Förderprogramm für nachhaltige Mobilitätsprojekte im Sonnwendviertel Ost

Bis 30. September 2019 können umweltfreundliche und nachhaltige Mobilitätsprojekte für das Sonnwendviertel Ost im 10. Bezirk eingereicht werden.

Grafische Darstellung des Projektgebiets Sonnwendviertel Ost

Projektgebiet Sonnwendviertel Ost: 340 KB PDF

Im Sonnwendviertel entstehen 5.500 Wohnungen für 13.000 Menschen, ein Park sowie ein Bildungscampus. Ein Großteil ist bereits fertig gestellt. Der 7 Hektar große Helmut-Zilk-Park ist wichtiger Freiraum. Die lokale Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten, ÄrztInnen-Praxen, Apotheken, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und ein durchgängiges Wege- und Radwegenetz sichern eine hohe Lebensqualität. Mit der Förderung sollen lokale Mobilitätsservices ermöglicht werden.

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Förderkriterien für das Projektgebiet Sonnwendviertel Ost

Eingereicht werden können nachhaltige Mobilitätsangebote im Projektgebiet Sonnwendviertel Ost.

  • Einreichzeitraum: 20. März bis 30. September 2019
  • Der Förderantrag ist vor Projektrealisierung beziehungsweise Bestellung oder Leistungsbeauftragung einzureichen
  • Einreichen können juristische Personen: Gebietskörperschaften öffentlichen Rechts
  • Mindestprojektumfang: 2.000 Euro förderfähige Kosten
  • Ein persönliches Beratungsgespräch bei der Geschäftsstelle ist vor der Einreichung verpflichtend:

Förderbare Maßnahmen

Förderschwerpunkte für das Projektgebiet Sonnwendviertel Ost - Call 2019:

  • Maßnahmen in Zusammenhang mit Mobilitätsstationen
  • Mobilitätsmarketing - Kommunikationsmaßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität für vorhandene und neue Bewohnerinnen und Bewohner sowie Unternehmen des Sonnwendviertel Ost
  • Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs
  • Maßnahmen zur Förderung des FußgängerInnen-Verkehrs

Darüber hinaus werden folgende Maßnahmen laut Förderrichtlinien gefördert:

  • Maßnahmen in Zusammenhang mit der Förderung von Carsharing
  • Zustellservices und emissionsarme City-Logistik
  • Dienstleistungen und Infrastruktur für den öffentlichen Personennahverkehr
  • Gemeinnützige Projekte auf Basis der Vorschläge von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie lokaler Unternehmen

Förderausmaß und Förderquoten

Die Förderung für das Projektgebiet Sonnwendviertel Ost erfolgt als De-minimis Beihilfe. Für den Call 2019 steht eine maximale Fördersumme von 400.000 Euro zur Verfügung.

  • Förderquoten:
    • Kleine Projekte mit förderfähigen Kosten von 2.000 bis 10.000 Euro: 80 Prozent
    • Mittlere Projekte mit förderfähigen Kosten von 10.000 bis 100.000 Euro: 50 Prozent
    • Große Projekte mit förderfähigen Kosten über 100.000 Euro: 30 Prozent
  • Zuschlagsmöglichkeiten:
    • 5 Prozent bei hoher Zugänglichkeit (Nutzerkreis, Entgelte, Barrierefreiheit)
    • 5 Prozent bei starker, möglichst langfristiger Involvierung lokaler Akteure
    • 5 Prozent bei hoher Kompatibilität mit anderen Maßnahmen und nachhaltiger Wirkung
    • 5 Prozent bei Abdeckung eines Förderschwerpunkts

Förderbare Kosten

  • Sachkosten und Eigenleistungen
  • Kosten für immaterielle Leistungen
  • Planungsleistungen bis zu einem Ausmaß von 10 Prozent der förderfähigen Investitionen in das Sachanlagevermögen
  • Betriebskosten für die ersten 3 Jahre der Projektlaufzeit, zum Beispiel Miete, Leasing, Lizenzkosten oder Wartungskosten

Nicht förderbar sind:

  • Kosten, die vor Antragstellung angefallen sind
  • Kosten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem geförderten Projekt stehen
  • Kosten für die Begründung von dinglichen Rechten an Liegenschaften
  • Kosten für Abgaben, Gebühren und Steuern
  • Finanzierungskosten
  • nicht in Anspruch genommene Rabatte, Skonti oder sonstige Vergütungen von bezogenen Produkten und Leistungen
  • Anwalts- und Gerichtskosten, Steuerberatungskosten
  • Kosten für Infrastrukturmaßnahmen, die auf Basis gesetzlicher Grundlagen durch Private oder durch die öffentliche Hand finanziert werden müssen
  • Kosten, über die Barrechnungen mit einem Betrag von weniger als 200 Euro exklusive Umsatzsteuer vorliegen

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Verpflichtend sind vor der Einreichung ein persönliches Beratungsgespräch bei der Geschäftsstelle des Mobilitätsfonds, das eigentliche Förderansuchen über das Online-Einreichformular sowie eine detaillierte Projektbeschreibung.

Ergänzend zur Projektbeschreibung müssen folgende Unterlagen beziehungsweise Nachweise eingereicht werden:

  • Kooperationsvereinbarung bei einem Projektkonsortium
  • Firmenbuchauszug, Schuldenfreiheit bei Stadt Wien
  • Zeitplan mit Arbeitspaketen und Meilensteinen - Muster Zeitplan: 50 KB XLSX
  • Detaillierte Kostenaufstellung - Muster Kostenplan: 380 KB XLSX
  • Anbote, Kostenvoranschläge
  • Businessplan bei Projekten ab 10.000 Euro förderbarer Kosten
  • De-minimis-Erklärung: 280 KB PDF
  • Rechnungen, Überweisungen
  • Zwischen- und Abschlussbericht

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Mobilitätsfonds Wien
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