Scooter und Roller im Straßenverkehr

Für die Fortbewegung mit muskelkraftbetriebenen Scootern und Elektro-Rollern gelten im Straßenverkehr unterschiedliche Regelungen.

Micro-Scooter (Trittroller, Tretroller)

Micro-Scooter sind mit Muskelkraft betriebene, 2-rädrige Kleinfahrzeuge mit einem bodennahen Trittbrett. Sie werden rechtlich als fahrzeugähnliche Kinderspielzeuge beziehungsweise nicht für die Fahrbahn geeignete Kleinfahrzeuge eingestuft.

Junge fährt mit einem Micro-Scooter am Karlsplatz

Sie dürfen mit Micro-Scootern auf folgenden Verkehrsflächen fahren, wenn weder der Verkehr auf der Fahrbahn noch Fußgängerinnen oder Fußgänger gefährdet oder behindert werden:

  • Gehweg oder Gehsteig
  • FußgängerInnen-Zone
  • Wohn- oder Spielstraßen

Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht alleine mit Micro-Scootern im öffentlichen Verkehr unterwegs sein. Sie müssen von einer Person beaufsichtigt werden, die mindestens 16 Jahre alt ist.

Elektro-Roller

Mit einer Bauartgeschwindigkeit bis 25 km/h und maximal 600 Watt werden Elektro-Roller rechtlich als Fahrräder definiert. Es gelten die Regeln, die auch für das Nutzen von Fahrrädern gelten:

Mann mit Elektro-Roller
  • Verkehrsregeln und Tempolimits sind einzuhalten
  • Das Fahren auf Gehsteigen und Gehwegen ist verboten
  • Elektro-Roller müssen wie Fahrräder mit Bremsen, Klingel oder Hupe, Scheinwerfer nach vorne und rotem Rücklicht sowie Reflektoren beziehungsweise Rückstrahlern ausgestattet sein.

Mit einer Bauartgeschwindigkeit über 25 km/h und mehr als 600 Watt werden Elektro-Roller als Motorfahrräder (Mopeds) definiert. Um diese lenken zu dürfen, brauchen Sie einen Führerschein. Es gilt die Helmpflicht.

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Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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