Wetter - Statistiken

Temperaturwerte für 2017

Lufttemperatur 2017 (Textversion der Grafik: 71 KB RTF)

Das Klima von Wien ist ein Übergangsklima, das von Westen ozeanisch und von Osten kontinental beeinflusst ist. Dies zeigt sich in geringeren Niederschlagsmengen und längeren Trockenperioden. Die Winter sind im Vergleich zu anderen Teilen Österreichs eher mild.

Alle hier publizierten Daten über das Wiener Wetter stammen von der Messstelle Wien - Hohe Warte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Diese Klimastation befindet sich auf 202 Meter Seehöhe im Norden Wiens. Sie ist gleichzeitig die Hauptstation des österreichischen Wetterdienstes, der hier seit 1873 seine Institutsgebäude hat.


Daten

Zeitreihen nach Jahren

Titel

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Extreme Wetterwerte

seit Beginn der Messungen

seit Beginn der Messungen

Lufttemperatur in Wien

1955 bis 2017

1951 bis 2015

Wind, Niederschlag und Schnee in Wien

1955 bis 2017

1950 bis 2015

Klimatologische Kenntage in Wien

1955 bis 2017

1950 bis 2015

Zeitreihen nach Monaten

Titel

Tabellen-
Ansicht

Lufttemperatur

September 2016 bis September 2018

Luftdruck und Sonnenscheindauer

September 2016 bis September 2018

Heitere und trübe Tage, Feuchtigkeit

September 2016 bis September 2018

Wind

September 2016 bis September 2018

Niederschläge

September 2016 bis September 2018

Statistisches Jahrbuch

Erläuterungen

Wetter

Die Daten zum Wetter werden von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zur Verfügung gestellt. Auch alle Messwerte zur Witterung stammen – wenn nicht anders angeführt – von der Messstelle Wien - Hohe Warte (19., Hohe Warte 38). Diese Werte weichen von den Daten der Wetterstation Wien-Innere Stadt ab, die aufgrund des "Wärmeinseleffekts" der Inneren Stadt höher liegen als auf der Hohen Warte, und welche fallweise in den Medien publiziert werden. Die Wetterstation Innere Stadt befindet sich auf dem Dach des Gebäudes in der 4., Operngasse 17-21. Eine weitere Wetterstation, deren Messdaten von der Hohen Warte fallweise deutlich abweichen, ist die Station Wien-Mariabrunn in der Forstlichen Versuchsanstalt (14., Hauptstraße 7).

Die Messstelle Wien - Hohe Warte befindet sich in 202 Meter Seehöhe im Norden Wiens (48°14'57'' nördliche Breite, 16°21'25'' östliche Länge). Sie ist gleichzeitig die Hauptstation des Österreichischen Wetterdienstes, der hier seit 1873 seine Institutsgebäude hat. Das Klima auf der Hohen Warte ist typisch für den Osten Österreichs mit geringem Niederschlag, wenig Schnee, vielen trüben, mäßig kalten Tagen im Winter, sonnig und heiß im Sommer. Die Temperaturen (besonders die Minima) sind zusätzlich durch die Hanglage und einen schwachen Stadteffekt gemildert. Die Nähe zum Donaudurchbruch zwischen Wienerwald und Bisamberg macht sich mit relativ hohen Windgeschwindigkeiten bemerkbar. Zusammen mit zwei älteren Standorten (1775 bis 1878 im 1. Bezirk und 1852 bis 1872 im 4. Bezirk) konnten lange Klimazeitreihen für Wien erarbeitet werden, die bis 1775 zurückreichen.

Methoden der Messung einzelner Klimaelemente

Lufttemperatur

Während des größten Teils der langen Periode der Temperaturmessung (seit 1775) wurden Flüssigkeitsthermometer benützt, die meist dreimal täglich zu genormten Zeiten abgelesen wurden. Zurzeit ist die gängige Thermometerart ein elektronischer Temperaturfühler in Verbindung mit einem elektronischen Speichermedium. Als Temperaturfühler haben sich NTC-Widerstände durchgesetzt. Benutzt wird dabei die Eigenschaft von elektrischen Halbleitern, ihren Widerstand mit der Temperatur stark zu verändern. NTC bedeutet, dass der elektrische Widerstand mit steigender Temperatur abnimmt.

Probleme bei der exakten Messung der Lufttemperatur entstehen weniger durch die Messfühler, als durch die Notwendigkeit der Ausschaltung anderer Einflüsse auf die Messung (zum Beispiel: Sonnenstrahlung). Die Messfühler werden deshalb in Wetterhütten installiert. Die Aufstellungshöhe ist international genormt und beträgt circa zwei Meter über dem Boden. Damit wird den sehr starken vertikalen Temperaturunterschieden in den untersten Metern der Atmosphäre Rechnung getragen.

Feuchtigkeit

Die gängigste Maßzahl der Luftfeuchtigkeit ist die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent. Die relative Feuchtigkeit ist das Verhältnis der tatsächlichen Menge des Wasserdampfes in der Luft zu dem für die gegebene Temperatur möglichen Maximum. Gemessen wird die Feuchtigkeit mittels Hygrometern. Dabei wird das hygroskopische Verhalten des entfetteten menschlichen Haares benützt, das sich mit zunehmender Feuchtigkeit verlängert, und zwar um etwa 2,5 Prozent der Länge zwischen null und 100 Prozent relative Feuchte. Die durch die Feuchtigkeitsschwankungen hervorgerufenen Längenänderungen der Haare werden in Widerstands-, Strom- beziehungsweise Spannungssignale umgewandelt und von der teilautomatischen Wetterstation kontinuierlich erfasst.

Sonnenscheindauer

Messgrundlage der Sonnenscheindauer ist die Wärmewirkung der auf der Messfläche des Messgeräts auftreffenden Sonnenstrahlung. Das Messgerät war bis vor kurzem ein Sonnenscheinautograph. Hier bewirkt eine als Brennglas eingesetzte Vollglaskugel auf einem Kartonstreifen, der täglich neu aufgelegt wird, bei Sonnenschein im Brennpunktbereich eine Brandspur. Diese wird nach Abnahme des Streifens auf sechs Minuten genau ausgewertet. Heute wird das Messprinzip auf teilautomatischen Betrieb umgestellt. Lichtempfindliche Solarzellen werden durch einen laufend rotierenden Bügel kurzzeitig abgedeckt. Die auftretenden Helligkeitsunterschiede werden ab einer bestimmten Differenz als Sonnenschein interpretiert.

Bewölkung

Für die Bewölkungsregistrierung werden keine Messgeräte verwendet. Der Bedeckungsgrad der sichtbaren Himmelsfläche über Wien wird beobachtet und in eine zehnteilige Skala eingeteilt: null ist gleich wolkenloser Himmel, zehn ist gleich bedeckter Himmel. Das Bewölkungsmittel ergibt sich aus den Schätzwerten der täglichen Beobachtungen von sieben Uhr, 14 Uhr und 19 Uhr dividiert durch drei.
Von einem heiteren Tag wird bei einem Bedeckungsgrad der sichtbaren Himmelsfläche von weniger als 2,0 (20 Prozent) gesprochen. An einem trüben Tag liegt der Bedeckungsgrad im Tagesmittel über 8,0 (80 Prozent).

Luftdruck

Die Messung des Luftdrucks kann auf verschiedenen Prinzipien beruhen. Lange Tradition im österreichischen Wetterdienst hat das Quecksilberbarometer. Es beruht auf dem Prinzip, dass eine Flüssigkeitssäule der über dem Beobachtungsort liegenden Luftsäule das Gleichgewicht hält, wobei die Länge der Flüssigkeitssäule bestimmt wird. Von immer größerer Bedeutung ist heute ein elektronischer Luftdrucksensor. Die Funktionsweise beruht auf der Wirkungsweise eines Dosenbarometers aus einer Stahl-Speziallegierung. Der luftdruckabhängige Hub der Dose beeinflusst die Induktivität und somit die Frequenz eines Oszillators.
Die Werte für den mittleren Luftdruck ergeben sich aus den Messwerten der täglichen Messungen von sieben Uhr, 14 Uhr und 19 Uhr dividiert durch drei.

Niederschlag

Die Menge des gefallenen Niederschlags wird in "Millimeter ist gleich Liter pro Quadratmeter" gemessen. Das gebräuchlichste Niederschlagsmessgerät ist das Ombrometer mit einer Auffangfläche von 500 Quadratzentimetern. Diese Auffangfläche ist beheizt, sodass fester Niederschlag wie Schnee oder Hagel geschmolzen und wie gewöhnlicher Regen gemessen werden kann. Dazu gelangt das Regenwasser in eine Wippe mit fünf Kubikzentimetern Rauminhalt, die kippt, sobald sie gefüllt ist; der dabei entstehende Impuls wird von der teilautomatischen Wetterstation erfasst. Aus dem Verhältnis 500 Quadratzentimeter Auffangfläche zu fünf Kubikzentimeter Wippeninhalt ergibt sich die Messgenauigkeit von 0,1 Millimeter ist gleich 0,1 Liter pro Quadratmeter.

Neuschneehöhe

Die Neuschneehöhe ist die Höhe des innerhalb von 24 Stunden gefallenen Neuschnees in Zentimeter. Diese ist vor allem für Fragen der Schneeräumung von Interesse. Die Messung erfolgt immer um sieben Uhr früh. Dabei wird die Neuschneemenge auf einem circa ein Quadratmeter großen, auf dem Erdboden aufliegenden Brett bestimmt und die Höhe mit einem Lineal gemessen.

Neuschneemenge

Die Neuschneemenge ist die Summe aller Neuschneehöhen derjenigen Tage, an welchen Schnee gefallen ist. Die Neuschneemenge wird üblicherweise für eine gesamte Winterperiode angegeben.

Wind

Die Messung des Windes nach Richtung und Geschwindigkeit erfolgt mit einem Anemometer. Das gebräuchlichste Gerät zur Windgeschwindigkeitsmessung für den meteorologischen Routinebetrieb war jahrzehntelang das Schalenkreuz-Anemometer.

In jüngster Zeit werden stattdessen Ultraschall-Windmessgeräte eingesetzt. Diese bestehen aus vier Ultraschallsendern beziehungsweise -empfängern, die einander paarweise (Nord-Süd, Ost-West) in 20 Zentimeter Abstand gegenüberstehen. Die Laufzeit eines Signals vom Sender zum Empfänger wird durch in gleiche Richtung wehenden Wind abhängig von dessen Geschwindigkeit verkürzt und analog durch entgegengesetzt wehenden Wind verlängert. Aus den Laufzeiten des Nord-Süd- sowie des Ost-West-Signals berechnet der Computer mehrmals pro Sekunde sowohl Windrichtung als auch -geschwindigkeit. Daraus werden in der Folge sowohl Zwei-Sekunden-Böen als auch Mittelwerte über zehn Minuten und für die Stunde errechnet.

Ganz wesentliche Vorteile dieser Messmethode sind die weitgehende Unempfindlichkeit gegen Eis-, Schnee- oder Reifansatz sowie das Fehlen jeder mechanischen Trägheit (Reibung, zähe Schmierung bei Kälte und so weiter).

Definitionen

Eistag
Die Tageshöchsttemperatur liegt unter null Grad Celsius.
Frosttag
Die Tagestiefsttemperatur liegt unter null Grad Celsius.
Hitzetag (Tropentag)
Die Tageshöchsttemperatur beträgt mindestens 30 Grad Celsius.
Klimatologische Kenntage
Ein "Klimatologischer Kenntag" ist ein Tag, an dem ein definierter Schwellenwert eines klimatischen Parameters erreicht oder überschritten beziehungsweise unterschritten wird (zum Beispiel Sommertag als Tag mit Temperaturmaximum größer gleich 25 Grad Celsius) oder ein Tag, an dem ein definiertes meteorologisches Phänomen auftrat (zum Beispiel Gewittertag als Tag, an dem irgendwann am Tag ein Gewitter (hörbarer Donner)) auftrat. Klimatologische Kenntage sind: Eistag, Frosttag, Gewittertag, Hageltag, heißer Tag (Hitzetag), heiterer Tag, Nebeltag, Niederschlagstag, Regentag, Schneedeckentag, Sommertag, Sturmtag, trüber Tag, Tropennacht, Tropentag.
Luftdruck
Die Messung des Luftdrucks erfolgt durch einen elektronischen Luftdrucksensor. Die Werte für den mittleren Luftdruck ergeben sich aus den Messwerten der täglichen Messungen von sieben Uhr plus 14 Uhr plus 19 Uhr durch drei.
Luftfeuchtigkeit
Unter Luftfeuchtigkeit versteht man den Wasserdampfgehalt der Luft. Man unterscheidet zwischen der absoluten Feuchtigkeit (Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter) und der relativen Feuchtigkeit (Verhältnis vom vorhandenen zum größtmöglichen Wasserdampfgehalt der Luft). Die gängigste Maßzahl der Luftfeuchtigkeit ist die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent.
Lufttemperatur
Unter Lufttemperatur wird der Wärmezustand der Luft verstanden. Die Lufttemperatur wird in einer Wetterhütte unter Ausschaltung jeglicher Strahlungseinflüsse (zum Beispiel Sonneneinstrahlung) gemessen.
Neuschneehöhe
Die Höhe des innerhalb von 24 Stunden gefallenen Neuschnees in Zentimeter.
Neuschneemenge
Die Neuschneemenge ist die Summe aller Neuschneehöhen derjenigen Tage, an welchen Schnee gefallen ist. Die Neuschneemenge wird üblicherweise für eine gesamte Winterperiode angegeben.
Niederschlag
Wird Wasser in der Atmosphäre aus dem gasförmigen in den flüssigen oder den festen Zustand umgewandelt und abgegeben führt dies zu Niederschlag. Man unterscheidet zwischen fallenden Niederschlägen (zum Beispiel Regen, Nieseln, Schnee, Hagel), abgesetzten Niederschlägen (zum Beispiel Tau, Reif) und abgelagerten Niederschlägen (zum Beispiel Schneedecke). Die Niederschlagshöhe wird auf Zehntel Millimeter genau gemessen. Die Niederschlagshöhe von einem Millimeter entspricht einer Flüssigkeitsmenge von einem Liter auf einem Quadratmeter Bodenfläche (ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter).
Niederschlagstag
Niederschlagstage sind alle Tage, an denen über 0,1 Millimeter Niederschlag fällt, das heißt im Winter auch Tage mit Schneefall beziehungsweise Schneeregen.
Sommertag
Die Tageshöchsttemperatur beträgt mindestens 25 Grad Celsius.
Sonnenscheindauer
Die Sonnenscheindauer ist die Zeit der direkten Sonneneinstrahlung. Die relative Sonnenscheindauer (in Prozent) ergibt sich aus dem Verhältnis der tatsächlichen Sonnenscheindauer zu der an diesem Ort maximal möglichen Sonnenscheindauer.
Starker Sturm
Die größte gemessene Windspitze liegt bei mindestens 80 Stundenkilometern.
Sturm
Die größte gemessene Windspitze liegt bei mindestens 60 Stundenkilometern.
Tagesmaximum (Niederschlagsmenge)
Das Tagesmaximum gibt die in 24 Stunden gefallene Niederschlagsmenge an, die auf eine Fläche von einem Quadratmeter (normalerweise ein Messrohr mit diesem Durchmesser) fällt. Ein Millimeter pro Quadratzentimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter.
Wind
Wind ist das ausgleichende Element zwischen hohem und tiefem Luftdruck. Wind weht umso stärker, je größer die Luftdruckunterschiede sind. Die Windrichtung ist die Himmelsrichtung, aus der der Wind weht.

Jahresrückblick 2017

Wärmster März seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen 1775, viel Sonnenschein im Winter, ergiebiger Schneefall Ende April, jedoch zu wenig Regen.

Temperatur

Das Jahr 2017 war in Wien mit einer Jahresmitteltemperatur von 11,6 °C und einer Abweichung von 1,1 °C zum klimatologischen Mittel der Klimaperiode von 1981 bis 2010 das viertwärmste Jahr seit Messbeginn 1775. Deutlich kälter als im Mittel war 2017 nur der Jänner, der mit einem Monatsmittel von -3,4 °C und einer Abweichung von -3,7 °C zum klimatologischen Mittel der kälteste seit 1987 war. Auf den Jänner folgten dann zwei überdurchschnittlich warme Monate, wobei der März 2017 mit einem Monatsmittel von 9,4 °C der wärmste in der Wiener Messgeschichte seit 1775 war. Die Monate April und September waren mit Abweichungen zum langjährigen Mittel von -0,6 beziehungsweise -0,5 °C neben dem Jänner die einzigen Monate, die zu kühl verlaufen sind. Der Juni war mit 22,2 °C (Abweichung zum Normalwert von 3,5 °C) der drittwärmste der Messgeschichte und genauso warm wie der der Juli, der ebenfalls um 1,3°C wärmer war als das klimatologische Mittel. Auf den Juli folgte dann der fünftwärmste August, der im Mittel eine Lufttemperatur von 22,6 °C aufwies.

Niederschlag

In Summe fiel in Wien mit 588 Millimeter um 10 Prozent weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr. Diese Niederschlagsmenge liegt somit im Bereich der normalen statistischen Schwankungsbreite. Besonders niederschlagsreich waren der April, September und Oktober. In diesen Monaten fiel, verglichen mit dem klimatologischen Mittel, um 54 bis 67 Prozent mehr Niederschlag. Jedoch blieben die Niederschlagsmengen in den restlichen neun Monaten teils deutlich hinter den klimatologischen Mittel zurück. Im Juni und August kam mit 32 beziehungsweise 42 Millimeter nur etwa die Hälfte der sonst üblichen Regenmengen zusammen. Durch die hohen Temperaturen (hohe Verdunstung) führte das zu einer erheblichen negativen Wasserbilanz über dem Wiener Stadtgebiet.

Sonnenschein

Die Sonne zeigte sich im Jahr 2017 insgesamt 2.164 Stunden lang am Wiener Himmel. Unterdurchschnittlich waren die Sonnenscheinverhältnisse in den Monaten Februar, April und September. In diesen drei Monaten lagen die Defizite zum langjährigen Mittel zwischen 10 und 20 Prozent. Im Jänner und Juni gab es hingegen jeweils um 32 Prozent mehr Sonnenschein. Für den Jänner bedeutete das um 23 Stunden mehr Sonne, im Juni um 79 Stunden. Aber auch im Dezember gab es mit 78 Stunden gleich um 25 Stunden mehr Sonne als in einem durchschnittlichen Jahr.

Schneefall

Die Ausbeute an Schnee war im Jahr 2017, verglichen mit dem klimatologischen Mittel, weitgehend unterdurchschnittlich. Die Neuschneemenge war mit 30 Zentimetern um 55 Prozent geringer als im Mittel. Auch gab es mit nur 20 Tagen um die Hälfte weniger Tage mit einer geschlossenen Schneedecke. Was in den Wintermonaten aber zu wenig war, war im April zu viel: Um den 19. und 20. April kam es für die Jahreszeit zu ergiebigem Schneefall, der in den westlichen Bezirken auch zu beachtlichen Neuschneehöhen führte.

(Quelle: ZAMG)

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