Erholungsgebiet Ottakringer Wald

  • Lage: vom Südhang des Rosentals an der Grenze zum 14. Bezirk über den Gallitzinberg, nach Norden über die Jubiläumswarte und die Kreuzeiche bis zum Moosgraben an der Grenze zum 17. Bezirk
  • Größe: 192 Hektar - das sind 2,5 Prozent des gesamten Waldes in Wien
  • Erreichbarkeit: Bus 46A und 46B
  • Freizeitangebote:
  • Sehenswertes: Jubiläumswarte

Um die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) zu verhindern, bleibt die Jubiläumswarte bis auf Weiteres geschlossen.

Der Ottakringer Wald war über Jahrhunderte ein Holz- und Wasserlieferant für die Ottakringer Bevölkerung. Heute dient er hauptsächlich als Erholungsgebiet. Die Wälder sind außerdem wichtiger Lebensraum vieler wild lebender Waldtiere.

Naturraum

Video: Urwald Moosgraben

Die ehemalige Siedlung Ottakring war früher von großen Weingartenflächen umgeben. Heute sind auch diese Flächen Siedlungsgebiet. Der größte Teil des ehemaligen Waldes konnte allerdings weitgehend erhalten werden.

Eine Besonderheit des Ottakringer Waldes sind die vielfältigen Standortverhältnisse:


  • Trockene Eichenwälder am Südhang der Steinbruchwiese
  • Frische Buchenwälder am westlichen und nördlichen Gallitzinberg
  • Viele feuchte Kleinstandorte der Quellenbereiche und Bachgräben an den Hängen des Wolfsgrabens

Im Ottakringer Wald finden sich fast alle typischen Waldgesellschaften des Wienerwaldes:

  • Rotbuchenwälder an kühlen und feuchten West- und Nordhängen oder an Gräben
  • Eichenwälder an sonnigen Kuppen und Rücken oder an südexponierten Hängen

Im Gebiet des Ottakringer Waldes finden sich artenreiche Wiesengesellschaften: die Kreuzeichenwiese, die Vogeltennwiese, Teile der Steinbruchwiesen und die Wiesen rund um das Schloss Wilhelminenberg. Sie sind Lebensraum für viele Tiere, zum Beispiel für den Mittelspecht und den Seidenschwanz, sowie für Pflanzen, zum Beispiel für die Grüne Schneerose. Auch die Quellenbereiche, Gräben und Tümpel beherbergen eine vielfältige Tier- und Pflanzenbestand.

Das Naturwaldreservat Moosgraben wird nicht bewirtschaftet. So wird eine natürliche Entwicklung des Ökosystems gefördert.

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