Erhaltung gemäß § 3 Mietrechtsgesetz (MRG)

Die Vermieterin oder der Vermieter hat die Pflicht, das Haus, die Mietgegenstände und die Gemeinschaftsanlagen im jeweils ortsüblichen Standard zu erhalten und erhebliche Gefahren für die Gesundheit der Bewohner zu beseitigen.

Die Erhaltungspflichten des Vermieters im jeweils ortsüblichen Standard umfassen:

  • Arbeiten an den allgemeinen Teilen des Hauses
  • Arbeiten in den Mietgegenständen
    • zur Beseitigung von ernsten Schäden des Hauses und zur Beseitigung einer erheblichen Gesundheitsgefährdung, die von diesem Mietgegenstand ausgeht; dies allerdings nur dann, wenn sich die Gesundheitsgefährdung nicht durch andere Maßnahmen beseitigen lässt, die den Bewohnern des Hauses zumutbar ist
    • zur Übergabe des Mietgegenstandes in brauchbarem Zustand
  • Arbeiten an den Gemeinschaftsanlagen (wie zum Beispiel Lift, Waschküche, zentrale Wärmeversorgungsanlage)
  • Arbeiten, die aufgrund von öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen vorzunehmen sind (Kanalanschluss, Wasserleitungsanschluss, Installation von Schutzvorrichtungen für die Energieversorgung oder Installation von Geräten für die Feststellung des individuellen Energieverbrauches)
  • Arbeiten zur Installation von energiesparenden Maßnahmen (Voraussetzung ist ein wirtschaftlich vernünftiges Verhältnis zwischen voraussichtlicher Einsparung und allgemeinem Erhaltungszustand des Hauses)
  • Arbeiten zur Installation und Miete von technischen Messvorrichtungen zur Verbrauchsermittlung
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Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (Magistratsabteilung 50)
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