Bürgermeister Dr. Michael Häupl

Bürgermeister Michael Häupl verliest die Regierungserklärung

Regierungserklärung 2015

Bürgermeister Michael Häupl legte in der Regierungserklärung die Schwerpunkte der nächsten fünf Jahre dar. Dazu zählen u.a. Investitionen in die Bildung und den Wirtschaftsstandort sowie der Kampf gegen Terror und Intoleranz. mehr


Bildergalerie

Mit Dir. Prof. Dr. Dagmar Schratter
Michael Häupl als Landeshauptmann durch Bundespräsident Fischer angelobt
Mit Christian Kolonovits und José Carreras
Mit europäischen Politikern
Unterwegs
Mit Lehrlingen der ÖBB
beim Frühlingsfest
Welttag des Buches
Mit Eberhard van der Laan
Mit Reuven Rivlin und Heinz Fischer bei der Eröffnung der 13. Europäischen Makkabi Spiele
Im Gemeinderatsausschuss
Eröffnung des Caritas Hotels 'Magdas'

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Mann am Rednerpult Im Gemeinderatssaal Mann am Rednerpult, im Hintergrund Soldaten Angelobung des Wiener Militärkommandanten Mann wird vor einem Bus interviewt Im Interview Mann steht im Zuschauerraum einer Sporthalle Besichtigung der renovierten Albert-Schulz-Eishalle Michael Häupl mit Eishockeyspielern Bei den Vienna Capitals Frau und Mann sitzend Mit Vzbgm. Renate Brauner im Landtag Michael Häupl mit amtsführenden StadträtInnen Unterzeichnung des Koalitionsabkommens Eine Frau und ein Mann auf einem Balkon Mit StRin Sonja Wehsely Zwei Frauen und zwei Männer Mit StRin Ulli Sima und Waste Watchern Zwei Männer bei einer Pressekonferenz Mit StR Christian Oxonitsch Michael Häupl mit vier verkleideten Kindern Empfang der Sternsinger Mann und Frau sitzen bei einer Pressekonferenz Mit Vzbgm. Maria Vassilakou Frau und Mann sitzen auf Stühlen Mit Vzbgm. Renate Brauner und EU-Kommissar Johannes Hahn Zwei Männer sitzen an einem Tisch, einer unterschreibt ein Dokument Angelobung 2010 bei Bundespräsident Heinz Fischer Michael Häupl neben Papst Benedikt XVI Mit Papst Benedikt XVI Zwei Männer schütteln einander die Hände Mit Sebastian Kurz Mann interviewt Michael Häupl Eröffnung der neuen Nachwuchs-Akademie des FK Austria Wien Mann bei einer Pressekonferenz Beim Österreichischen Städtetag in Dornbirn Vier Männer sitzen an einem Tisch Bei Siemens Bei der Eröffnung des Pflegewohnheims Baumgarten Im Roten Salon Spar Lehrlingstag mit VZBGM Brauner Besuch des Feuerwehrfests Welttag des Kindes Goldener Rathausmann an Conchita Wurst Im Rathaus Am Ottakringer Kirtag Im Roten Salon Songcontest Schlüsselübergabe Eröffnung des Wiener Eistraums Verabschiedung von Udo Jürgens Eröffnung der Wohnberatung Wien Je Suis Charlie Taekwondo-Vizeweltmeisterin Hanna Pomper Bei der Flughafenfeuerwehr Im Roten Salon

Kolumne

Die Kolumne des Wiener Bürgermeisters finden Sie auch in der kostenlosen Monatszeitung MEIN WIEN.

Nach vorne blicken - auch für unsere Kinder

November 2016

Mit Selbstvertrauen, Weitblick und Mut eine Stadt der Chancen schaffen. Unsere Stadt ist nicht irgendeine Stadt. Wien ist eine der besten Metropolen der Welt. Darauf können wir stolz sein. Aber wer sich nicht weiterentwickelt, verliert. Daher gehen wir neue Wege. Was brauchen die Menschen in 20 Jahren von der Stadt? Braucht es alle Verfahren, Kommissionen? Geht das nicht schneller? Oder gleich übers Internet? Kurz gesagt: Wir diskutieren zurzeit, wie wir die Stadtverwaltung so organisieren können, dass die WienerInnen auch in Zukunft bestmöglich unterstützt werden. Schließlich verändert sich die Welt und daher die Stadt auch ihre Angebote. Bei dieser Gelegenheit ein großes Danke allen MitarbeiterInnen der Stadt, die sich mit über 1.200 Vorschlägen hier eingebracht haben. Warum tun wir das? Weil wir auch für kommende Generationen das gewohnte Wiener Spitzenniveau halten wollen. Denn nur, wenn wir rechtzeitig die Weichen für die Zukunft stellen, wird Wien weiter Nummer eins bleiben. Und weil wir die Pflicht haben, Steuergeld effizient einzusetzen. Damit Wien das bleibt, was wir alle so schätzen: eine moderne Metropole mit höchster Lebensqualität und bester Verwaltung.

Kinder sind die Zukunft

Oktober 2016

Wir investieren in Bildung - und damit in die erfolgreiche Zukunft der Stadt. Rund 17.000 Kinder haben Anfang September mit bunten Schultüten in der Hand ihren ersten Schultag absolviert. Genauso aufregend wie für die Kleinen ist der Tag natürlich für die Eltern. Klappt das Stillsitzen im Klassenzimmer? Wird der Nachwuchs neue Freundinnen und Freunde finden? Eines kann ich Ihnen versprechen: Die Stadt unterstützt Ihr Kind, so gut sie nur kann. Unter anderem mit einer modernen Bildungsinfrastruktur, in der Lernen, Turnen, Spielen und Werken viel Spaß machen. Außerdem gibt's auch heuer wieder unseren Warenkorb mit Heften, Linealen und anderen Schulmaterialien, der Sie finanziell entlastet. Denn Kinder sind unsere Zukunft und darauf bauen wir. Mehr Kindergärten, Schulen und Freizeitangebote ermöglichen allen Kindern und Jugendlichen gute Zukunftschancen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Schulstart und allen Kindern viel Spaß beim Spielen und Lernen.

Willkommen in Ihrer Stadt

September 2016

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt machen Wien weltweit unübertroffen. Viele Wienerinnen und Wiener nutzen den Sommer, um Urlaub zu machen. Und wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wien bietet unzählige Möglichkeiten, die warme Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen. All jene, die ihre freie Zeit anderswo verbracht haben, können sich auf die Rückkehr in ihr Wien freuen. Denn dank der hervorragenden Arbeit der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist sichergestellt, dass es trotz allen Urlaubserinnerungen daheim am schönsten bleibt. Egal ob Gärtnerinnen und Gärtner, Sanitäterinnen und Sanitäter, Pflegekräfte, Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte oder Öffi-Bedienstete - damit im Gesamtkunstwerk Wien alles funktioniert, braucht es jede Einzelne und jeden Einzelnen von ihnen. Ich sage daher Danke an die rund 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien und an alle Urlaubsrückkehrerinnen und Urlaubsrückkehrer: Willkommen daheim!

Die Stadt fördert Bildung

August 2016

Wien sorgt mit einer Schulbau-Offensive dafür, dass Kinder optimalen Raum zum Lernen haben. Wien wird 2025 knapp zwei Millionen EinwohnerInnen haben. Im Vergleich zu heute werden etwa 40.000 Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre mehr in Wien leben. Darauf stellt sich Wien mit seinem Schulzubau und -neubauprogramm ein. So wollen wir auch künftig allen Kindern bestmögliche Bildungschancen bieten. Bildung sichert Zukunftsperspektiven und bietet die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Wien hat in den vergangenen Jahren wichtige Reformschritte im Bildungsbereich gesetzt - etwa Bildungscampus, Ganztagsschule und Gratis-Nachhilfe. Neue Schulbauten ermöglichen uns, auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren und moderne pädagogische Ansätze umzusetzen. So liegt ein Schwerpunkt auf Campusbauten mit ganztägiger Betreuung, eine Schulform, die heutige Anforderungen von Familien ideal erfüllt.

Klima geht uns alle an

Juni 2016

Der Klimaschutz ist eine globale Aufgabe, die auch auf lokaler Ebene gelöst werden muss. Der globale Klimawandel schreitet immer weiter voran. Das bestätigen aktuelle Berichte des Weltklimarats IPCC sowie die Ergebnisse der Klimakonferenz in Paris. Die Stadt Wien ist in Sachen Klimaschutz schon lange aktiv – beispielsweise mit dem Ausbau der Öffis, mit umweltfreundlichem Einkauf oder auch mit Carsharing- Projekten. Nicht nur in neuen Stadtteilen wie aspern Seestadt wird auf nachhaltige Mobilitätskonzepte und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt geachtet. Alle Wienerinnen und Wiener sind herzlich eingeladen, sich für den Klimaschutz stark zu machen. Dafür ist es notwendig, gut informiert zu sein und Zusammenhänge zu verstehen. Mit der Kampagne "Klimaschutz und Bildung" und der Veranstaltungsreihe "Klimawandel findet Stadt" setzt Wien gemeinsam mit den Wiener Volkshochschulen darauf, Wissen zu vermitteln.

Packen wir es an

Mai 2016

Jede große Organisation - wie auch die Stadt Wien - muss sich laufend selbst erneuern, um modern zu bleiben. Schließlich ändern sich ja die Anforderungen der Kundinnen und Kunden - also der Bürgerinnen und Bürger - auch ständig. Darum startet die Stadt Wien jetzt eine große Reform unserer Verwaltung. Ziel ist, die Angebote für die Menschen noch besser und einfacher erreichbar zu machen, Verwaltungswege abzukürzen. In modernsten Service-Centern oder gleich übers Internet. So wie das aktuellen Anforderungen der Menschen und der Wirtschaft entspricht. Dafür verbessern wir auch die internen Arbeitsabläufe. All das machen wir gemeinsam mit den 70.000 Menschen, die bei der Stadt Wien arbeiten - und das ausgezeichnet. Nicht umsonst gilt Wien als eine der am besten organisierten Städte weltweit. Warum machen wir das alles? Damit Wien im immer härter werdenden internationalen Wettbewerb an der Spitze bleibt und weil mit Steuergeld besonders sorgsam und effizient umgegangen werden muss.

Wien bleibt lebenswert

April 2016

Tausende Wienerinnen und Wiener helfen mit, unsere Stadt sauber und einladend zu halten.

Sauber, zuverlässig und gemütlich – drei Eigenschaften, die österreichische und internationale Gäste an unserer Stadt schätzen. Die Wienerinnen und Wiener können sich ebenfalls darauf verlassen. Sie sind allerdings auch maßgeblich daran beteiligt, dass das so bleibt. Jede und jeder einzelne kann mithelfen und viele tun das auch. Das zeigt alljährlich die groß angelegte Sauberkeitsaktion "Wien räumt auf. Mach mit!" Nicht nur die Tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien bringen jedes Jahr im Frühling die Stadt wieder auf Hochglanz. Auch zahllose private Initiativen und Vereine beteiligen sich mit großartigen Projekten an der wienweiten Putzaktion. Dafür gilt es an dieser Stelle "Danke" zu sagen. Denn miteinander können wir es schaffen, dass Wien auch in Zukunft eine der lebenswertesten Städte der Welt bleibt.

Geförderter Wohnbau

März 2016

Wien sorgt mit einer Wohnbau-Offensive dafür, dass Wohnungen auch künftig leistbar bleiben.

Wien wächst. Das birgt große Chancen und Dynamik, aber auch Herausforderungen. Eine davon betrifft den Wohnungsmarkt. Schon jetzt sind die Mieten auf dem Privatmarkt stark gestiegen. Um dem entgegenzuwirken, haben wir eine große Offensive gestartet, in deren Mittelpunkt der Bau neuer Gemeindewohnungen steht. Denn je mehr Wohnungen sich in kommunaler Hand befinden, umso mehr wirkt sich das preisdämpfend auf den gesamten Markt aus. Allein 2.000 neue Gemeindewohnungen sind in den nächsten vier Jahren geplant - mit günstigen Mieten, höchstem Schutz der Mieterinnen und Mieter und ohne Eigenmittel. Insgesamt werden in Wien jedes Jahr 10.000 Wohnungen errichtet. Das sichert nicht zuletzt 20.000 wertvolle Arbeitsplätze in der Baubranche. Damit setzen wir ein starkes Signal, dass Wien seine soziale Verantwortung wahrnimmt.

Langfristig gut versorgt

Februar 2016

Wien wächst: Die hohe Lebensqualität Wiens wird auch für kommende Generationen abgesichert.

Wasserversorgung, Abwasser- und Müllentsorgung, Gesundheits- und soziale Dienstleistungen sowie öffentlicher Personen-Nahverkehr: Wiens öffentliche Dienstleistungen sind ausgezeichnet und mitverantwortlich für die hohe Lebensqualität unserer Stadt. Das bestätigen regelmäßig zahlreiche internationale Studien. Wir werden die hohe Versorgungssicherheit und die nachhaltige Entwicklung anstelle von Profitstreben im Interesse der Wienerinnen und Wiener weiter verfolgen. Kaum eine europäische Stadt wächst schneller als Wien. In diesem Sinne werden diese Dienstleistungen auch in Zukunft ausgebaut und deren Qualität gesichert. Deshalb sagen wir ganz klar "Nein" zum Preis- und "Ja" zum Qualitätswettbewerb!

Wien ist für Sie da

Jänner 2016

Durch zielgerichtete Investitionen bleibt Wien eine der lebenswertesten Städte der Welt.

Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwer sind und wir gegen die Auswirkungen ansteuern müssen: Wien steht auf wirtschaftlich gesunden Beinen. Damit das so bleibt, investieren wir gezielt. Und diese Investitionen rechnen sich doppelt: Wir stützen die Wirtschaft und schaffen bleibende Werte für künftige Generationen. Mit leistbaren Wohnungen, bestmöglicher Gesundheitsversorgung, Gratiskindergärten und modernen Schulen sorgen wir für hohe Lebensqualität. Und alle, die in Not geraten, können sich ebenfalls auf uns verlassen. In Wien wird niemand zurück gelassen. Hier wird Hilfsbereitschaft gelebt und Menschen, die vor Krieg und Verfolgung flüchten, bekommen die Unterstützung, die sie brauchen. Auch das zeichnet Wien aus. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für 2016.

Nachhaltig investieren

Dezember 2015

Wien wird auch als Zwei-Millionen-Stadt nichts von ihrer Qualität verlieren.

Eine rasant wachsende Stadt wie Wien braucht eine klare, konsequente Politik der laufenden Erneuerung. Die im Regierungsübereinkommen festgelegten Eckpunkte für die nächsten fünf Jahre sind die Koordinaten dieses Erneuerungskurses. Rot-Grün II setzt sich zum Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen, Betriebe anzusiedeln und die Arbeitslosigkeit zu senken. Uns geht es dabei um "Gute Arbeit" mit fairen, existenzsichernden Löhnen, sozialem Schutz, Gesundheitsschutz, familienfreundlicher Arbeitsorganisation und gleichen Lohn für Frauen für gleichwertige Arbeit. Ein Schlüssel dazu ist Bildung. Wir werden daher zusätzliche Investitionen in Kindergärten und Schulen vornehmen - aber auch in Wohnungen, Gesundheit, Soziales und Umweltschutz. Diese Investitionen werden zugleich Wachstumsimpulse sein und nachhaltige Werte für künftige Generationen schaffen.

Ganz Wien liest

November 2015

Lesen ist der Schlüssel zur Bildung.

Wien setzt daher auf Leseförderung. Lesen zählt zu unseren wichtigsten Grundkompetenzen. In den Wiener Bildungseinrichtungen versuchen kompetente Pädagoginnen und Pädagogen die Techniken zu vermitteln, zu festigen und Begeisterung fürs Lesen zu wecken. Denn Lesen bietet Unterhaltung, Eintauchen in fremde Welten und Anregen der Fantasie. Es ist aber auch eine wichtige Voraussetzung, um sich weiterzuentwickeln, im Berufsleben erfolgreich zu sein und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Gut lesen zu können, ermöglicht den Zugang zu Bildung und ist Voraussetzung für lebens langes Lernen. Die Stadt Wien hat daher vielseitige Leseförderprogramme etabliert. Dazu zählen etwa Angebote der Büchereien Wien, das Lesefestival "Wien liest", das Lesofantenfest sowie das Kinderlesefest im Rathaus. Besonders freut mich, dass diese Angebote von Eltern und Kindern sehr gut angenommen werden.

Wien ist für Sie da

Oktober 2015

Wien lässt niemanden zurück. Auch keine Flüchtlinge.

Dieser Tage werde ich auf der Straße, in den Öffis oder bei Terminen von Wienerinnen und Wienern oft darauf angesprochen, ob es Wien schafft, den Flüchtlingen zu helfen, die zu uns kommen. Meine Haltung in dieser Frage war immer eindeutig: Wir schaffen das! Denn in Wien wird niemand zurückgelassen. Das gilt für Wienerinnen und Wiener genauso wie für Schutzsuchende. Es ist unsere moralische Pflicht und auch eine Frage des Anstands, Kindern, Müttern und Vätern, die vor den Mörderbanden des IS fliehen, zu helfen. Unsere Heimatstadt verfügt über eine hervorragend organisierte Stadtverwaltung, die mit Unterstützung unzähliger freiwilliger Helferinnen und Helfer diese Herausforderung bewältigen kann. Das macht mich stolz und zuversichtlich, auch für künftige Herausforderungen.

Fit für die Zukunft

September 2015

Beste Chancen für Kinder durch Investitionen in den Bildungsbereich.

Anfang September startete für rund 220.000 Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Um unseren Kindern die besten Bedingungen für ihre Ausbildung zu bieten, bauen wir in ganz Wien neue, topmoderne Schulen. Ein Beispiel ist der Bildungscampus aspern Seestadt, der mit neun Volksschulklassen eröffnete. Wien setzt seit 2009 auf das pädagogisch innovative Campusmodell, das Kindergarten, Schul- und Freizeitpädagogik verbindet. So können Kinder im Alter von null bis zehn Jahren miteinander den Tag verbringen. Fünf Standorte sind in Betrieb, weitere neun entstehen bis 2023. Allein dafür investiert die Stadt 700 Millionen Euro. Das ist viel Geld, das wir für die Zukunft unserer Kinder in die Hand nehmen. Denn um unseren Kindern eine gute Ausbildung für ihr zukünftiges Leben geben zu können, müssen wir Ihnen modernste Schulen und Schulmodelle bieten. Und das tut Wien!

Eine Stadt zum Wohnen

Juni 2015

Was Wohnen in Wien bedeutet.

Wohnen in Wien bedeutet, leistbaren und qualitativ hochwertigen Wohn- und Lebensraum zu haben. Es kommt nicht von ungefähr, dass über 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener in einem geförderten Wohnbau leben. Es geht aber nicht nur darum, ein "Zuhause" zu haben. Wohnen bedeutet sich wohlfühlen. Sich auf eine funktionierende Nahversorgung, auf gute öffentliche Verkehrsverbindungen, auf eine reibungslose Müllentsorgung verlassen zu können. Wohnen in Wien heißt auch, das wahrscheinlich beste Trinkwasser der Welt, eine lückenlose Gesundheitsversorgung und ein dichtes Angebot an Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen zur Verfügung zu haben. Um das zu erhalten, muss verantwortungsvoll mit der Bausubstanz umgegangen und müssen nachhaltige Investitionen getätigt werden. So kann Wien die Lebensqualität bieten, die sich ihre Einwohnerinnen und Einwohner erwarten.

Leistbares Wohnen

Mai 2015

Wien ist und bleibt die Wiege des sozialen Wohnbaus.

Vor rund 100 Jahren wurde im "Roten Wien der 1. Republik" der Grundstein zum ersten großen Wohnbauprogramm der Stadt und damit zu einer weltweit einzigartigen Erfolgsgeschichte gelegt. Obwohl im Laufe der Jahrzehnte viele neue Ansätze entwickelt und realisiert wurden, gelten die wesentlichsten Grundsätze der sozialen Wohnbaupolitik der Stadt auch heute noch. Dazu zählen neben dem Aspekt der Leistbarkeit hohe Qualität, der soziale Zusammenhalt sowie eine aus gewogene soziale Durchmischung. Maxime der Wiener Wohnbaupolitik war seit jeher, flexibel auf die Wohnbedürfnisse der Menschen einzugehen. Und so werden wir in Wien auch wieder neue Gemeindewohnungen bauen. Heute leben mehr als 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener in einer geförderten oder einer Gemeindewohnung. Und das soll so bleiben!

In Sprache investieren

April 2015

Wien ist Vorreiterin bei der sprachlichen Frühförderung.

Grundvoraussetzung für Integration, gesellschaftliche Teilhabe und größtmöglichen individuellen Bildungserfolg ist, dass alle Menschen eine gemeinsame Sprache sprechen. Wien sorgt daher dafür, dass alle Kinder Deutsch verstehen und sprechen lernen. Das beginnt im Rahmen des verpflichtenden Kindergartenjahres und geht bis zu Förderkursen in der Volksschule mit muttersprachlichen Zusatzangeboten. Diese Förderoffensive wird jetzt weiter ausgebaut. Der Bund erhöht für drei Jahre die Mittel für die sprachliche Frühförderung auf insgesamt 60 Millionen Euro. Auf Wien entfallen davon 15 Millionen Euro bis zum Kindergartenjahr 2017/18. Die Stadt selbst stellt 7,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln zur Verfügung. Mit diesen Investitionen können die SprachförderassistentInnen von derzeit 120 auf 240 verdoppelt werden: Kein Kind soll ohne Deutschkenntnisse in die Schule kommen!

Wien wird Wissensstadt

Jänner 2015

Bildung, Forschung, Entwicklung - das sind zweifellos die "Rohstoffe" der Zukunft. Rohstoffe, die jedes Land selbst schaffen kann. Sie sind die Garanten für künftigen Wohlstand und Arbeitsplätze. Die Stadt Wien investiert laufend in Bildung und fördert gezielt Forschung und Technologie. Die Förderung ist ein Magnet für die Ansiedelung internationaler Unternehmen. Vor allem in den Bereichen Hightech, Life Sciences, Umwelttechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Creative Industries ist Wien ein Hotspot in der EU geworden - eine Vorrangstellung, die wir ausbauen werden. Ausgangsbasis ist ein Bildungssystem, das bei Kindergärten und Grundschulen ansetzt und weiterbildende Schulen einschließt. Alle jungen Menschen in Wien müssen gut ausgebildet werden. Dafür müssen auch die Universitäten so gestaltet werden, dass wir die qualifizierten Arbeitskräfte bekommen, die wir heute brauchen. Klar ist: Die Zeit der rauchenden Schornsteine ist vorüber. Wien braucht rauchende Köpfe!

Willkommen im Wiener Rathaus

September 2014

Wohl jede Wienerin und jeder Wiener kennt das Wiener Rathaus. So manche und so mancher ist auch schon im Haus selbst gewesen. Denn es ist nicht allein das Zentrum des politischen Lebens sowie der Verwaltung der Stadt Wien, sondern ein offenes Haus für die Wienerinnen und Wiener sowie die Gäste der Stadt. Längst ist der neugotische Bau im Herzen Wiens nicht nur ein Gebäude, in dem gearbeitet wird, sondern Wahrzeichen und Zentrum für Hoch- und Volkskultur einer modernen und lebendigen Stadt. Rund 900 Veranstaltungen finden hier jährlich statt. Am 14. September sind alle zum "Tag der offenen Tür" in das geschichtsträchtige und vielseitige Rathausgebäude eingeladen. Sie haben nicht nur die Möglichkeit, faszinierende Winkel und Räumlichkeiten des Hauses zu sehen, sondern sie können sich ein Bild von der Arbeit, die hier geleistet wird, machen und direkt mit den politischen Verantwortlichen dieser Stadt ins Gespräch kommen. Landtagspräsident Professor Harry Kopietz, die Stadträtinnen und Stadträte, Gemeinderatsvorsitzender Godwin Schuster und ich freuen uns auf Ihren Besuch!

Respekt und Rücksicht

August 2014

Ein gutes Miteinander braucht auch Regeln, die für alle gelten.

Eine Gemeinschaft funktioniert nur, wenn sich alle an gewisse Regeln halten. Das gilt für zwischenmenschliche Beziehungen genauso wie für eine Stadt. Ohne Respekt und Rücksichtnahme gibt es in Wien kein Miteinander. In Wien sollen alle die Möglichkeit haben, ein Leben in Frieden und Wohlstand führen zu können. Die Stadt schaut darauf, dass alle in Wien respektvoll und rücksichtsvoll miteinander leben. Wir sind gegen Ausgrenzung von anders Aussehenden, anders Denkenden, anders sexuell orientierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Leider reicht gutes Zureden nicht immer aus, und so muss die Berücksichtigung der Regeln auch aktiv eingefordert werden - im Gemeindebau, in den Spitälern, in den Wiener Parks oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir in Wien achten daher darauf, dass die Regeln guten Zusammenlebens auch eingehalten werden.

Wien ist smart

Juni 2014

In Städten entsteht die Zukunft. Mehr als 70 Prozent der Menschen in Europa leben in Städten, hier werden 70 Prozent der Energie verbraucht. Um die hohe Lebensqualität in Städten weiter zu steigern, braucht es echte Innovation in den Bereichen Energie, Autoverkehr, Gesundheitsversorgung, Bauen oder Kommunikation. Unsere Stadt ist heute schon einer der weltweit besten Plätze zum Leben. Das soll so bleiben. Dass Wien schon seit Generationen smart ist, sieht man etwa daran, dass unsere Stadt seit 1873 mit Hochquellwasser versorgt wird oder dass es bei uns seit den 1920er-Jahren sozialen Wohnbau gibt. Jetzt geht es darum, aktuelle Herausforderungen wie Klimaschutz oder den ungebrochenen Zustrom in die Städte zu meistern. Daher müssen wir uns ständig neu erfinden. Mit mehr Innovation werden wir weiter Weltspitze bleiben. Der Unterschied zu anderen: Wir in Wien lassen dabei niemanden zurück. Beste Lebensqualität für alle Wienerinnen und Wiener bei größtmöglicher Ressourcenschonung. Das ist das Ziel der Smart City Wien.

Stimme für Europa

Mai 2014

Frieden, Wohlstand und soziale Balance – für diese fundamentalen Werte steht die Europäische Union.

Als größtes Friedensprojekt, das unser Kontinent je erlebt hat, hat sich die EU als Reaktion auf die verheerenden Kriege, die Europa im vergangenen Jahrhundert erleiden musste, entwickelt. Die Jungen in unserem Land kennen nur ein Leben in Frieden. Das ist gut so. Dass das jedoch keine Selbstverständlichkeit ist – auch in Europa nicht –, zeigen uns die Medien täglich. Manches in der EU ist nicht perfekt und es gilt sich einzusetzen, Missstände und Ungerechtigkeiten innerhalb der EU aufzuzeigen und abzustellen. Die europäische Idee an sich - Frieden, Wohlstand und soziale Balance - steht außer Frage. Dafür gilt es, bei der Wahl zum Europäischen Parlament seine Stimme abzugeben!

Bildung für die Zukunft

April 2014

Förderunterricht für Wiens SchülerInnen

Bildung ist der Treibstoff auf unserer Reise in eine erfolgreiche Zukunft. Das bestmögliche Bildungssystem ist wichtig für die Zukunft der Kinder. Als Stadt müssen wir handeln, wenn Österreichs Bildungssystem nicht den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts entspricht. So setzen wir in Wien im Bildungsbereich neue Standards. Das Campus-Modell ist eine gemeinsame ganztägige Bildungseinrichtung für Kindergarten- und Schulkinder. Es vereint Lernen und Freizeit. Um Kindern, die sich in der Schule schwertun, beziehungsweise deren Familien das Leben zu erleichtern, werden wir an Wiens Schulen künftig kostenlosen Förderunterricht für Sechs- bis 14-Jährige anbieten. Dass Nachhilfe notwendig ist, können wir als Stadt nicht ändern. Aber wir sind uns der Sorgen der Eltern bewusst und handeln. Unsere Maßnahme bedeutet eine Ersparnis von bis zu 600 Euro pro Familie und Jahr. Und sie hilft, Wien in Sachen Bildung und Lebenschancen fit für die Zukunft zu machen.

Leistbares Wohnen

März 2014

Der soziale Wohnbau ist ein Grundpfeiler lebenswerter Städte.

Möglichst hohe Wohnqualität für alle - zu erschwinglichen Mieten beziehungsweise Anschaffungskosten. Das ist das Ziel der Wiener Wohnbaupolitik. In den vergangenen Jahren sind die Preise des privaten Wohnungsmarktes europaweit jedoch explodiert. Nicht nur für sozial Schwächere wird es zunehmend schwerer, leistbare Wohnungen auf dem freien Markt zu finden. In der Europäischen Kommission gibt es die Meinung, dass sozialer Wohnbau nur auf eine klar festgelegte Gruppe von benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern eingeschränkt werden muss. Wir sagen: Das ist falsch! Denn so würden viele junge Leute – und insbesondere Familien – ausgeschlossen werden. Gemeinsam mit mittlerweile mehr als 30 europäischen Großstädten tritt Wien dafür ein, dass in den jeweiligen Städten entschieden wird, wer Anspruch auf sozialen Wohnbau hat.

Wien ist vorn dabei

Februar 2014

Unsere Stadt ist die lebenswerteste der Welt. Das zu erhalten, ist für uns Ziel und Auftrag zugleich.

Die hervorragende Arbeit aller Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit vielen Expertinnen und Experten hat Wien zu dem gemacht, was es heute ist: eine Metropole mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Damit künftige Generationen davon profitieren, müssen wir schon heute Weichen stellen: Nachhaltig wachsen, ohne auf Lebensqualität, Komfort oder Mobilität zu verzichten, lautet die Devise. Das garantiert jeder Wienerin und jedem Wiener Zukunftsperspektiven. Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigen zahlreiche Topplatzierungen in internationalen Rankings. Zuletzt hat die New York Times Wien unter die "50 Plätze, die man 2014 besuchen sollte" gewählt.

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