur Tierärztinnen und Tierärzte dürfen diesen einsetzen. Den Microchip muss die Halterin beziehungsweise der Halter zahlen. Jungtiere, die für die Zucht verwendet werden sollen, müssen gekennzeichnet werden, bevor die bleibenden Eckzähne durchbrechen.

Innerhalb von einem Monat nach der Kennzeichnung oder der Übernahme eines bereits gekennzeichneten Tieres müssen Zuchtkatzen in der Heimtierdatenbank registriert werden.

Die Abteilung Veterinärdienste und Tierschutz (MA 60) empfiehlt allen Katzenhalterinnen und Katzenhaltern das Chippen und Registrieren Ihrer Katzen.

Durch die zusätzliche Registrierung kann verhindert werden, dass die Katze für eine Streunerkatze gehalten wird. Ein Chip alleine genügt nicht. Wichtig ist die gemeinsame Registrierung der Tier- und BesitzerInnen-Daten in einer Datenbank. Nur dann ist gesichert, dass die Katze nach dem Auffinden rasch wieder zugeordnet werden kann. Bei Interesse beraten die Tierärztinnen und Tierärzte.

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Veterinärdienste und Tierschutz (Magistratsabteilung 60)
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