Wildtierschäden und -krankheiten

Das Zusammenleben von Mensch und Wildtieren in der Stadt ist nicht immer einfach, da Wildtiere Schäden verursachen können und zudem als Krankheitsüberträger gelten.

Füchse entwenden beispielsweise im Frühjahr oft Schuhe und andere Gegenstände als Spielsachen für ihre Jungtiere.

Für Eigentümerinnen oder Eigentümer beziehungsweise Nutzerinnen und Nutzer von Gärten können Dachse ein Problem sein. Sie graben in Gärten manchmal ganze Tunnelsysteme. Auch Wildschweine brechen mit ihren Rüsseln auf der Suche nach Mäusen, Maulwürfen und anderen Kleintieren oft ganze Rasenflächen um.

Mit einfachen Maßnahmen können Sie Wildtieren im Garten vorbeugen.

Tollwut

Fuchs in bewohntem Gebiet

Speziell der Fuchs gilt als Überträger der Tollwut und des Fuchsbandwurms.

Die Tollwut ist in Österreich aber schon seit Jahren ausgerottet, es besteht keine Ansteckungsgefahr.

Fuchsbandwurm

Der Fuchsbandwurm ist in unterschiedlicher Ausprägung in fast ganz Österreich verbreitet. Vorbeugend sollten Sie Rohgemüse und Obst, zum Beispiel Beeren, sowie die Hände nach Arbeiten im Freien gut waschen.

In seltenen Fällen können Menschen sich anstecken, indem sie Bandwurmeier aufnehmen, und an der Leberkrankheit alveoläre Echinokokkose erkranken. Mausende Hunde können ebenfalls Fuchsbandwurmeier ausscheiden und sollten daher regelmäßig entwurmt werden.

Afrikanische Schweinepest

Wildschwein in hohem Gras, zwei Vögel auf seinem Rücken

Beim Wildschwein ist seit Jänner 2018 die Afrikanische Schweinepest medial ein Thema. Diese Viruserkrankung ist sowohl für Haus- als auch für Wildschweine eine große Gefahr. Für den Menschen ist sie aber völlig ungefährlich.

In Österreich gibt es keinen Verdachtsfall von Afrikanischer Schweinepest, sehr wohl aber in Nachbarländern, zum Beispiel in der Tschechischen Republik.

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