Verkehrstechnische Einrichtungen - Fahrradständer
Über 1.100 Kilometer Radweganlagen stehen den Radfahrerinnen und Radfahrern in Wien zur Verfügung. Wesentlich zur Nutzung des Fahrrades als innerstädtisches Verkehrsmittel trägt das laufend erweiterte Radwegenetz mit den zahlreichen Abstellmöglichkeiten entlang der Radrouten bei. Das sichere und komfortable Abstellen der Räder ist an öffentlichen Plätzen und Verkehrsflächen in ganz Wien möglich.
Die ersten Fahrradständer wurden bereits Anfang der 1980er-Jahre in der Bundeshauptstadt aufgestellt. Die "Wiener Radbügel" erwiesen sich als praktisch. Sie wurden von den Radlerinnen und Radlern derart gut aufgenommen, dass sie von anderen Städten, unter anderem München, "kopiert" wurden.
Herstellung von Fahrradständern
Die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) ist für die Errichtung und Instandhaltung der Fahrradständer verantwortlich. Die Planung der Radabstellanlagen erfolgt, ebenso wie bei den Radweganlagen, in Abstimmung mit der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46).
Auch Private können unter Einhaltung diverser Richtlinien auf ihren Flächen öffentlich zugängliche Fahrradständer errichten. Dafür wird von der Stadt Wien ein attraktives Förderungsmodell angeboten.
Richtlinien zur Förderung von Fahrradständern auf nicht öffentlichem Grund
Zahlen und Fakten über Fahrradständer
- In Wien gibt es rund 1.600 eigens zum sicheren Abstellen der Fahrräder eingerichtete Standorte.
- Auf diesen Standorten stehen zirka 9.000 Fahrradständer.
- 18.000 Radfahrerinnen und Radfahrer können ihr Bike an diesen Fahrradständern sicher abstellen.


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