Fuhrpark der Berufsrettung Wien

Rettungsfahrzeuge vor dem Schloss Schönbrunn

Die Berufsrettung Wien verfügt über mehr als 100 Einsatzfahrzeuge. Neben Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzwagen (NEF) zählen dazu: Katastrophenzug (K-Zug), Bettenintensivtransporter (BIT) und Rettungshubschrauber.


Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF)

Rettungstransportwagen in einer Garage

Abhängig vom medizinischen Schweregrad eines Notfalls ist in der Regel ein Rettungstransportwagen (RTW) alleine oder gemeinsam mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zur Stelle. Die Notärztin oder der Notarzt entscheidet vor Ort, ob eine ärztliche Begleitung ins Krankenhaus notwendig ist oder nicht.

Diese "Rendez-Vous-System" genannte Vorgehensweise führt zu einer erhöhten zeitlichen Flexibilität der Notärztin oder des Notarztes, die somit rascher für den nächsten Notfall zur Verfügung stehen.


Fahrzeuge des Katastrophenzugs (K-Zug)

Kommando-Fahrzeug

Einsatzleiter-Fahrzeuge K1 und ZTR-HIO

Bereits im Jahr 1991 wurde der sogenannte "Katastrophen-Zug" der Berufsrettung ins Leben gerufen. Er besteht aus acht Fahrzeugen mit Spezialausrüstung. Diese für einen Großschadensfall ausgestatteten Fahrzeuge sind in der Lage, im Bedarfsfall eine große Anzahl von Patientinnen und Patienten zu versorgen.

Dazu gehören Fahrzeuge für die Einsatzleitung, die Einteilung von Personen nach ihren unterschiedlichen Verletzungsgraden, die Versorgung von Leichtverletzten speziell auch nach Bränden sowie eine mobile Leitstelle, ein Versorgungs-Lkw für den Materialnachschub und eine Küche für die Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie von Einsatzkräften mit Nahrungsmitteln bei längeren Einsätzen.

Fahrzeuge

  • K1, K7 und ZTR-HIO: K1 und K7 sind Kommando-Fahrzeuge der Einsatzleitung sowie der leitenden Notärztin beziehungsweise des leitenden Notarztes. Diese beiden speziell ausgerüsteten Fahrzeuge dienen bei Großschadensereignissen als Kommando-Zentrale. Der ZTR-HIO stellt die Mobilität der Einsatzoffiziere im Dienstbetrieb und während Großeinsätzen sicher.
  • K2 und K3: Großraum-Fahrzeuge für mehrere Patientinnen und Patienten. Nach Bränden können zum Beispiel bis zu 15 Menschen gleichzeitig mit Sauerstoff versorgt werden. Bis zu drei Personen können liegend transportiert werden und es ist Platz für zwei Personen mit Rollstuhl.
  • K4 und K5: Bei längeren Einsätzen rückt das Versorgungsfahrzeug K4 mit Küche, Lagerraum und Aufenthaltsraum aus, das Rüstfahrzeug K5 ist mit Ladekran, Aggregat und Material-Nachschub auf Rollcontainern ausgerüstet.
  • K6: Die mobile Leitstelle wird bei großen Einsätzen aktiviert. Sie hat drei Arbeitsplätze für DisponentInnen, die die Kommunikation direkt am Einsatzort abwickeln.
  • K8: Das Fahrzeug der Seil-Technik-Einsatzgruppe rückt bei schwierigen PatientInnen-Bergungen aus und ist mit ausreichend Kletterseilen und Material bestückt.
Großraum-Fahrzeug

Großraum-Fahrzeug K2 beim Einstieg einer älteren Frau mit Gehhilfe

Versorgungsfahrzeug K4 vor dem Schloss Schönbrunn

Versorgungsfahrzeug K4


Mobile Leitstelle

Mobile Leitstelle K6

Fahrzeug der Einsatzoffiziere ZTR-HIO

Fahrzeug der Einsatzoffiziere ZTR-HIO


Bettenintensivtransporter (BIT)

Der Bettenintensivtransporter wurde 2011 neu in den Dienst gestellt. Er ist in dieser Art einzigartig in Österreich. Der BIT dient zum Transfer von Patientinnen und Patienten zwischen zwei Spitälern, die ein Intensivbett inklusive Beatmungsequipment sowie modernster medizinischer Ausrüstung benötigen. So ist ein schonender Transport ohne Umbetten zwischen zwei Spitals-Intensivstationen möglich. Auch kleine lebenserhaltende chirurgische Eingriffe am Notfallort sind bei Bedarf durchführbar.

Außerdem dient das Fahrzeug für den professionellen Transport von adipösen Patientinnen und Patienten mit einer Spezialtrage, die bis zu maximal 454 Kilogramm belastbar ist.

Bettenintensivtransporter der Berufsrettung Wien Aussenansicht
Bettenintensivtransporter der Berufsrettung Wien Innenansicht

Wiener Rettungshubschrauber "Christophorus 9"

Rettungshubschrauber "Christophorus 9"

Ergänzend zum bodengebundenen Notarzteinsatzsystem komplettiert der Wiener Rettungshubschrauber das Rettungssystem in der Stadt Wien. Seit dem 1. April 2001 wird der "Christophorus 9" gemeinsam mit dem ÖAMTC betrieben. Dieser stellt den Piloten, die Berufsrettung stellt die FlugrettungsärztInnen und die FlugrettungssanitäterInnen sowie das medizinische Equipment. Das Einsatzgebiet umfasst Wien, das niederösterreichische Weinviertel und das nördliche Burgenland.

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Berufsrettung Wien (Magistratsabteilung 70)
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