AnwohnerInnen-Parken

Verkehrstafel weist einen Parkplatz für Anwohnerinnen beziehungsweise Anwohner aus

Kennzeichnung der AnwohnerInnen-Parkplätze ab 1. Dezember 2018

In einigen Bezirken mit flächendeckender Kurzparkzone gibt es Parkplätze, die für Anwohnerinnen und Anwohner reserviert sind, um die Parkmöglichkeiten im eigenen Bezirk zu verbessern.

Die AnwohnerInnen-Parkplätze sind ab 1. Dezember 2018 durch Halte- und Parkverbotsschilder mit Zusatztafeln "Anwohnerparken … Bezirk lt. Amtsblatt Wien 41/2018" sowie "Anfang" und "Ende" ausgewiesen.

Detailinformationen zum AnwohnerInnen-Parken ab 1.12.2018: 210 KB PDF


Nutzung mit Parkpickerl oder Behinderten-Parkausweis

Das Abstellen von Fahrzeugen auf AnwohnerInnen-Parkplätzen ist nur mit Parkpickerl für Bewohnerinnen und Bewohner des jeweiligen Bezirkes erlaubt. Als Bewohnerin oder Bewohner mit Parkpickerl sind Sie berechtigt, AnwohnerInnen-Parkplätze im gesamten Bezirk ohne Zusatzkosten zeitlich unbegrenzt zu nutzen.

Auch Fahrzeuge, die mit einem Parkausweis für Behinderte gemäß § 29b StVO gekennzeichnet sind, dürfen auf diesen Parkplätzen ohne Zusatzkosten zeitlich unbegrenzt parken.

Zeitlich begrenzte Nutzung durch Betriebe und soziale Dienste ab 1. Dezember 2018

  • Zeitraum: Montag bis Freitag, werktags, von 8 bis 16 Uhr
  • Betriebe mit Betriebssitz im Bezirk
  • Betriebe ohne Betriebssitz im Bezirk, die regelmäßige handwerkliche Servicetätigkeiten ausführen und soziale Dienste der Wiener Sozialhilfeträger und deren anerkannte Einrichtungen
  • Kleintransporteure mit Fahrzeugen zur gewerbsmäßigen Beförderung von Gütern bis 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht
    • Voraussetzungen: Kennziffer "20" als Verwendungsbestimmung im Zulassungsschein und Kennzeichentafel endet auf "KT"

Motorräder

Einspurige Kraftfahrzeuge dürfen nicht auf AnwohnerInnen-Parkplätzen abgestellt werden. Für diese Fahrzeuge müssen Sie keine Kurzparkzonengebühr bezahlen und können daher auch kein Parkpickerl beantragen.

AnwohnerInnen-Parkplätze nach Bezirk

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Schaffung weiterer AnwohnerInnen-Parkplätze

AnwohnerInnen-Parkplätze können in Bezirken mit flächendeckender Kurzparkzone bei einer Parkplatz-Auslastung von über 90 Prozent geschaffen werden. Die Bezirksvorstehungen beziehungsweise die Bezirksvertretungen können Gebiete vorschlagen, in denen AnwohnerInnen-Parkplätze verordnet werden sollen. Der Bezirk muss eine Stellplatzerhebung und Erfassung der Stellplatzauslastung des Gebietes vorlegen. AnwohnerInnen-Parkplätze können von den Bezirken frühestens ein Jahr nach Einführung der flächendeckenden Kurzparkzone in Auftrag gegeben werden.

Die MA 46 prüft anschließend, ob die Voraussetzungen zur Schaffung von AnwohnerInnen-Parkplätzen erfüllt sind. Bei positivem Prüfergebnis können im Rahmen von Verkehrsverhandlungen AnwohnerInnen-Parkplätze verordnet werden. In einem definierten Gebiet können maximal 20 Prozent der vorhandenen Parkplätze für Anwohnerinnen und Anwohner reserviert werden.

Die Finanzierung der AnwohnerInnen-Parkplätze liegt bei den Bezirken. Die Kosten für die notwendigen Verkehrszeichen lagen beim Pilotprojekt bei 200 bis 300 Euro pro Stellplatz abhängig von der Länge der Zone.

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Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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