Kurpark Oberlaa

Rasensprenger, im Vordergrund ein Baum

Geschichtsträchtig und Einmalig

Herausragend an der Geschichte des Kurparks Oberlaa ist nicht nur seine bis heute ungebrochene Beliebtheit, sondern auch seine Geschichte. Die vorangegangenen Nutzungen des Geländes sind untrennbar mit den Geschehnissen der Stadt Wien und gesellschaftlichen Umbrüchen verbunden, die bis dato von Bedeutung sind. Da ist es lediglich eine Randnotiz, dass der Park eine ehemalige Filmstadt sein Eigen nennen kann.

Botanische Kostbarkeiten

Für Garten- und PflanzenenthusiastInnen sind die unglaubliche Pflanzenfülle des Kurparks und sein Reichtum an besonderen und exotischen Gehölzen von herausragendem Interesse. Bei einem Spaziergang durch den 100 Hektar großen Kurpark kann man so manche dendrologische Kostbarkeit entdecken. So war man in den letzten Jahren bestrebt, den Gehölzbestand weiterzuentwickeln und viele nicht alltägliche Sträucher und Bäume in die bestehenden Pflanzungen einzubringen

Wiener Internationale Gartenschau 1974

Auf Grund des großen Erfolgs der ersten "Wiener Internationalen Gartenschau 1964" im Donaupark bemühte sich der Wiener Gemeinderat für 1974 erneut um die Durchführung einer internationalen Gartenschau. Am Südosthang des Laaer Bergs im 10. Bezirk, einem ehemaligen Ziegel-Areal, bot sich die Gelegenheit zur Gartenschau, verbunden mit der Schaffung einer Großgrünanlage - dem heutigen Kurpark Oberlaa. Bereits 1969 gab es an der Oberlaaer-Schwefelquelle einen Kurbetrieb.

Nach der Ausschreibung eines internationalen Wettbewerbs und anschließender Bildung von Arbeitsgemeinschaften von Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten aus mehreren Staaten wurden drei Preisträgerinnen und Preisträger ermittelt. Die endgültige Planung und Ausführung bestand schließlich in einer Zusammenfassung der besten Ideen aller Projekte.

Gestaltung

Mit der Gestaltung wurde ein Team unter der Leitung des Frankfurter Gartenarchitekten Erich Hanke betraut. Die "Wiener Internationale Gartenschau 1974" (WIG74) wurde ein voller Erfolg mit rund 2.600.000 Ausstellungsbesucherinnen und Ausstellungsbesuchern. Ende 1974 wurde die Gartenschau in die öffentliche Parkanlage Kurpark Oberlaa umgewandelt.

Sonderschau im Gartenbaumuseum

Bis 4. Oktober 2014 findet im Österreichischen Gartenbaumuseum die Sonderschau "WIG74" statt. Sie zeigt die Ausgangslage und die Inhalte der WIG74 in Großteils historischen Aufnahmen.

"WIG74" - Sonderschau im Gartenbaumuseum

Öffnungszeiten des Parks

  • November bis Jänner: 6 Uhr bis 18 Uhr
  • Februar: 6 Uhr bis 19 Uhr
  • März und Oktober: 6 Uhr bis 20 Uhr
  • April und September: 6 Uhr bis 21 Uhr
  • Mai bis August: 6 Uhr bis 22 Uhr

Hunde sind im Kurpark Oberlaa an der Leine zu führen. Es wird gebeten, die unterschiedlichen Parksperrzeiten zu beachten.

Weiterführende Informationen

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Wiener Stadtgärten (Magistratsabteilung 42)
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