Wildtiere in der Stadt

Wildtiere sind Tiere, die nicht domestiziert wurden und in der freien Natur leben.

zwei Rehe

Die Großstadt Wien ist, wie andere Großstädte auch, von Wildtieren besiedelt. Sie machen sich die Vorteile der menschlichen Siedlungen zunutze.

Das ganzjährig günstige Nahrungsangebot, Speisereste in Abfalleimern, auf Mülldeponien und Komposthaufen, Futterstellen für Vögel, im Freien stehen gelassenes Hunde- und Katzenfutter, Gemüsebeete, Fallobst, Schnecken, Regenwürmer, Mäuse und Ratten locken die verschiedenen Wildtiere an. Wer die Scheu vor dem Menschen verloren hat, kann in einem Schlaraffenland leben.

Auch Gebäudefassaden sind willkommene Nistplätze für so manche Vogelarten. Sie dienen als Ersatzfelsen.

Ein weiterer Vorteil der Stadt sind die günstigeren klimatischen Bedingungen: höhere Temperaturen, trockenere Luft und schwächere Winde. Diese Wetterlagen begünstigen speziell im Winter das Überleben von Jungtieren. Zudem sind sie attraktiv für gefiederte Wintergäste aus Osteuropa.

Das Zusammenleben von Wildtier und Mensch kann besonders dann zu Konflikten führen, wenn sich der Mensch bedroht fühlt oder Gebäude und Gärten beschädigt werden. Oft können einfache Maßnahmen Abhilfe schaffen, sodass ein gedeihliches Nebeneinander von Wildtier und Mensch möglich wird.

Wildtiere in Wien - Auswahl

Verhalten gegenüber Wildtieren

Freilebende Wildtiere dürfen nicht mutwillig beunruhigt, verfolgt, gefangen, verletzt oder getötet und nur in Ausnahmefällen von Menschen gefangen gehalten werden.

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Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (Magistratsabteilung 49)
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