Setagayapark
- Lage: 19., Setagayapark
- Fahrplanauskunft
- Größe: 4.000 Quadratmeter
- Gartentelefon: +43 1 4000-8042
Im Mai 1992 wurde in Döbling ein bemerkenswerter Park fertig gestellt: der Setagayapark. Geplant wurde der Park vom japanischen Gartengestalter Ken Nakajima. Zwischen Döbling und Setagaya, einem Stadtteil in Tokio, besteht seit einigen Jahren ein Freundschafts- und Kulturabkommen. Daraus entstand die Idee, in Döbling einen Japanischen Garten zu errichten.
Gestaltung
Der Park symbolisiert eine japanische Landschaft. Er beinhaltet Symbole, die für uns Europäer den Japanischen Garten charakterisieren: Quelle, Wasserfall, Teich, Steine und typische Pflanzen. Durch die Erhaltung des Baumbestandes und die Neigung des Geländes wurde der Eingang in die südwestliche Ecke gesetzt. Über einige Stufen erreicht man das Bambustor im Tokusabari-Stil, das dem Shugakuin Palace Garden nachempfunden ist. Zusätzlich gibt es einen behindertengerechten Eingang.
Neben dem Haupteingang steht ein Steinmonument. In dieses ist in japanischen Buchstaben das Wort "Furomon" eingraviert. Besucherinnen und Besuchern soll damit signalisiert werden, dass sie das "Paradies" betreten. Im Garten eröffnet sich der Blick auf das Teehaus und den Wasserlauf, der über Kaskaden in den Teich mündet.
Hundezone und Winterpause
Im Setagayapark gilt ein generelles Hundeverbot. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer werden gebeten, ihren Hund in die Hundezonen zu führen.
Der Setagayapark ist während der Wintermonate (Dezember bis Februar) gesperrt.
Weitere japanische Gärten in Wien
- Tora-San-Park
- AsiaGarten
- Takasigarten im Kurpark-Oberlaa und in Schönbrunn
- Kirschen Allee auf der Donauinsel
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