Sammlung von Plastikflaschen, Getränkekartons und Dosen im Behälter

Behälter zur Sammlung von Plastik, Getränkekartons und Dosen mit einem Fassungsvermögen von 770 Litern

Seit 9. September 2019 werden Plastikflaschen, Getränkekartons (Tetrapacks) sowie Dosen gemeinsam in der Gelben Tonne gesammelt.

Aus 2 wird 1: Blaue Metalltonne wird zur Gelben Tonne


Sammlung

Unterschiedlicher Abfall mit der Aufschrift "Plastikflaschen, Getränkekartons und Dosen"

Die Sammlung von Plastikflaschen, Getränkekartons (Tetrapacks) und Dosen erfolgt auf über 5.300 öffentlichen Standorten, bei den Mistplätzen sowie bei großen Wohnhausanlagen direkt vor Ort. In Wien stehen nun nach der Zusammenlegung der Blauen und Gelben Tonnen insgesamt rund 19.000 Gelbe Tonnen zur Sammlung zur Verfügung.

Mit dem Gelben Sack können Einfamilien-Haushalte Plastikflaschen, Getränkekartons (Tetrapacks) und Dosen bequem zu Hause sammeln. Die Sammlung wird in Teilen der folgenden Bezirke durchgeführt: 10. bis 14., 16. bis 19. sowie 21. bis 23.

Sperrige und große Altmetalle gehören nicht in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Diese können wie bisher bei den Wiener Mistplätzen gratis abgegeben werden.

Für die Gelbe Tonne geeignet

  • Plastikflaschen für
    • Getränke (PET-Flaschen), vollständig entleert
    • Wasch- und Putzmittel, beispielsweise Haushaltsreiniger, Spülmittel, Waschmittel, Weichspüler
    • Körperpflegemittel
    • Lebensmittel, beispielsweise Speiseöl, Essig, Milchprodukte
    • Kühlmittel, destilliertes Wasser und Sonstiges (kein Motoröl)
  • Dosen, kleinteilige Metalle
    • Getränkedosen
    • Konservendosen für Lebensmittel oder Tiernahrung
    • Menüschalen aus Metall (Fertiggerichte, Tierfutter et cetera)
    • Andere Metallverpackungen (Verschlüsse und Deckel von Gläsern und Flaschen, Tuben, Alufolie)
    • kleinteilige Metalle (Durchmesser kleiner 20 cm)
  • Getränkekartons (Tetrapacks), vollständig entleert

Knick-Trick: Plastikflaschen, Getränkekartons und Dosen zusammendrücken. Einfach flachdrücken und den Boden umknicken. Dadurch wird wertvoller Platz im Sammelbehälter eingespart. Oder noch besser: Durch die Verwendung von Mehrweg- statt Einwegflaschen wird Abfall vermieden und die Umwelt geschont.

Nicht geeignet für die Gelbe Tonne

  • In den Restmüll werden entsorgt:
    • Verpackungschips und Keramik
    • Kunststoffbecher, kleine Folien, Plastiksackerln, Obst- und Gemüsekörbchen
    • PVC-Produkte, Blisterverpackungen
    • Stark verschmutzte Verpackungen
    • Nichtverpackungskunststoffe, Klebebänder
    • Kleine Gebrauchsgegenstände aus Plastik
  • Auf den Mistplatz gehören:
    • Große Verpackungen, Kanister und große Folien
    • Styroporteile, Schaumstoff
    • Holz, Textilien, sperrige Metallteile
    • Kabel, Drähte
    • Sperrige, große Metallteile
    • Haushaltsgeräte, beispielsweise Geschirrspüler, Waschmaschinen, Gasherde, Ölöfen und Radiatoren
    • größere Elektromotoren, Maschinen-, Kraftfahrzeug- und Fahrradteile.
    • Kunststoffprodukte aus Hartplastik, beispielsweise Gartenmöbel
  • Problemstoffsammlung
    • Motorölflaschen und Kunststoffe aus dem medizinischen Bereich (zum Beispiel Infusionszubehör)
    • Lack-, Spray- und Öldosen sowie mit Öl verunreinigte Teile (beispielsweise Ölfilter)
  • Mehrwegplastikflaschen, Getränkekisten und Kunststoffpaletten können im Handel zurückgegeben werden.

Standorte von Behältern für Altstoffe im Stadtplan

Im Stadtplan zeigt der Karteninhalt "Saubere Stadt" die Standorte von Behältern zur Sammlung von Altstoffen an: Altstoffsammelstellen, Hundesackerlspender & Co. im Stadtplan

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Verwertung der Plastikflaschen, Getränkekartons und Dosen

Durch den Einsatz moderner Sortier-Technologien ist es möglich, Plastikflaschen von den Getränkekartons und Metallen vollautomatisch zu trennen. Die Getränkeflaschen werden sogar nach Farbe und Material sortiert. Damit ist sichergestellt, dass sowohl Plastikflaschen, Getränkekartons als auch Metalle getrennt voneinander weiterverwertet werden können.

Aus Karton wird wieder Karton. Aus alten können neue Getränkeflaschen produziert werden. Dabei wird auf die hohen hygienischen Anforderungen geachtet. Weitere Recyclingprodukte aus Plastikflaschen sind Fasern für den Textilbereich oder zur Wärmedämmung sowie Kunststoffgebinde für die verschiedensten Anwendungen.

Die gesammelten Metallabfälle werden zuerst durch Magnetabscheidung und maschinelle Sortierung in verschiedene Metallfraktionen getrennt und von Stör- und Fremdstoffen befreit. Eisenmetalle werden als Schrott zusammen mit anderen Schrottsorten und Roheisen in Stahlwerken zur Stahlproduktion verwendet. Endprodukte sind beispielsweise Eisenbahn und Fahrzeugbauteile, Waschmaschinengehäuse oder Armierungsstahl. Aluminiumverpackungen können zur Produktion von hochwertigen Gussteilen eingesetzt werden.

Recycling bringt's wie einige Beispiele zeigen:

  • weniger Energiebedarf: Recycling von Getränkedosen im Vergleich zur Neuproduktion spart 95 % an Energie ein. Mit der Energie, die durch das Recycling einer einzigen Aluminiumdose eingespart wird, kann ein Laptop drei Stunden lang betrieben werden.
  • weniger Ressourcen: 1 Kilogramm PET-Flaschen spart 1,9 Kilogramm Erdöl; Getränkekartons bestehen zu 75 % aus Karton.
  • weniger CO2: jedes Kilogramm Getränkekarton, das recycelt wird, spart ein Kilogramm CO2
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