Weltkulturerbe Wien

Luftbildaufnahme von der Freyung bis zum Stephansdom

Wiener Innenstadt, Blick auf die Freyung

"Schloss und Park Schönbrunn" und das "Historische Stadtzentrum" wurden in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Für die Stadtgestaltung bedeutet dies einen verantwortungsvollen Umgang mit der historischen Substanz ebenso wie das Ermöglichen qualitätsvoller, moderner Architektur auch in diesen Bereichen der Stadt.


Wiener Memorandum

Das UNESCO-Weltkulturerbe-Zentrum veranstaltete im Mai 2005 gemeinsam mit der Stadt Wien und in Kooperation mit ICOMOS und dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einen internationalen Kongress zum Thema "World Heritage and Contemporary Architecture" im Wiener Rathaus.

Als Ergebnis dieser Tagung entstand das "Wiener Memorandum", das im Rahmen der 15. Generalversammlung der Mitgliedsländer der Welterbekonvention im Oktober 2005 in Paris als offizielles Dokument der UNESCO anerkannt wurde. Die Situation in Wien steht exemplarisch für viele Welterbestädte, deren historische Bausubstanz aufgrund des wirtschaftlichen Drucks von zeitgemäßen Interventionen und Neubauten für viele Menschen bedroht erscheint.

Das bei der Konferenz verabschiedete "Wiener Memorandum" ist als ein erster Schritt zur Koexistenz von historischer und zeitgemäßer Architektur zu bezeichnen. Wesentlich hierfür war es, den Begriff der "historischen Stadtlandschaft" in den Mittelpunkt der Überlegungen und Strategien zu stellen.

Weltkulturerbe im wien.at-Stadtplan

Ausstellung

Von der Stadtentwicklung Wien wurde eine Ausstellung zum Thema "Welterbe und zeitgenössische Architektur - vom Umgang mit der historischen Stadtlandschaft" gestaltet. Für den internationalen Einsatz wurde diese Ausstellung in englischer Sprache erstellt.

Publikationen - Webshop Stadtentwicklung

Die Publikation "Wien, Weltkulturerbe - Der Stand der Dinge" stellt die Strategien und die von der Stadt Wien gesetzten Maßnahmen vor, die dem Schutz des "außergewöhnlichen universellen Wertes" der Wiener Welterbegebiete dienen. Der Konferenzbericht "Welterbe und zeitgenössische Architektur" ist als Werkstattbericht (Nr. 74) im Eigenverlag der Stadtentwicklung Wien erschienen. Weiters steht ein Folder in deutscher und englischer Sprache zum Thema "Weltkulturerbe und lebendiges Zentrum" zur Verfügung.

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