Illegaler Tierhandel

Nach dem Tierschutzgesetz dürfen Tiere auf öffentlich zugänglichen Plätzen nicht verkauft werden. Dazu zählt auch das Internet. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen, zum Beispiel für gemeldete Züchterinnen und Züchter.

Ein Tier sollte niemals im Internet, im Urlaub oder aus sogenannten "Tötungsstationen" gekauft werden. Händlerinnen und Händler sind verdächtig, wenn:

  • Das Tier auf einem Parkplatz oder im Hinterhof übergeben werden soll
  • Ein Besuch der Tiere vor der Übergabe verweigert wird
  • Viele Welpen verschiedener Rassen gezeigt werden, aber keine Elterntiere bei den Jungtieren sind

Illegalen Tierhandel melden

Meldungen über einen illegalen Tierverkauf in Wien können mit folgenden konkreten Angaben über die Abteilung Veterinärdienste und Tierschutz (MA 60) gemeldet werden:

  • Name der Händlerin oder des Händlers
  • Genaue Adresse
  • Zeitpunkt des Handels
  • Art und Anzahl der verkauften Tiere

Für Rückfragen würden wir Sie bitten, bei der Meldung den Namen oder zumindest die Telefonnummer anzugeben.

Illegaler Internet-Handel

Zwei Hundewelpen in einem engen Käfig

Viele Tiere, die über das Internet angeboten werden, stammen nicht aus Österreich. Oft werden sie viel zu jung und ohne die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten nach Österreich gebracht. Solche Tiere erkranken sehr oft. Sie sind ein Ansteckungsrisiko für andere Tiere, aber auch für den Menschen. Hohe Tierarztkosten und die Sorge um das Leben der Tiere sind vielfach die ersten Erfahrungen mit günstig gekauften Vierbeinern. 7 von 10 Welpen überleben diese Tortur nicht.


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Veterinärdienste und Tierschutz (Magistratsabteilung 60)
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