Schafe als Rasenmäher auf der Donauinsel

  • 50 Schafe grasen von Mai bis Oktober als umweltschonende Rasenmäher im Norden der Donauinsel (Kilometer 19,8)
  • Das Füttern der Schafe ist verboten. Fotografieren ist erlaubt.
Schafe auf einer Wiese

Seit Mai 2019 werden 50 Schafe als nachhaltige, umweltschonende Rasenmäher am nördlichsten Punkt der Donauinsel eingesetzt. Dieser Bereich ist naturbelassen und wird nicht intensiv genutzt.

Unter Aufsicht eines Schäfers ersetzen sie die maschinelle Wiesenmahd. Die Schafe sind durch einen mobilen, hüfthohen elektrischen Weidezaun geschützt, den man beliebig verlegen kann. Ist ein Teilstück abgegrast, wird die Herde auf eine andere Fläche umgesiedelt.

Vorteile der Schafbeweidung

  • Erhöhung der Artenvielfalt und Vernetzung von Biotop-Flächen
    • Schafe lassen beim Grasen immer auch Pflanzen übrig. Dadurch entstehen Wiesen mit längeren oder kürzeren Pflanzen.
    • Kleinere Tiere, die sonst in schweren Mähmaschinen verschwinden, werden geschützt.
  • Schafe stoßen keine Abgas-Schadstoffe aus und sind leiser als maschinelle Rasenmäher.

Umwelt-Stadträtin Ulli Sima

Seltene Rasse

Bei den Schafen handelt es sich um das Krainer Steinschaf - eine alte, seltene Nutztierrasse. Krainer Steinschafe sind robust, stresstolerant und genügsam. Sie sind gute Futterverwerter, für trockene Gebiete bestens geeignet und kommen auch mit Hitze gut zurecht.

Betreuung

Betreut werden sie täglich von einem Schäfer des Betriebs WUK bio.pflanzen.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des mobilen Inselservice der Abteilung Wiener Gewässer (MA 45) werden regelmäßig nach den Schafen sehen.

Kontakt

  • Bereitschaftsdienst von 0 bis 24 Uhr bei Problemen, wie zum Beispiel Unfall eines Tieres:
  • Mobil: 0699 140 400 63

EU-Projekt LIFE DICCA

Der Einsatz der Schafe ist ein Testversuch im Rahmen des EU-Projekts LIFE DICCA der MA 45 und wird von einem Monitoring begleitet.

Logo des LIFE+ Programms der Europäischen Union: Das Wort "Life" in gelber Schrift, umringt von gelben Sternen

Das Projekt LIFE DICCA wird aus Mitteln des LIFE-Programms der Europäischen Union gefördert.

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Wiener Gewässer (Magistratsabteilung 45)
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