"Medizinisch-Wissenschaftlicher Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien" - Wissenschaftliche Forschungsarbeiten

Allgemeine Informationen

Der Medizinisch-Wissenschaftliche Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien (BGM) gewährt finanzielle Unterstützung für wissenschaftliche Forschungsarbeiten von Ärzt*innen, welche in Wien niedergelassen oder unselbstständig in Wiener Anstalten (Krankenanstalten, Pflegeheime und Ambulatorien) bzw. im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Themenschwerpunkte

Das Kuratorium des Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien hat für einen Teil der neu zu vergebenden Fördermittel bei medizinisch-wissenschaftlichen Projekten eine Schwerpunktsetzung beschlossen. Sie werden daher eingeladen, Forschungsprojekte, auch zu folgenden Schwerpunkten einzureichen:

  • SARS-CoV-2 bzw. COVID-19, insbesondere
    • Long COVID-Erkrankungen
    • Neue Anti-Coronavirus-Medikamente
    • Psychische und neurologische Auswirkungen einer COVID-19-Erkrankung
  • Integrierte Versorgung
  • Ärzt*innen - Patient*innen - Kommunikation
  • Sozial benachteiligte Patient*innen (beispielsweise Migrant*innen), Menschen mit Behinderungen, psychisch schwer erkrankte Patient*innen oder Arbeitslose
  • Gender-Differences in Inanspruchnahme, Betreuungsqualität, Kommunikation, Information
  • Patient*innen-Strukturenanalyse
  • Ablaufprozesse, Case Management, Qualitätsmanagement aus der Sicht des Personals und aus der Sicht der Patient*innen

Fristen und Termine

Die Anträge und alle dazu erforderlichen Unterlagen können an den Fonds zweimal jährlich (jeweils bis 12 Uhr mittags), entweder bis spätestens:

  • 1. Juni des Jahres (Ende des Einreichzeitraumes für das erste Halbjahr) oder bis spätestens
  • 1. Dezember des Jahres (Ende des Einreichzeitraumes für das zweite Halbjahr), gestellt werden.

Zuständige Stelle

Geschäftsstelle des Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien
p.A. Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40)
3., Thomas-Klestil-Platz 6
Telefon: +43 1 4000-40422, -40424 oder -40450
E-Mail: post-mwf@ma40.wien.gv.at

Kundenverkehr:
Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

Erforderliche Unterlagen

Es gibt jährlich 2 Einreichfristen: 1. Juni und 1. Dezember, jeweils bis 12 Uhr mittags (Zeitpunkt des Absendens im Online-Formular).

Anträge, die nach der Einreichfrist einlangen, können für eine laufende Bearbeitung nicht mehr angenommen werden. Es gibt eine Nachreichfrist von 14 Kalendertagen ab Stichtag der Einreichfrist. In dieser Zeit können eventuell fehlende Unterlagen/Dokumente zu Anträgen, die grundsätzlich fristgerecht eingebracht wurden, nachgereicht werden. Sollten bis zum Ende dieser Nachreichfrist noch Unterlagen/Dokumente fehlen, ist der Antrag aus formalen Gründen abzulehnen.

Folgende Unterlagen müssen mit dem Antrag eingereicht werden:

  • Projektbeschreibung - detailliertes Forschungsprojekt
  • Detailkalkulation
  • Zustimmende Kenntnisnahme: Richtlinien mit Auswahl einer Checkbox im Online-Formular
  • Ärztenachweis - wahlweise:
    • Promotionsurkunde oder
    • Nachweis über die Anerkennung als Praktische Ärztin oder Arzt bzw. Fachärzt*innen oder
    • Ärzteausweis
  • Bei geplanter Geräteanschaffung:
    • Bestätigung der ärztlichen Direktor*innen gemäß Richtlinien
    • 2 Anbote bzw. Begründung warum nicht möglich
  • Zustimmungen:
    • Zustimmung des Klinik-, Instituts- bzw. Abteilungsvorstandes zur Projektumsetzung
    • Zustimmung der (klinischen) Abteilungsleitung zur Projektumsetzung
  • Genehmigung der Ethikkommission (falls erforderlich): Endgültig positives und aktuelles Votum der zuständigen Ethikkommission, originärer Antrag an die Ethikkommission sowie bei der Ethikkommission beantragte Amendments
  • Sollen im Zuge des Projektes Tierversuche durchgeführt werden, ist eine entsprechende gültige Genehmigung der zuständigen Behörde (z. B. zuständiges Bundesministerium) grundsätzlich schon zum Zeitpunkt der Antragsstellung bzw. innerhalb der 14-tägigen Nachreichfrist in Kopie beizulegen.

Einreichungsvoraussetzung für Antragsteller*innen zur Projekteinreichung (bitte unbedingt beachten)

Alle erforderlichen Dokumente der Projekteinreichung können am Ende des Online-Formulars als Dateianhänge hochgeladen werden.

Kosten und Zahlung

Keine

Formular

Zusätzliche Informationen

Die Übertragung eines Forschungsantrags an eine andere Person ist während der Einreichungs- und Review-Phase nicht möglich. Bitte klären Sie daher im universitären Bereich schon vor der Antragstellung ab, ob Sie berechtigt sind, § 26 UG-Projekte selbst durchzuführen.

Pro Projektleiter*in kann nicht mehr als ein Projekt gleichzeitig gefördert bzw. eingereicht werden; ein Forschungsprojekt gilt als ordnungsgemäß beendet, wenn es wissenschaftlich und kaufmännisch abgeschlossen wurde.

Es können ausschließlich deutschsprachige Angaben im Online-Formular akzeptiert werden (der Projekttitel sowie die zusammenfassende Projektdarstellung - beides Felder im Online-Formular - sowie die Projektbeschreibung (Beilage 1) und allfällige Beilagen können in englischer Sprache eingereicht werden).

Es wird erwartet, dass Partner*innen, die wesentliche Lasten im Forschungsprojekt tragen, in ihrem Aufwand entsprechend korrekt berücksichtigt werden und Kooperationsvereinbarungen bereits zum Zeitpunkt der Einreichung vorliegen.

Formale Voraussetzungen

Vor der Einreichung sollte abgeklärt werden, ob alle formalen Voraussetzungen für eine Einreichung erfüllt werden. Unterlagen, die nach der 14-tägigen Nachreichfrist einlangen, können für eine laufende Bearbeitung nicht mehr angenommen werden.

Sofern Anträge die formalen Voraussetzungen nicht erfüllen, wird keine Begutachtung und keine Entscheidung durch das Kuratorium herbeigeführt. Die Projektleiterin oder der Projektleiter hat die Möglichkeit, den Antrag noch einmal - formal vollständig - innerhalb eines Jahres neu einzubringen.

Reviewer

Die Projekteinreichenden sind grundsätzlich verpflichtet, 2 Reviewer vorzuschlagen. Diese Vorschläge finden in der Regel Berücksichtigung, sofern nicht zwingende Gründe (Befangenheit, Naheverhältnis, fachliche Gründe) dagegensprechen. Jede genannte Person wird eingehend auf die Eignung als Reviewer überprüft. Es muss auf sorgfältige Auswahl der Personen geachtet werden: Es dürfen keine Personen aus dem privaten Umfeld und/oder dem Arbeitsumfeld (aus derselben Klinik oder derselben Abteilung, Projektmitarbeiter*innen, sonstige Personen mit denen man beruflich in Verbindung steht usw.) genannt werden. Der Fonds behält sich das Recht auf Einholung zusätzlicher Gutachten vor.

Gender-Aspekte

Es wird ersucht, auf eine gendergerechte Sprache Bedacht zu nehmen. Die Stadt Wien hat diesbezüglich Sprachregelungen erarbeitet: Eine Sprache für Frauen und Männer.

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