Jüdisches Wien

Die Geschichte der Wiener Jüdinnen und Juden ist untrennbar mit der Geschichte der Stadt Wien verbunden.

Vier jüdische Mädchen und Burschen

Heute, nachdem die einst blühende Gemeinde durch die Verbrechen des Nationalsozialismus nahezu ausgelöscht worden ist, gibt es wieder eine kleine, selbstbewusste jüdische Gemeinde.

Viele Künstlerinnen und Künstler, Intellektuelle, Bankiers und Wirtschaftstreibende jüdischer Herkunft haben die Entwicklung Wiens zur mitteleuropäischen Metropole entscheidend geprägt. Auch das berühmte "Rote Wien" der Zwischenkriegszeit ist eng mit sozialdemokratischen Persönlichkeiten verbunden, die ihre Wurzeln im Judentum hatten. Der Naziterror führte jedoch zu einem jähen Ende dieser blühenden Ära: Zwei Drittel der Wiener Jüdinnen und Juden wurden vertrieben, mehr als 65.000 im KZ umgebracht. Die Stadt Wien stellt sich dieser historischen Verantwortung und versucht durch Gedenk- und Aufklärungsarbeit einen Beitrag zu leisten, damit diese Geschehnisse aufgearbeitet und nicht vergessen werden.


Broschüre

Einen Wegweiser durch die Vielfalt jüdischen Lebens bietet die Broschüre "Jüdisches Wien - Erbe und Auftrag". Sie kann kostenlos bei der wien.at-Leser/innenhotline unter der Telefonnummer +43 1 277 55 oder über das Broschürenbestellservice der Stadt Wien bestellt werden.

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Dr. Ingeborg Bauer-Manhart (Magistratsabteilung 53)
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