Einreichung beim "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters"

Ärztenachweis

Es können ausschließlich Anträge von Ärztinnen und Ärzten, die in Wien niedergelassen oder unselbständig in Wiener Anstalten (Krankenanstalten, Pflegeheime und Ambulatorien) beziehungsweise im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind, für eine Förderung berücksichtigt werden.

Dem Antrag bitte folgende Kopien (wahlweise) beilegen:

  • Promotionsurkunde oder
  • Nachweis über die Anerkennung als praktische Ärztin beziehungsweise Fachärztin oder praktischer Arzt beziehungsweise Facharzt oder
  • Ärzteausweis.

Einreichfristen

Es gibt jährlich zwei Einreichfristen am 1. Juni und am 1. Dezember, jeweils um 12 Uhr (Zeitpunkt, zu dem das Online-Formular abgeschickt wird).

Anträge, die nach der Einreichfrist einlangen, können für eine laufende Bearbeitung nicht mehr angenommen werden. Es gibt eine Nachreichfrist von 20 Kalendertagen ab Stichtag der Einreichfrist. In dieser Zeit können eventuell fehlende Unterlagen/Dokumente zu Anträgen, die grundsätzlich fristgerecht eingebracht wurden, nachgereicht werden. Sollten bis zum Ende dieser Nachreichfrist noch Unterlagen/Dokumente fehlen, ist der Antrag aus formalen Gründen abzulehnen.

Projektthemen außerhalb der Themenschwerpunkte des Fonds

Es können auch Projekte außerhalb der Themenschwerpunkte des Fonds eingereicht werden, sofern es sich um eine relevante medizinisch-wissenschaftliche Fragestellung handelt.

Projektbeschreibung

Die detaillierten Projektbeschreibungen sind an keinerlei formale beziehungsweise inhaltliche Vorgaben gebunden. Eine nachvollziehbare und verständliche wissenschaftliche Beschreibung des Forschungsvorhabens dient vor allem den Begutachterinnen und Begutachtern sowie den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern des Bürgermeisterfonds.

Gültige Bewilligungen bei Antragstellung

Tierversuche

Sollen im Zuge des Projektes Tierversuche durchgeführt werden, legen Sie bitte eine entsprechende gültige Genehmigung der zuständigen Behörde, zum Beispiel dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, bei der Antragsstellung in Kopie bei.

Ethikkommission

Im Fall einer Vorlage des Projektes bei der Ethikkommission legen Sie bitte bei der Antragsstellung dem Antrag einen endgültigen positiven Beschluss der Kommission in Kopie bei.

Zustimmungserklärungen

Schriftliche Zustimmungserklärungen zur Durchführung der Projekte:

  • Bei Projekten, die im AKH durchgeführt werden sollen, legen Sie bitte dem Antrag eine schriftliche Zustimmung der Vorständin beziehungsweise des Vorstandes der jeweiligen Universitätsklinik beziehungsweise des Universitätsinstitutes bei.
  • Bei Einrichtungen, die in Klinische Abteilungen strukturiert sind, ist auch die schriftliche Zustimmung der Klinischen Abteilungsleiterin beziehungsweise des Klinischen Abteilungsleiters erforderlich.
  • Bei Einrichtungen, die einer Universitätsklinik zugeordnet sind, legen Sie bitte auch die schriftliche Zustimmung der Abteilungsvorständin beziehungsweise des Abteilungsvorstandes bei.
  • Bei Projekten, die in allen anderen Krankenanstalten beziehungsweise Instituten oder Gesundheitseinrichtungen durchgeführt werden sollen, legen Sie dem Antrag eine schriftliche Zustimmung der Abteilungsvorständin beziehungsweise Institutsvorständin oder des jeweiligen Abteilungsvorstandes beziehungsweise Institutsvorstandes oder der Leiterin beziehungsweise des Leiters der Gesundheitseinrichtung bei.

Es genügt ein formloses Schreiben der zuständigen Personen.

Geräteanschaffung

Laut den derzeit geltenden Richtlinien des Fonds werden "Infrastruktur" und "Grundausstattung" der Forschungsstätte sowie PCs, Laptops, Drucker, Büroausstattung und ähnliches, wie zum Beispiel Reisekosten, vom Fonds grundsätzlich nicht gefördert.

Sollten für das Projekt medizinisch-technische oder technische Geräte angekauft und diese in einem Krankenhaus (Klinik, Abteilung, dazugehörigem Institut) betrieben werden, ist eine schriftliche Genehmigung der jeweiligen Ärztlichen Direktorin beziehungsweise des jeweiligen Ärztlichen Direktors erforderlich.

Im Fall einer beabsichtigten Verwendung derartiger Geräte an einem Institut, das nicht zu einem Krankenhaus gehört oder an anderen Institutionen, ist eine schriftliche Bestätigung der jeweiligen Leiterin beziehungsweise des jeweiligen Leiters erforderlich.

Diese Bestätigung sollte beinhalten:

  • Das Einverständnis für die Installierung der Geräte, auch im Hinblick auf die Folgekosten
  • Eine Aussage darüber, ob diese Geräte nach Abschluss des Forschungsprojektes in das Eigentum des Krankenhauses beziehungsweise des Institutes übernommen werden

Der Detailkalkulation (Beilage zwei des Antrages) sind pro Gerät jeweils zwei Kostenvoranschläge von verschiedenen Firmen beizufügen beziehungsweise eine Begründung, falls dies nicht möglich ist.

GutachterInnen

Die Projekteinreichenden sind verpflichtet, 2 Begutachterinnen beziehungsweise Begutachter vorzuschlagen. Diese Vorschläge finden in der Regel Berücksichtigung, sofern nicht zwingende Gründe (Befangenheit, Naheverhältnis, fachliche Gründe) dagegen sprechen.

Jede genannte Person wird eingehend auf die Eignung als Begutachterin beziehungsweise Begutachter überprüft. Bitte achten Sie daher auf sorgfältige Auswahl der Personen: Bitte nennen Sie keine Personen aus Ihrem privaten Umfeld und/oder Ihrem Arbeitsumfeld, zum Beispiel aus derselben Klinik oder derselben Abteilung, Projektmitarbeiterinnen oder Projektmitarbeiter sowie sonstige Personen, mit denen Sie beruflich in Verbindung stehen.

Der Fonds behält sich das Recht auf Einholung zusätzlicher Gutachten vor.

Zusätzliche Unterlagen zum Antrag hinzufügen

Im Online-Antragsformular unter dem Punkt "Beilagen" haben Sie die Möglichkeit mit Klick auf den Button "Weitere Beilage hinzufügen" unterstützende Unterlagen zum Antrag hinzuzufügen, zum Beispiel einen Lebenslauf oder eine Publikationsliste.

Zustimmung zu den AGBs

Am Ende des Online-Antragsformulars findet sich unter dem Punkt "Zustimmungserklärung" die Checkbox "Ich stimme zu". Mit Klick darauf akzeptieren Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bürgermeisterfonds. Eine Originalunterschrift ist nicht nötig.

Projektdauer

Es gibt keine vorgegebene Projektdauer, in der Regel laufen die Projekte zwischen einem und drei Jahren.

Finanzielle Abwicklung der Fördermittel

Wird das Projekt gefördert, muss für dessen finanzielle Abwicklung ein eigenes Girokonto oder ein Konto bei der Finanzabteilung der MUW (bei § 26 UG - Projekten) eröffnet werden. Über dieses Konto dürfen ausschließlich die vom Fonds gewährten finanziellen Mittel verrechnet werden.

Maximalbetrag der Fördersumme

Es gibt keinen definierten Maximalbetrag. Die Förderbeträge belaufen sich durchschnittlich zwischen 20.000 und 80.000 Euro brutto.

Sachaufwand

Die Ausbezahlung des Sachaufwandes erfolgt nach entsprechend vorgelegten Rechnungen oder nach vorheriger Vereinbarung mit der Geschäftsstelle des Fonds.

Personalanstellung

Wenn die Leiterin beziehungsweise der Leiter des Forschungsprojektes für dessen Durchführung Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter anstellen, haben sie als Arbeitsgeberin beziehungsweise Arbeitgeber zu fungieren und alle daraus resultierenden Verpflichtungen zu tragen. Der Fonds akzeptiert ausschließlich schriftliche Werk- und Dienstverträge. Die Ausbezahlung des Personalaufwandes erfolgt entsprechend den Verträgen und Honorarnoten, die der Geschäftsstelle des Fonds vorgelegt werden müssen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die bereitgestellten Fördergelder nicht dazu dienen sollen, DoktorandInnen-Stipendien und/oder DissertantInnen-Stipendien zu finanzieren, und dass die Projekte von den einreichenden Projektleiterinnen beziehungsweise Projektleitern durchzuführen sind.

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Medizinisch-Wissenschaftlicher Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien
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