"Medizinisch-Wissenschaftlicher Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien" und "Fonds der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung" - Wissenschaftliche Forschungsarbeiten

Allgemeine Informationen

Der Medizinisch-Wissenschaftliche Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien (MWF) gewährt finanzielle Unterstützung für wissenschaftliche Forschungsarbeiten von Ärztinnen und Ärzten, welche in Wien niedergelassen oder unselbstständig in Wiener Anstalten (Krankenanstalten, Pflegeheime und Ambulatorien) bzw. im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind.

Der Fonds der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung (Krebsforschungsfonds) fördert innovative interdisziplinäre Krebsforschung von Ärztinnen und Ärzten, welche in Wien niedergelassen oder unselbstständig in Wiener Anstalten (Krankenanstalten, Pflegeheime und Ambulatorien) bzw. im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind und von in anerkannten Wiener Forschungseinrichtungen tätigen Forscherinnen und Forschern, deren Ergebnisse einen Fortschritt im biologischen Verständnis, in der Diagnostik und/oder in der Therapie bösartiger Erkrankungen geben.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Themenschwerpunkte

Das Kuratorium des Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien hat für einen Teil der neu zu vergebenden Fördermittel bei medizinischen Projekten eine Schwerpunktsetzung beschlossen. Sie werden daher eingeladen, Forschungsprojekte, auch zu folgenden Schwerpunkten einzureichen:

  • SARS-CoV-2 bzw. COVID-19
  • Integrierte Versorgung
  • Ärztin bzw. Arzt - PatientIn - Kommunikation
  • Sozial benachteiligte PatientInnen (Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderungen, psychisch schwer erkrankte Patientinnen und Patienten, Arbeitslose)
  • Gender-Differences in Inanspruchnahme, Betreuungsqualität, Kommunikation, Information
  • Patientinnen- und Pantienten-Strukturenanalyse
  • Ablaufprozesse, Case Management, Qualitätsmanagement aus der Sicht des Personals und aus der Sicht der Patientinnen und Patienten

Fristen und Termine

Die Anträge und alle dazu erforderlichen Unterlagen können an den Fonds zweimal jährlich (jeweils bis 12 Uhr mittags), entweder bis spätestens:

  • 1. Juni des Jahres (Ende des Einreichzeitraumes für das erste Halbjahr) oder bis spätestens
  • 1. Dezember des Jahres (Ende des Einreichzeitraumes für das zweite Halbjahr), gestellt werden.

Zuständige Stelle

Geschäftsstelle/Generalsekretariat der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds der Stadt Wien p.A. Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40)
3., Thomas-Klestil-Platz 6
E-Mail: post-mwf@ma40.wien.gv.at

Auskunft: Dipl.-Ing. Josef Romstorfer
Telefon: +43 1 4000-40422

oder

Simon Hoeven
Telefon: +43 1 4000-40424

E-Mail: post-mwf@ma40.wien.gv.at
Kundenverkehr:
Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

Erforderliche Unterlagen

Es gibt jährlich 2 Einreichfristen: 1. Juni und 1. Dezember, jeweils bis 12 Uhr mittags (Zeitpunkt des Absendens im Online-Formular).

Anträge, die nach der Einreichfrist einlangen, können für eine laufende Bearbeitung nicht mehr angenommen werden. Es gibt eine Nachreichfrist von 14 Kalendertagen ab Stichtag der Einreichfrist. In dieser Zeit können eventuell fehlende Unterlagen/Dokumente zu Anträgen, die grundsätzlich fristgerecht eingebracht wurden, nachgereicht werden. Sollten bis zum Ende dieser Nachreichfrist noch Unterlagen/Dokumente fehlen, ist der Antrag aus formalen Gründen abzulehnen.

Folgende Unterlagen müssen mit dem Antrag eingereicht werden:

  • Projektbeschreibung - detailliertes Forschungsprojekt
  • Detailkalkulation
  • Zustimmende Kenntnisnahme: Richtlinien mit Auswahl einer Checkbox im Online-Formular
  • Ärztenachweis - erforderlich nur bei Nicht-Krebsforschungsprojekten bzw. bei Krebsforschungsprojekten, welche von Wiener Ärztinnen und Ärzten eingereicht werden. Für diese besteht zusätzlich die Möglichkeit einer Förderung von Krebsforschungsprojekten aus Mitteln des MWF – wahlweise:
    • Promotionsurkunde oder
    • Nachweis über die Anerkennung als Praktische Ärztin oder Arzt bzw. Fachärztinnen oder Facharzt oder
    • Ärzteausweis
  • Bei geplanter Geräteanschaffung:
    • Bestätigung der ärztlichen Direktorinnen oder Direktoren gemäß Richtlinien
    • Zwei Anbote bzw. Begründung warum nicht möglich
  • Zustimmungen:
    • Zustimmung des Klinik-, Instituts- bzw. Abteilungsvorstandes zur Projektumsetzung
    • Zustimmung der (klinischen) Abteilungsleitung zur Projektumsetzung
  • Genehmigung der Ethikkommission (falls erforderlich): Endgültig positives und aktuelles Votum der zuständigen Ethikkommission, originärer Antrag an die Ethikkommission sowie bei der Ethikkommission beantragte Amendments
  • Sollen im Zuge des Projektes Tierversuche durchgeführt werden, ist eine entsprechende gültige Genehmigung der zuständigen Behörde (z. B. zuständiges Bundesministerium) grundsätzlich schon zum Zeitpunkt der Antragsstellung in Kopie beizulegen.

Einreichungsvoraussetzung für Antragstellerinnen und Antragsteller zur Projekteinreichung (bitte unbedingt beachten)

Alle erforderlichen Dokumente der Projekteinreichung können am Ende des Online-Formulars als Dateianhänge hochgeladen werden.

Kosten und Zahlung

Keine

Formular

Zusätzliche Informationen

Pro Projektleiterin und Projektleiter kann nicht mehr als ein Projekt gleichzeitig gefördert bzw. eingereicht werden; ein Forschungsprojekt gilt als ordnungsgemäß beendet, wenn es wissenschaftlich und kaufmännisch abgeschlossen wurde.

Es können ausschließlich deutschsprachige Angaben im Online-Formular akzeptiert werden (der Projekttitel sowie die zusammenfassende Projektdarstellung - beides Felder im Online-Formular - sowie die Projektbeschreibung (Beilage 1) und allfällige Beilagen können in englischer Sprache eingereicht werden).

Formale Voraussetzungen

Vor der Einreichung sollte abgeklärt werden, ob alle formalen Voraussetzungen für eine Einreichung erfüllt werden. Unterlagen, die nach der 14-tägigen Nachreichfrist einlangen, können für eine laufende Bearbeitung nicht mehr angenommen werden.

Sofern Anträge die formalen Voraussetzungen nicht erfüllen, wird keine Begutachtung und keine Entscheidung durch das Kuratorium herbeigeführt. Die Projektleiterin oder der Projektleiter hat die Möglichkeit, den Antrag noch einmal - formal vollständig - innerhalb eines Jahres neu einzubringen.

Gutachterin und Gutachter

Die Projekteinreichenden sind grundsätzlich verpflichtet, zwei Begutachterinnen oder Begutachter vorzuschlagen. Diese Vorschläge finden in der Regel Berücksichtigung, sofern nicht zwingende Gründe (Befangenheit, Naheverhältnis, fachliche Gründe) dagegensprechen. Jede genannte Person wird eingehend auf die Eignung als Begutachterin oder Begutachter überprüft. Es ist auf sorgfältige Auswahl der Personen zu achten: Es dürfen keine Personen aus dem privaten Umfeld und/oder dem Arbeitsumfeld (aus derselben Klinik oder derselben Abteilung, Projektmitarbeiterinnen oder Projektmitarbeiter, sonstige Personen mit denen man beruflich in Verbindung steht usw.) genannte werden. Der Fonds behält sich das Recht auf Einholung zusätzlicher Gutachten vor.

Gender-Aspekte

Es wird ersucht, auf eine gendergerechte Sprache Bedacht zu nehmen. Die Stadt Wien hat diesbezüglich Sprachregelungen erarbeitet: Eine Sprache für Frauen und Männer.

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