Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

Bürgermeister Michael Ludwig

Zur Person

Kolumne

Die Kolumne des Wiener Bürgermeisters finden Sie auch in der kostenlosen Monatszeitung MEIN WIEN.

Wien in den Augen der Jungen

Dezember 2019

Wie soll sich Wien entwickeln? Wir haben die Kinder und Jugendlichen der Stadt gefragt.

Rund jede 5. Wienerin beziehungsweise jeder 5. Wiener ist unter 19 Jahre alt. Wien hat sich in den letzten 50 Jahren von einer schrumpfenden und alternden Stadt zu einer jungen und wachsenden Metropole im Herzen Europas entwickelt. Höchste Zeit also, den Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt genau zuzuhören, wie die Stadt aus ihrer Sicht heute, in 20 oder 50 Jahren aussehen soll. Mehr Bäume, breite Radwege, beschattete Spielplätze, saubere Parks, günstige Sportangebote und einen Bauernhof mit vielen Tieren mitten in der Stadt: Ich bin begeistert vom Einfallsreichtum der jungen WienerInnen. Jetzt ist die Politik am Zug, um diese Wünsche und Visionen zu prüfen und umzusetzen. Sie sind die Basis für die Kinder- und Jugendstrategie. Sicher ist: Wir nehmen das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Beteiligung ernst.

Richtiger Weg für unser Wien

November 2019

Sparen ist wichtig. Aber noch wichtiger ist die Zukunft der Menschen, die in Wien leben.

Jede Wienerin und jeder Wiener weiß, dass Sparen wichtig ist. Das hat auch die Stadtregierung gemacht und deshalb können wir für 2020 ein ausgeglichenes Budget vorlegen. Trotz gesunden Sparkurses brauchen wir Investitionen, um konkurrenzfähig zu bleiben und Wiens Lebensqualität für nachfolgende Generationen zu sichern. Dazu gehören Schulen, Kindergärten, Spitäler, aber auch Klima und Wirtschaft. Wien ist und bleibt der unangefochtene Wirtschaftsmotor Österreichs. Mit einer Wirtschaftsleistung von knapp 94 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ist die Stadt mit Abstand auf Platz 1 aller Bundesländer. Und wir haben für zahlreiche (weitere) Klimaschutzmaßnahmen umfassende Mittel vorgesehen, die im Budget-Voranschlag 2020 extra ausgewiesen sind. Wir leisten damit einen weiteren wichtigen Meilenstein zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele der Stadt Wien.

Wir lassen niemanden im Stich

Oktober 2019

Wenn es im Leben mal nicht so rund läuft, ist die Stadt Wien für Sie da.

Der Vergleich macht sicher: Wien ist seit vielen Jahren die lebenswerteste Stadt der Welt. Dank Sozialleistungen wie des beitragsfreien Kindergartens, leistbarer Mieten, einer hervorragenden Gesundheitsversorgung und viel Grünraum. Darüber freue ich mich als Bürgermeister - aber auch als Wiener. Wenn es im Leben einmal nicht so rund läuft, ist auf die Leistungen der Stadt Verlass - und auf den sozialen Zusammenhalt.

Da geht es um Themen wie Pflege und Betreuung, Hilfe für wohnungslose Menschen oder die Rettung aus einer Notlage. Neben den Profis - etwa der Feuerwehr oder engagierten Pädagoginnen und Pädagogen in den Kindergärten sind es die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die mit Herz und Hirn für die Gesellschaft aktiv sind. Dafür sage ich Danke - und werde auch in Zukunft alles dafür tun, dass wir gemeinsam für unsere Stadt arbeiten, damit diese bleibt, wie sie ist: lebenswert.

Miteinander in der Stadt

August 2019

Die Parks, Plätze und Straßen sind für alle da. Dort für größte Sicherheit zu sorgen, hat Vorrang.

Mit 150.000 Menschen pro Tag ist der Praterstern einer der meistfrequentierten Verkehrsknotenpunkte Wiens. Es wurden dort im Vorjahr eine Reihe von Maßnahmen - inklusive Alkohol- und Waffenverbot - für mehr Sicherheit gesetzt. Auch dank besserer Beleuchtung, verstärkter Polizeipräsenz und intensiver Sozialarbeit fühlen sich die Menschen deutlich sicherer. Wir haben diese positiven Erfahrungen zum Anlass genommen und Wiens Verkehrsknotenpunkte genau analysiert. Das Ergebnis sind bedarfsorientierte Maßnahmenbündel für weitere 3 Knotenpunkte in der Stadt. Denn der öffentliche Raum in unserer Stadt ist für alle da - und soll für alle Menschen gut nutzbar sein. Wichtig ist uns dabei immer ein funktionierendes Miteinander, Respekt und Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen. Wir packen die Probleme an und suchen gemeinsam mit Expertinnen und Experten nach Lösungen für eine sichere Stadt.

Sommer in der Stadt

Juli 2019

Wien hat alles zu bieten, was ein Urlaub braucht. Das ist kein Zufall.

Haben Sie einen ganz persönlichen Hitze-Tipp? Ich setze aufs richtige Lüften: Bleiben die Fenster am Tag geschlossen, bleibt die heiße Luft draußen. Auch als Stadt setzen wir wirkungsvolle Maßnahmen gegen sogenannte Hitzeinseln. Kürzlich wurde im Gemeinderat ein Baumpflanzprogramm verabschiedet. Damit erhöhen wir die Zahl der natürlichen Schattenspender erheblich. Überhaupt setzt sich die Wiener Stadtpolitik stark dafür ein, dass Wien auch im Sommer für ihre BewohnerInnen die lebenswerteste Stadt der Welt ist. Sie schafft und fördert Angebote, die für alle Menschen leistbar sind - von den städtischen Sommerbädern über Freiluft-Kinos bis hin zu Stadtstränden wie den CopaBeach. StadtforscherInnen nennen den Trend zum Leben im öffentlichen Raum "Mediterranisierung" - leben wie am Mittelmeer. Ich sage: Lassen Sie uns den Sommer wienerisch genießen - mit Schanigärten, Bootsfahrten, Wandern und Grillen. Schönen Urlaub!

Wir fördern kluge Köpfe

Juni 2019

Das Abkommen zwischen Stadt und Hochschulen stellt Wiens Ruf als Wissensmetropole auch künftig sicher.

Als Bürgermeister lade ich die Studierenden ein, sich in ihren Abschlussarbeiten etwa mit dem Smart-City-Gedanken auseinanderzusetzen und in diese Richtung zu forschen - wir sind sehr auf Ihre Erkenntnisse gespannt. Damit schließen wir an die lange Tradition und den hervorragenden Ruf von Wien als Stadt des Wissens an. Auch die kürzlich vereinbarte Ansiedlung der renommierten Central European University in unserer Stadt dokumentiert das.

Dieser Tradition fühlen wir uns verpflichtet und setzen alles daran, um diesem Ruf gerecht zu werden. Das kürzlich unterzeichnete Abkommen zwischen Stadt Wien und den Hochschulen schafft dafür die Voraussetzungen. Mit unserer ausgezeichneten Lebensqualität und vielfältigen Serviceangeboten schaffen wir bestmögliche Rahmenbedingungen für Universitäten, Studierende, Absolventinnen und Absolventen.

Stadtwerke halten Wien am Laufen

Mai 2019

Wiens intakte Infrastruktur wird weltweit geschätzt.

Die Infrastruktur für knapp 2 Millionen Menschen Tag für Tag am Laufen zu halten, ist eine große Herausforderung. Die Wiener Stadtwerke mit ihren 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erledigen diese Aufgabe seit vielen Jahren mit großer Gewissenhaftigkeit. Diese Zuverlässigkeit und Qualität bei den Öffis, bei der Energieversorgung und in vielen anderen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge wird weltweit geschätzt. Das macht uns zum Vorbild für viele andere Städte.

Wien setzt daher alles daran, das hohe Niveau der Daseinsvorsorge zu bewahren und auszubauen. Im Interesse der Wienerinnen und Wiener stehen dabei die Versorgungssicherheit und nachhaltige Entwicklung statt Profitstreben im Vordergrund. Damit alle gleichermaßen davon profitieren, muss die Daseinsvorsorge in kommunaler Hand bleiben. Nur das sichert auch in einem wachsenden Wien jene Lebensqualität, um die uns andere Städte beneiden.

Gemeinsam sind wir Wien

April 2019

Mit den Wienerinnen und Wienern arbeiten wir für eine lebenswerte Stadt.

Wien liegt bei vielen internationalen Rankings an der Spitze. Erst vor Kurzem wurde unsere Stadt zum zehnten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Das ist einerseits Ergebnis vieler Maßnahmen, die wir in den vergangenen Jahren gesetzt haben. Es ist aber auch das Verdienst aller Wienerinnen und Wiener, die sich in vielen Bereichen einsetzen, um die Stadt lebenswert zu erhalten.

Wir lassen uns Wien von niemandem schlechtreden und die Leistungen der Wienerinnen und Wiener nicht schmälern. Wir ruhen uns aber auch nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern arbeiten weiter an Wiens Konkurrenzfähigkeit. Dabei orientieren wir uns in erster Linie an den Bedürfnissen der Wienerinnen und Wiener und honorieren deren Leistungen. Bei der Vergabe von Jobs und Aufträgen durch die Stadt gibt es – auf Basis geltenden Rechts – den Wien-Bonus für jene, die in Wien leben und arbeiten.

Wir alle sind Wien

Februar 2019

Unsere Stadt setzt auf den sozialen Zusammenhalt. Wir leben gegenseitigen Respekt und lassen niemanden zurück.

Wir können stolz auf Wien sein und wir können stolz auf die fleißigen Wienerinnen und Wiener sein, die früh aufstehen. Wien ist eine Metropole, in der das Miteinander stets im Vordergrund steht. Auch deshalb ist unsere Stadt so lebenswert. Doch für eine funktionierende Metropole braucht es ein respektvolles Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme. Solidarität, Gerechtigkeit, Gleichheit sind für uns Verpflichtung. Wien setzt deshalb auf klare Spielregeln im öffentlichen Raum, ohne die ein Miteinander nicht funktioniert. Wien steht für sozialen Wohnbau, faire Arbeitsbedingungen, hochwertige Gesundheitsversorgung und bestmögliche Bildung von klein auf. Im Jahr 2018 hat die Stadt 1,6 Milliarden Euro in ­Bildung investiert. Diese Maßnahme erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und stärkt außerdem den Wirtschaftsstandort Wien.

Gemeinsam gegen die Grippe

Dezember 2018

Wien trifft Maßnahmen, um auch heuer bestmöglich für eine Grippewelle gerüstet zu sein.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit ist auch die saisonale Grippe wieder Thema. Wien ist darauf gut vorbereitet. Informationsdrehscheibe für alle Beteiligten ist der Service des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien. Er zeigt einen wöchentlich aktualisierten Ablauf der Grippeaktivität. Damit kann im Fall der Fälle schnell reagiert und gegengesteuert werden. Wir setzen dabei auf ein enges Zusammenspiel von Krankenhäusern, dem kinderärztlichen Notdienst und zusätzlich geöffneten ÄrztInnen-Praxen an den Wochenenden. Zudem kann jede Wienerin und jeder Wiener dazu beitragen, die Ausbreitung von Influenza zu vermeiden, indem sie beziehungsweise er sich impfen lässt. Die Impfung ist übrigens zu jedem Zeitpunkt vor allem Personen mit Grunderkrankungen, Älteren und Kindern empfohlen - auch nach Ende der Grippeimpfaktion der Stadt und während einer Grippewelle.

Ein Budget für die Menschen

November 2018

Sparen ist wichtig. Aber noch wichtiger ist mir die Zukunft der Menschen, die in Wien leben.

Solide Finanzen sind die Basis aller politischen Maßnahmen. Darum ist uns als Stadtverwaltung sparsames Wirtschaften wichtig. Mit dem aktuellen Budget der Stadt Wien ist ein großer Schritt in Richtung Nulldefizit getan. Am Budget ist aber auch ganz klar abzulesen, welche Schwerpunkte die Stadt in Zukunft verfolgt. Wir setzen zum Beispiel umfassende Impulse für die Wirtschaft, um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Die Wirtschaftskraft der Stadt soll weiterhin blühen und gedeihen. Besonders wichtig ist mir für unsere wachsende Metropole das Zukunftsthema Bildung. Das Budget dafür ist im kommenden Jahr deutlich höher als bisher - und auch für Kinderbetreuung, Soziales und Gesundheit nehmen wir mehr Geld in die Hand. So wollen wir sicherstellen, dass Wien auch für kommende Generationen lebenswert bleibt.

Kultur in die Bezirke bringen

Oktober 2018

Wien genießt als Stadt der Kultur zu Recht Weltruf. Gerne mehr davon - und das für alle.

Wien punktet international als erfolgreiche Kultur-, Kunst- und Tourismusmetropole. Menschen aus aller Welt kommen nach Wien, um unser kulturelles Leben zu genießen. Wir sind die Heimat der Sängerknaben, sind stolz auf die Opern- und Musiktheater der Stadt und genießen die museale Vielfalt zwischen Albertina und Wien Museum. Diese kulturelle Vielfalt auf hohem Niveau sollte so vielen Menschen wie möglich zugänglich sein – dafür setze ich mich ein. Das heißt einerseits, Kunst und Kultur niederschwellig zu präsentieren, Neugierde zu wecken und Berührungsängste abzubauen. Und andererseits, die Konzentration auf die innerstädtischen Bezirke aufzubrechen. Mir ist es ein großes Anliegen, das Kulturleben in den äußeren Bezirken zu beflügeln, denn wir wollen auch in diesem Bereich keine Stadt der zwei Geschwindigkeiten werden.

Wien sichert geförderten Wohnbau ab

September 2018

Flächenwidmung mit strengeren Auflagen soll genügend Bauland sicherstellen.

Leistbares Wohnen zu ermöglichen, ist in vielen Städten eine der zentralen Herausforderungen. Wien hat allerdings eine bessere Ausgangsposition als andere Städte, weil wir bereits vor rund 100 Jahren die Grundlagen für einen großen Bestand an Gemeinde- und geförderten Wohnungen geschaffen haben. Derzeit leben rund 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener in sozial geförderten Wohnungen - das ist internationale Spitze.

Wien ist es außerdem als einziger wachsenden Metropole gelungen, die Wohnkosten-Entwicklung durch ein Maßnahmenbündel, darunter die Wohnbauoffensive, einzubremsen. Die stark steigenden Grundstückskosten wirken sich aber auch zunehmend bei uns aus.

Mit dem Beschluss von strengeren Auflagen beim sozialen Wohnbau stellen wir auch weiterhin sicher, dass Wohnen in Wien leistbar bleibt.

Die Stadt Wien sichert ihre Märkte

Juli 2018

Die neue Wiener Marktordnung regelt das Nebeneinander von Handel und Gastronomie.

Wien ist eine Stadt der Märkte. Sie sind wichtige Nahversorger und Orte der Begegnung und nicht zuletzt Arbeitsplatz. Das wollen wir erhalten und verbessern. Mit der neuen Marktordnung schaffen wir die Rahmenbedingungen, um vor allem den Handel mit frischen Lebensmitteln - das Herzstück unserer Märkte - sicherzustellen.

Eine klare Aufteilung soll den Charakter eines Marktes, zu dem auch ein vielfältiges Gastronomieangebot gehört, schützen. Flexiblere Öffnungszeiten schaffen eine Einkaufsalternative am Abend. Wichtig ist auch die Transparenz bei der Vergabe und den Tarifen sowie eine Einbeziehung der Bezirke - denn jeder Markt hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten. Insgesamt wird die neue Marktordnung für mehr Fairness und eine Attraktivierung der Wiener Märkte sorgen.

Verantwortlich für diese Seite:
wien.at-Redaktion
Kontaktformular