Finanzielle Unterstützung eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes - Antrag

Allgemeine Informationen

Der "Medizinisch-Wissenschaftliche Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien" gewährt finanzielle Unterstützung für wissenschaftliche Forschungsarbeiten von Ärztinnen und Ärzten, welche in Wien niedergelassen oder unselbständig in Wiener Anstalten (Krankenanstalten, Pflegeheime und Ambulatorien) bzw. im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind.

Voraussetzungen

Themenschwerpunkte

Das Kuratorium des "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien" hat für einen Teil der neu zu vergebenden Fördermittel bei medizinischen Projekten eine Schwerpunktsetzung beschlossen. Sie werden daher eingeladen, Forschungsprojekte, auch zu folgenden Schwerpunkten einzureichen:

  • Integrierte Versorgung
  • Ärztin bzw. Arzt - PatientIn - Kommunikation
  • Sozial benachteiligte PatientInnen (MigrantInnen, Menschen mit Behinderungen, psychisch schwer erkrankte PatientInnen, Arbeitslose)
  • Gender-Differences in Inanspruchnahme, Betreuungsqualität, Kommunikation, Information
  • PatientInnen-Strukturenanalyse
  • Ablaufprozesse, Case Management, Qualitätsmanagement aus der Sicht des Personals und aus der Sicht der PatientInnen

Fristen und Termine

Die Anträge und alle dazu erforderlichen Unterlagen können an den Fonds zweimal jährlich, entweder bis spätestens:

  • 1. Juni des Jahres (Ende des Einreichzeitraumes für das erste Halbjahr) oder bis spätestens
  • 1. Dezember des Jahres (Ende des Einreichzeitraumes für das zweite Halbjahr), gestellt werden.

Zuständige Stelle

"Medizinisch-Wissenschaftlicher Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien"
Geschäftsstelle:
Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40)
3., Thomas-Klestil-Platz 8, 6. Stock, Zimmer 16.616
Fax: +43 1 4000-99-40422
E-Mail: post-mwf@ma40.wien.gv.at

Auskunft:
Fondssekretär: Mag. Hans Koch
Telefon: +43 1 4000-40422
E-Mail: hans.koch@wien.gv.at
Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

Kundenverkehr:
Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

Erforderliche Unterlagen

Es gibt jährlich zwei Einreichfristen: 1. Juni und 1. Dezember, jeweils bis 12 Uhr (Zeitpunkt des Absendens im Online-Formular).

Anträge, die nach der Einreichfrist einlangen, können für eine laufende Bearbeitung nicht mehr angenommen werden. Es gibt eine Nachreichfrist von 20 Kalendertagen ab Stichtag der Einreichfrist. In dieser Zeit können eventuell fehlende Unterlagen/Dokumente zu Anträgen, die grundsätzlich fristgerecht eingebracht wurden, nachgereicht werden. Sollten bis zum Ende dieser Nachreichfrist noch Unterlagen/Dokumente fehlen, ist der Antrag aus formalen Gründen abzulehnen.

Folgende Unterlagen müssen mit dem Antrag eingereicht werden:

  • Projektbeschreibung - detailliertes Forschungsprojekt
  • Detailkalkulation
  • Zustimmende Kenntnisnahme: Allgemeine Geschäftsbedingungen - AGB (Richtlinien)
  • Ärztenachweis - wahlweise:
    • Promotionsurkunde oder
    • Nachweis über die Anerkennung als Praktische Ärztin oder Arzt bzw. Fachärztinnen oder Facharzt oder
    • Ärzteausweis
  • Bei geplanter Geräteanschaffung:
    • Bestätigung der ärztlichen DirektorInnen gemäß Richtlinien
    • Zwei Anbote bzw. Begründung warum nicht möglich
  • Zustimmungen:
    • Zustimmung des Klinik-, Instituts- bzw. Abteilungsvorstandes zur Projektumsetzung
    • Zustimmung der (klinischen) Abteilungsleitung zur Projektumsetzung
  • Endgültig positives und aktuelles Votum der zuständigen Ethikkommission (falls erforderlich)
  • Sollen im Zuge des Projektes Tierversuche durchgeführt werden, ist eine entsprechende gültige Genehmigung der zuständigen Behörde (z. B. Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung) grundsätzlich schon zum Zeitpunkt der Antragsstellung in Kopie beizulegen.

Einreichungsvoraussetzung für AntragstellerInnen zur Projekteinreichung (bitte unbedingt beachten)

Alle erforderlichen Dokumente der Projekteinreichung können am Ende des Online-Formulares als Dateianhänge hochgeladen werden.

Kosten und Zahlung

Keine

Formular

Zusätzliche Informationen

Pro ProjektleiterInnen kann nicht mehr als ein Projekt gleichzeitig gefördert bzw. eingereicht werden; ein Forschungsprojekt gilt als ordnungsgemäß beendet, wenn es wissenschaftlich und kaufmännisch abgeschlossen wurde.

Es können ausschließlich deutschsprachige Angaben im Online-Formular akzeptiert werden (die Projektbeschreibung - Beilage 1 kann in englischer Sprache eingereicht werden).

Formale Voraussetzungen
Vor der Einreichung sollte abgeklärt werden, ob alle formalen Voraussetzungen für eine Einreichung erfüllt werden. Unterlagen, die nach der Einreichfrist einlangen, können für eine laufende Bearbeitung nicht mehr angenommen werden - es gibt keine Nachreichmöglichkeit.

Sofern Anträge die formalen Voraussetzungen nicht erfüllen, wird keine Begutachtung und keine Entscheidung durch das Kuratorium herbeigeführt. Derartige Neuanträge werden den AntragstellerInnen wieder retourniert. Die ProjektleiterInnen haben die Möglichkeit, den Antrag noch einmal - formal vollständig - innerhalb eines Jahres neu einzubringen.

GutachterInnen
Die Projekteinreichenden sind grundsätzlich verpflichtet, zwei BegutachterInnen vorzuschlagen. Diese Vorschläge finden in der Regel Berücksichtigung, sofern nicht zwingende Gründe (Befangenheit, Naheverhältnis, fachliche Gründe) dagegensprechen. Jede genannte Person wird eingehend auf die Eignung als BegutachterIn überprüft. Es ist auf sorgfältige Auswahl der Personen zu achten: Es dürfen keine Personen aus dem privaten Umfeld und/oder dem Arbeitsumfeld (aus derselben Klinik oder derselben Abteilung, ProjektmitarbeiterInnen, sonstige Personen mit denen man beruflich in Verbindung steht usw.) genannte werden. Der Fonds behält sich das Recht auf Einholung zusätzlicher Gutachten vor.

Gender-Aspekte
Es wird ersucht, auf eine gendergerechte Sprache Bedacht zu nehmen. Die Stadt Wien hat diesbezüglich Sprachregelungen erarbeitet: Eine Sprache für Frauen und Männer.

Homepage: Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht

Verantwortlich für diese Seite:
Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (Magistratsabteilung 40)
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