AnwohnerInnen-Parken

Zwei Männer montieren eine Verkehrstafel für einen AnwohnerInnenparkplatz

Die Parkplätze speziell für Anwohnerinnen und Anwohner sollen vor allem in der Umgebung von Veranstaltungsstätten für Entlastung sorgen.

Um die Stellplatzsituation in den Wiener Innenstadt-Bezirken für Anwohnerinnen und Anwohner zu verbessern, werden eigens für sie freigehaltene Parkplätze zur Verfügung gestellt.

Die Zonen werden durch Halte- und Parkverbotsschilder mit Zusatztafeln "ausgenommen Fahrzeuge mit Parkkleber für den ... Bezirk sowie Behinderte" ausgewiesen.

Nutzung mit Parkpickerl oder Behindertenausweis

Das Abstellen von Fahrzeugen auf AnwohnerInnen-Parkplätzen ist nur mit gültigem "Parkkleber" (BewohnerInnen-Parkpickerl) des jeweiligen Bezirkes möglich. Es entstehen keine Zusatzkosten. Auch Fahrzeuge, die mit einem Behindertenausweis gemäß § 29b StVO gekennzeichnet sind, dürfen auf diesen Parkplätzen ohne Zusatzkosten parken.

Bewohnerinnen und Bewohner, die ein Parkpickerl besitzen, sind berechtigt, AnwohnerInnen-Parkplätze im gesamten Bezirk zu nutzen. Es gibt keine Sonder-Regelungen für Bezirksteile, Straßen oder Bereiche vor Häusern.

AnwohnerInnen-Parkplätze nach Bezirken

An ausgewählten Standorten im 1., 2., 3., 4., 6., 7., 8., 9. und 12. Bezirk stehen spezielle Parkplätze für Anwohnerinnen und Anwohner zur Verfügung.

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Regelungen für Motorräder und Parkkarten-BesitzerInnen

Das Abstellen von Motorrädern und Fahrzeugen mit Parkkarten für Beschäftigte und Betriebe ist in Ermangelung eines "Parkpickerls" auf diesen Flächen nicht erlaubt.

Für Lenkerinnen und Lenker von Motorrädern werden nach Möglichkeit eigene "Motorradabstellplätze" geschaffen. Diese Abschnitte stehen von 1. März bis 1. Oktober speziell für das Abstellen von Motorrädern und Motorfahrrädern zur Verfügung.

Sollte durch die neuen Regelungen ein zusätzlicher Bedarf an derartigen "Motorradabstellplätzen" entstehen, wird diesem Umstand nach einem entsprechenden Beobachtungszeitraum nach Möglichkeit Rechnung getragen.

Schaffung weiterer AnwohnerInnen-Parkplätze

Die Schaffung von AnwohnerInnen-Parkplätzen ist nur bei einer Parkplatz-Auslastung von über 90 Prozent möglich. Die Bezirksvorstehungen beziehungsweise die Bezirksvertretungen können Gebiete vorschlagen, in denen AnwohnerInnen-Parkplätze verordnet werden sollen. Dazu muss von den Bezirken eine Stellplatzerhebung und Erfassung der Stellplatzauslastung des Gebietes vorgelegt werden.

Die Behörde prüft anschließend, ob die Voraussetzungen zur Schaffung von AnwohnerInnen-Parkplätzen erfüllt sind. Bei positivem Prüfergebnis durch die Behörde können im Rahmen von Verkehrsverhandlungen AnwohnerInnen-Parkplätze verordnet werden. In einem definierten Gebiet können maximal 20 Prozent der vorhandenen Parkplätze für Bewohnerinnen und Bewohner "reserviert" werden.

Die Finanzierung liegt aufgrund der Stadtverfassung bei den Bezirken. Die Kosten für die notwendigen Verkehrszeichen lagen beim Pilotprojekt bei 200 bis 300 Euro pro Stellplatz in Abhängigkeit von der Länge der jeweiligen Zone.

Weiterführende Informationen

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Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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