FußgängerInnen-Leitsystem für neue Wiener Flaniermeilen

Wien bekommt ein einheitliches FußgängerInnen-Leitsystem. Der erste Standort ist der Siebensternplatz im 7. Bezirk.

Weitere Stelen wurden noch 2014 auf der neugestalteten Mariahilfer Straße aufgestellt. Das Leitsystem ist wichtiger Bestandteil der Flaniermeilen durch die Stadt. Sie sollen bis 2018 in Wien umgesetzt werden.

Mehr Orientierung und praktische Informationen

Informations-Stele des neuen FußgängerInnen-Leitsystems am Siebensternplatz im 7. Bezirk

Informations-Stele des neuen FußgängerInnen-Leitsystems am Siebensternplatz

Das Leitsystem bietet vor allem für Ortsunkundige bessere und schnellere Orientierung und zeigt die Besonderheiten der Umgebung. Der auf der Info-Stele aufgedruckte Plan gibt unter anderem Entfernungen beziehungsweise Gehzeiten zu den umliegenden Öffi-Stationen, zu Carsharing-Standorten, den Citybike-Stationen oder öffentlichen WCs an.

Zusätzlich sind "Short-Cuts" - zum Beispiel Durchgänge durch Höfe - für Fußgängerinnen und Fußgänger angegeben. Sie sind um die Information ergänzt, ob diese barrierefrei sind. Die Informations-Stele ist werbefrei und wird nachts von innen beleuchtet.

Wien als Stadt der kurzen Wege

Durch das Info-System wird der Fußverkehr in der Stadt weiter gefördert. Entfernungen können realistischer eingeschätzt und die beste Wegstrecke leichter gefunden werden. Öffentlicher Verkehr und der Fußverkehr werden besser verknüpft.

Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou über das Leitsystem in Wien:

Das neue Leitsystem ist die Gebrauchsanleitung für die Stadt der kurzen Wege. Das Info-System gibt einen schnellen und informativen Überblick, wie ich zu Fuß am besten ans Ziel komme. Wien ist bereits heute eine Stadt der kurzen Wege, beinahe ein Drittel aller WienerInnen erledigt die Alltagswege hauptsächlich zu Fuß. Diesen Trend wollen wir fördern und das Zufußgehen erleichtern.

Orientierungsleitsystem nach englischem Vorbild

Das Orientierungsleitsystem für Wien basiert auf dem Konzept der Legible City. Es wurde in England entwickelt und hat sich dort als Terminus etabliert. Ziel ist ein Vertrautwerden mit der Stadt sowie das Anstoßen eines Prozesses der Identifikation und der Aneignung der Umgebung. Das Wissen um den Lebensbereich soll erweitert, das Zufußgehen als schnelle, ökologische, sozial sinnvolle und angenehme Wahl der Fortbewegung wiederentdeckt werden.

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