Wildtiere im Lainzer Tiergarten

Der Lainzer Tiergarten ist einer der ältesten Tierparks Europas mit einem artenreichen Wildbestand. Er bietet unter anderem folgenden Wildtieren Lebensraum:

Wildschweine (Schwarzwild)

Ein Wildschwein im Wald

Wildschweine, die Stammform aller Hausschweinrassen, sind Allesfresser und sehr gesellig. Sie haben ein borstiges, dunkles, graubraunes Haarkleid.

Die männlichen Tiere - Keiler genannt - sind an den großen, gebogenen Eckzähnen zu erkennen.

Die im Frühjahr geborenen Jungtiere, sogenannte Frischlinge, sind durch ihre braun-beige Längsstreifung hervorragend getarnt.

Vorsicht: Die weiblichen Tiere - Bachen genannt - mit ihren Frischlingen können sehr aggressiv und gefährlich sein, wenn sie gestört werden.

Rehe

Reh im Gras

Das Fell der Rehe ist im Sommer rotbraun und im Winter graubraun. Die jungen Kitze haben weiße Punkte.

Rehe leben im Sommer einzeln oder in der Mutterfamilie, im Winter in Rudeln. Ihr natürlicher Lebensraum ist die aufgelockerte Landschaft mit Waldflecken, Wiesen, Feldern und Gebüschen.


Feldhasen

Feldhase im Gras

Bevorzugter Lebensraum der Feldhasen sind lichte Wälder, Hecken und Waldränder, offenes Gelände, landwirtschaftlich genutzte Flächen und Brachflächen.

Ihr Rücken ist ockerbraun bis braunrot und schwarz gesprenkelt. Die Bauchseite ist hellbraun bis cremig weiß. Feldhasen haben schwarze Ohrspitzen.

Zur Ernährung des Feldhasen zählen grünen Pflanzen, Wurzeln und Knollen, Getreide, junge Baumrinden und ihr Blinddarmkot.

Bei Gefahr drücken sich Feldhasen in flache Mulden und flüchten erst im letzten Moment. Dabei können sie bis zu 70 Kilometer pro Stunde erreichen und bis zu 2 Meter hoch springen.

Die Weibchen bringen 3- bis 4-mal im Jahr bis zu 5 Junge zur Welt. Junghasen sind Nestflüchter, das heißt, sie leben alleine, sind aber von der Häsin nicht verlassen. Sie kommt 2-mal am Tag und säugt ihre Jungen. Junghasen sollten daher nicht berührt oder mitgenommen werden.

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